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Entwickeln sie ein Marketingkonzept zur Steigerung des Umsatzes von gebratenen Mäuseblasen!

Mäuseblasen sind schon heute bei der zamonischen Bevölkerung sehr beliebt, aber wenn dieses Marketingkonzept veröffentlicht wird, wird sich der Umsatz der Mäuseblasen zusätzlich vergrößern.
Die leckeren gebratenen Mäuseblasen: Für die ganze Familie! Ob Blutschink, Nattifftoffe, schlechte Idee, gute Idee , Zwergpirat, Fhernhache, Buchling, Lindwurm, Berghutze, Tratschwelle, Wolpertinger, Stollentroll, Finsterbergmade, Rettungssaurier, Haifischmade, Zwiezwerg, Gimpel, Horchlöffelchen, Schreckse oder Schweinsbarbar, bei uns wird niemand ausgeschlossen! Die Mäuseblasen sind sehr fettarm ,gut verdaulich, vom Geschmack ganz zu schweigen, einfach himmlisch! Für sie haben wir uns etwas ganz besonderes einfallen lassen! Sie bekommen ab sofort 3 Mäuseblasenpackungen zum Preis von 2! Dies sind garantiert keine leeren Versprechen, dass ist die Wahrheit! Wir haben außerdem exklusiv für sie eine Geldzurückgarantie! Wenn sie mit unseren Mäuseblasen nicht zufrieden sind, erstatten wir ihnen dass Geld, oder wir geben ihnen für ihre „alte“ Mäuseblase eine neue (sie können natürlich auch mehre Blasen eintauschen). Also kaufen sie die Mäuseblasen, zum sensationellen Preis von nur 2 Pyras die Packung(für 3 Packungen nur ,dank unseres Vorteilangebotes 4 Pyras).Ein weiterer Grund zum Kaufen ist die neue Familienpackung: Für die ganze Familie je eine Packung zum Preis von nur 6 Pyras. Dieses Angebot gilt für alle Familien, auch für Großfamilien.
Da die Mäuseblasen keinerlei Fett haben, sind sie auch sehr gesund und völlig unbedenklich. Darum brauchen sie sich auch keine Sorgen zu machen. Einfach Reinbeißen und Wohlfühlen! Jetzt auch neu mit verbesserter Rezeptur.
So könnte ein Werbeprospekt(Plakat) aussehen. Es appelliert auf folgende Aspekte: Ein jeder fühlt sich angesprochen, keiner wird ausgeschlossen. Sie sind fettarm, (d.h. jeder kann welche essen, ohne damit rechnen zu müssen, dass man zunimmt. Somit sind sie auch für die etwas molligeren Kunden kein Tabu. Des weiteren wird auf den guten Geschmack hingewiesen, für die „Erstkunden“, die noch nicht auf die Mäuseblasen aufmerksam geworden sind, oder von der Werbung dazu bewegt worden sind, die Mäuseblasen zu kaufen. Nun wird auf den günstigeren Preis hingewiesen: Man bekommt 3 Mäuseblasen zum Preis von 2. Damit möchte man den Kunden auf ein spezielles Sonderangebot hinweisen, und in dazu anstiften, anstatt eine Packung vielleicht zwei zu kaufen und aber drei zu bekommen. Hier hofft man auf das ein wenig „Gierige“ im Kunden zu hoffen. Hier noch mal der Hinweis auf den Wahrheitsgehalt der Angaben, keine Veräppelung auf Kosten der Kunden, sondern die Bestätigung des Angebotes. Dann haben wir noch die Geldzurückgarantie, welche im Falle der Unzufriedenheit (soll ja mal vorkommen) dem Käufer versichert, dass er kein Risiko eingeht und ihm weiter versichert, dass er jederzeit sein Geld zurückfordern kann und nicht bangen muss, von dem Anbieter betrogen worden zu sein. Dann noch der Preis, um den Kunden letztendlich über die Warenkosten bescheid weiß. Er wird noch einmal zum Kaufen bewegt, indem er dieses „nur“ sieht, und es ihm zeigt, wie billig letztendlich die Ware ist, und ein gutes Preis/Leistungsverhältnis vorliegt. Ein erneuter Hinweis auf das Sonderangebot(3 zum Preis von 2) ist beschrieben. Es wird noch auf Familienfreundlichkeit hingewiesen, und das damit verbundene 2. Sonderangebot, was besonders günstig für Großfamilien ist, da diese für einen einmaligen Preis von 6 Pyras alle Familienmitglieder mit jeweils einer Tüte Mäuseblasen verpflegen können. Ein erneuter Hinweis auf die Unbedenklichkeit der Mäuseblasen, d.h. keinerlei gesundheitlicher Risiken. Am Schluss noch eine Anregung: Reinbeißen und Wohlfühlen, das ist ein erneuter Hinweis auf den Genuss den man empfindet, wenn man die Mäuseblase verspeist. Für die sogenannten Zweitkunden (Kunden die schon öfter Mäuseblasen gekauft haben) gibt es noch ein besonderes Schmankerl! Die neue Rezeptur, ist nochmal ein zusätzlicher Reiz für den Kunden, etwas "neues" gleich probiert zu haben. So könnte ein weiteres Plakat beziehungsweise Zeitungsanzeige aussehen, welches die Vorteile kurz aber effektiv zusammenfasst: Gebratene Mäuseblasen: LECKER! (himmlische, saftige, mit Mäusefleisch gefüllte, gebratene Mäuseblasen) NEUE REZEPTUR! (von Ernährungswissenschaftlern weiter verfeinert) UNBEDENKLICH! (sehr wenig Fett und gut verdaulich) GÜNSTIG! (auch für den kleinen Geldbeutel bezahlbar) UMTAUSCHBAR! (Falls sie mit der Leistung unzufrieden sind, können sie die Mäuseblasen jederzeit eintauschen) SONDERANGEBOT: 3Mäuseblasenpackung zum Preis von 2! Sie sparen 33%! Für nur 2 Pyras pro Packung! Für 3 Packungen nur 4 Pyras! Durch die neue Familiepackung bezahlen sie nur 6 Pyras, für die ganze Familie!(Angebot pro Familienmitglied eine Packung Mäuseblasen) Hier sind die Fakten deutlich lesbar, und stechen dem Kunden sofort ins Auge! In den Klammern sind Beschreibungen des jeweiligen, davor stehenden, fett geschriebenen Wortes. Unten stehen die Produktpreise und Sonderangebote: Man sieht auf den ersten Blick alles wichtige kurz zusammengefasst. Ein weiterer Prospekt könnte so aussehen: Gebratene Mäuseblasen Himmlisch luftige ornische Pinkelmausblasen ,unbeschadet gebraten, gefüllt mit hochwertigem Mäusefleisch, das zu einer fast flüssigen Masse durchgedreht wurde. Dieses Durchdrehen erfolgt genau dreiunddreißigmal, denn wie Ernährungswissenschaftler herausgefunden haben ist dies die beste Anzahl an Umdrehungen. Sie riechen einfach großartig, mindestens doppelt so gut wie ein frisch aufgebrühter Glühkaffee mit entkerntem, frisch gebackenem Bienenbrot. Nach dem Durchdrehen werden die Mäuseblasen in saurer Sahne und Mäusefond geschmeidig gemacht. In Wasser mit gelöstem Salz werden sie nun mit Knoblauchsaft Paprikapulver und Olivenöl abgeschmeckt und zu ihrer Höchstform des Genusses befördert. Zum Schluss werden die Mäuseblasen nur noch mit Küchenzwirn abgebunden, um das Fleisch im Innern zu halten. Dieses Zwirn schmeckt man beim Genuss der Mäuseblasen allerdings nicht. Gebraten werden die Mäuseblasen in einer Gusseisenpfanne, mit Butter und Olivenöl zusätzlich erhitzt, und durch die Gewürze noch zusätzlich verfeinert. In diesem Stadium haben die Mäuseblasen den höchsten und Endstandpunkt ihres Genußes erreicht. Die Blasen werden nun aufwendig von Hand in eine stabile Papiertüte gepackt und zum Verkauf angeboten. Alle Mäuseblasen sind komplett ohne chemische Zusatzstoffe. Die Mäuseblasen sind kein Industrieprodukt, sondern direkt aus der Natur ausgewählt. Die Mäuseblasen und ihr Fleisch werden täglich von Ernährungswissenschaftlern geprüft. Sollte eine Ladung Mäuseblasen nicht ihren hohen Ansprüchen genügen, wird diese Fuhre sofort aus dem Verkehr gezogen. Sie brauchen also keine Angst zu haben, ein nicht für "gut" empfundenes Produkt zu kaufen. Unsere Umwelt ist uns sehr wichtig! Wir halten unsere "Abfälle möglichst gering, und entsorgen die Abfälle artgerecht. Die Mäuseblasen sind, im Großen und Ganzen ein gesundes, köstliches, günstiges und umweltfreundliches Produkt. Ein Genuß ohne Reue! Denn die Mäuseblasen haben nur wenig Fett und sind daher sehr unbedenklich und gesund. Dieser Preis wird sie zusätzlich positiv überraschen : Nur 2 Pyras pro Portion. Hier unsere Sonderangebote: Sie wollen drei Portionen Mäuseblasen kaufen? Dann sehen sie hier unser Angebot! 3 Portionen Mäuseblasen zum Preis von 2! Wenn ihnen das noch nicht reicht hier unser 2. Sonderangebot: Sie haben eine ganze Familie zu ernähren? Dann sättigen sie sie doch mit Mäuseblasen: Jedes Familienmitglied bekommt eine Portion Mäuseblasen für insgesamt unschlagbare 6 Pyras! Falls sie mit der Leistung unzufrieden sind, gehen sie kein Risiko ein! Garantierte Geldzurückgarantie! Dieses Prospekt setzt auf die Feinschmecker unter den Kunden. Am Anfang eine lange Beschreibung der Herstellung bzw. Zubereitung der Mäuseblasen, welche den Speichel der Kunden zum Tropfen bringen soll. Dann sieht man den Teil, der die Unbedenklichkeit der Mäuseblasen zeigt. Wenn der Kunde nämlich denkt… lecker!, wird er glauben da das doch so zubereitet ist , muss es doch viel Fett haben, aber in diesem Teil wird das Argument entkräftet, und der Kunde wird denken toll, auch noch fast fettfrei. Zum Schluss sieht er noch die Preise, und wird durch Sonderangebote überrascht, welche ihn zusätzlich zum Kaufen bewegen sollen. Besonders Familien wird dieser Teil des Prospektes gut gefallen, und sie werden bestimmt zuschlagen. Mit diesem sehr ausführlichen Marketingkonzept, versucht man die Kunden anzulocken und den Umsatz der Mäuseblasen um mindestens 20 % zu steigern. Falls das nicht gelingen sollte, gibt es am Mäuseblasenstand letztendlich ein Schild, welches die Kunden noch einmal zum Kaufen anregt (falls die Kunden das nicht schon sind): Die Mäuseblasen: Aus hochwertigen Zutaten zubereitet, sind die Mäuseblasen ein höchster Genuss. Falls sie noch nicht von dem Produkt überzeugt sind, haben wir hier für sie extra eine Kostprobe: Eine Mäuseblase geschenkt! Falls sie jetzt noch Hunger haben, bekommen sie eine Portion Mäuseblasen für nur 2 Pyras! Wenn sie mit ihrer ganzen Familie da sind, haben wir ein ganz spezielles Sonderangebot: Jedes Familienmitglied bekommt 1 Portion Mäuseblasen (übrigens mit sehr wenig fett) für insgesamt 6 Pyras! Wenn sie drei Packungen kaufen möchten tun sie das, und das zum Preis von nur 2 Portionen! Dieses Schild weist zunächst auf die edle Zubereitung der Mäuseblasen hin. Des weiteren erblickt der Kunde auf dem Schild, dass er eine Gratiskostprobe bekommt! So können auch noch nicht ganz überzeugte Kunden überzeugt werden, denn wenn es dem Kunden schmeckt, ist es gut möglich, dass der Kunde gleich eine ganze Portion (oder mehr) bestellt. Wenn der Kunde mit seiner Familie angerückt ist, aber noch nicht ganz überzeugt ist, sieht er, das Sonderangebot, und wenn er die ganze Familie ernähren will, schlägt er zu! Das ganze Marketingkonzept beruht auf allen Aspekten, die Nahrung besitzen sollte. Denn Nahrung sollte erstens gesund, zweitens preisgünstig, drittens mit wenig, oder ganz ohne Fett sein, viertens natürlich gut schmecken, fünftens wissenschaftlich geprüft und annerkannt sein und sechstens, wenn nötig oder möglich in Rezeptur und Geschmack verbessert worden sein. Das Ganze gibt dem Kunden eigentlich keine Möglichkeiten auf Ausreden, das vorliegende Produkt nicht zu kaufen. Wenn der Kunde sich für die gebratenen Mäuseblasen entschieden hat, und dennoch nicht zufrieden ist, kann er jederzeit die Ware umtauschen. Das ist der letzte Punkt, den Nahrung an sich haben sollte: Die Sicherheit und das Recht des Kunden, die Mäuseblasen jederzeit umtauschen zu können. All diese Punkte werden in diesem Mäuseblasenmarketingkonzept zureichend erfüllt. Es vermindert nicht die Qualität der Ware, um den Kunden herein zu legen, und den Preis zu senken, nein, es hofft darauf, dass mehr Kunden mehr Mäuseblasen kaufen. Das heißt, das kein Qualitätsverlust vorliegt, auf Kosten des Kunden, sondern eher, dass die Qualität der gebratenen Blasen sogar erhöht wird, während der Preis konstant bleibt. Der Kunde muss also nicht damit rechnen, dass er "Billigware" kauft, sondern eher auf günstige qualitativ hochwertige Ware bietet. Lehrsatz : Gutes muss nicht teuer sein, Teures aber auch nicht unbedingt gut! Ich bitte sie an dieser Stelle erneut, die Aufgabe von The Joker, dem Gimpel nicht zu werten, da er lediglich meine Aufgabe kopiert hat. Ich nahm danach noch ein paar weitere Verbesserungen an meiner Aufgabe vor, die er allerdings nicht kopiert hat.

Wie erfahren Schrecksen die Zukunft?

Zukunft ist für einige eine Zeit die unvorhersehbares, gutes, wie schlechtes bringen kann, es gibt, wie ich glaube viele Leute, die wohl gerne wissen würden, wie es im weiteren Leben mit ihnen steht, beziehungsweise, sich selber, und anderen Leuten die Zukunft vorraussagen zu können. Für Schrecksen ist das kein Problem. Es gibt einige Daseinsformen anderer Art, die behaupten, sie können in die Zukunft sehen. Das sind allerdings keine Wahrsager, das sind Schwindler! Schrecksen dagegen können wirklich in die Zukunft blicken! Aber woher können sie das, beziehungsweise woher beziehen sie ihre Informationen? Das möchte ich in dieser Aufgabe klären.
Zu erst ein mal möchte ich klären, was Schrecksen unter dem Begriff Zukunft überhaupt verstehen: Verstehen sie darunter etwas wie Zeit, die noch nicht gekommen ist? Nein, sie definieren Zukunft anders! Nämlich mit Zeit, die zwar noch nicht vergangen ist, dafür aber vorhersebar und nicht unberechenbar ist. Nein, daran gibt es keine Zweifel: Schrecksen können, wie keine Daseinsform sonst in die Zukunft blicken.
Nun könnte man sich darüber streiten ob das Vorhersagen wirklich eine Gabe ist, oder ob das nur ein Schrecksengeheimnis ist, und jeder es erlernen könnte. Vielleicht ist es auch nur einfach ein bestimmter Kräutersud den jeder zusammenbrauen könnte, für den aber nur die Schrecksen das richtige Rezept haben. Oder aber die Schrecksen haben Quellen im Jenseits, in dem sie Leute befragen können, die die Zukunft in allen Einzelheiten gesehen haben. Ich möchte mich nicht mit all diesen Theorien bzw. Gerüchten beschäftigen, sondern nur speziell auf ein paar davon eingehen, die mir als möglich oder eher richtig erscheinen.
Ich beginne mit dieser Theorie: Die Kräutersudtheorie : Man nehme 2 Krötenschenkel, 3 Spinnenbeine, und ein Hirschgeweih, und tue diese in einen großen Pott. Diese Zutaten gut vermischen und am Ende noch etwas Pulver hinzugeben( strenggeheim) . Dieses Gemisch geht nun eine besondere Bindung ein, und die Schreckse, welchen den Trunk bearbeitet hat, nimmt sich nun ein Reagenzglas, füllt in dieses das Gemisch , lässt ihre Kolleginnen noch einmal hinein spucken ,trinkt den Trank aus und sieht vor ihrem inneren Auge die Zukunft des Zamoniers, der sie darum gebeten hatte für ihn in die Zukunft zu schauen bzw. die Zukunft von sich selbst. Für diese Theorie spricht, dass die Schreckse immer einen Pott bei sich haben. Dagegen spricht, dass Schrecksen nicht immer die Zutaten für diesen Trank dabei haben können, da Hirsche in vielen Gegenden fast und in manchen sogar ganz ausgestorben sind. Nun komme ich zu dieser Theorie, welche ich selbst am wahrscheinlichsten halte: Die Gabe-Gottes-Theorie : Die Schrecksen haben eine Angewohnheit, nämlich in die Zukunft zu schauen: Diese haben sie schon von Geburt an, und können sie auch nicht verlernen. Die einen Schrecksen können sehr gut mit einem 99% Wahrheitsgrad vorhersagen (100% schafft keine Schreckse),andere haben einen Grad von nur 30%. Dies ist auch abhängig davon wie oft die Schreckse jemandem etwas vorhersagt. Sagt eine Schreckse täglich mindestens 10 Leuten die Zukunft vorher kann man mit einem Grad über 90 % rechnen. Sagt die Schreckse allerdings nur alle 10 Tage bzw. 2-3 Wochen die Zukunft vorher, ist ein entsprechend niedriger Grad zu erwarten. Dieser liegt in dem Fall bei ungefähr 30-40%.Ganz verlernen kann man, wie oben schon genannt, diese Fähigkeit nicht, aber wenn man lange davon nicht Gebrauch macht, nimmt die Chance ab, dass eine Vorhersagung der Wahrheit entspricht. Da Schrecksen gerne Gerüchte kochen, kann es dazu führen, dass wenn eine Schreckse längere Zeit nicht die Zukunft vorhergesagt hat, eine andere dies ihren bekannten Schrecksen erzählt, und es so passieren kann das der betreffenden Schreckse alle Kunden weglaufen, da sie wissen, das die Schreckse schon länger niemandem vorhergesagt, und dass daher die Chance auf eine richtige Vorhersagung gesunken ist. In seltenen Fällen , fiel die Zahl sogar schon unter 10%, diese mussten ihren Beruf wohl oder übel aufgeben, und einen neuen annehmen, da immer mehr Kunden unzufrieden waren, mit der Leistung der Schreckse. Auch dies sprach sich in Schrecksenkreise schnell rum. Die betreffende Schreckse war in sehr abgelegenen Gebieten Zamoniens unterwegs, daher kam nur alle paar Monate ein Kunde vorbei, der ihre Fähigkeiten gegen ein kleines Entgelt beansprucht hat. Komme ich nun zum Vorgang des Vorhersagens: Die Schrecksen(meist zu zweit, zu dritt oder zu viert unterwegs) , stellen sich im Kreis hin, sprechen eine Beschwörungsformel und sehen vor ihrem inneren Auge die Zukunft ihres „Kunden“. Diese teilen sie ihm dann mit. Manchmal verschlüsseln sie sie auch, indem sie sie umformulieren, weil sie zu schrecklich ist, und die Schrecksen eigentlich darauf spezialisiert sind, Gutes vorherzusagen. Für die Theorie würde sprechen, dass die Schrecksen 1. oft zu Mehreren unterwegs sind, 2. die Vorhersagungsquote in manchen Fällen sehr selten sein kann, und 3., dass viele Schrecksen 99% oder 98% schaffen, aber nie 100%. Dagegen spricht allerdings, dass es einige Schrecksen gibt, die keine Formeln aufsagen, bevor sie vorhersagen. Eine weitere Theorie ist die Lügentheorie: Diese Theorie besagt ,dass die Schrecksen überhaupt nicht in die Zukunft sehen können, sondern ihrem Kunden nur das vorhersagen , was sie hören wollen. Einige Freunde der Schrecksen haben anfangs das Gerücht verbreitet, dass Schrecksen die Wahrheit über die Zukunft vorsagen können. Dieses Gerücht wurde vom Volk aufgeschnappt und weitererzählt und nach kurzer Zeit glaubte fast die ganze zamonische Bevülkerung an dieses Gerücht. Für diese Theorie spricht, dass Schrecksen immer nur Gutes vorhersagen. Gegen diese Theorie spricht allerdings, dass es einige Kunden gibt, bei denen die Vorhersagung gestimmt haben. Die nächste Theorie wurde von mir selbst aufgestellt, ich nenne sie die Gedankenkraftstheorie: Schrecksen können allein mit ihrer Gedankenkraft den ganzen bisherigen Lebenslauf der Person sehen, die sie gerade "bedienen". Aber nicht nur das, sie können, mit ihrer Gedankenkraft, die komplette Zukunft bis zum Tode der entsprechenden Daseinsform. Daher kommt es auch, dass manche Schrecksen nicht die Zukunft, sondern die Vergangenheit voraussagen, eventuell durch eine minimale Störung ihrer Gedankenkraft. Es soll Schrecksen geben, die diese Störung dauerhaft durchzieht, und die betreffende Schreckse nun dauerhaft die Vergangenheit "vorher"sagt. Für diese Theorie würde sprechen, dass Schrecksen sich meistens sehr konzentrieren müssen, und nicht selten keinen Topf oder keine Formel dabei haben. Manche Leute glauben, dass wenn die Schrecksen einen Topf dabei haben, und einen Trank brauen oder eine Formel aufsagen, dann wäre dass nur Schauspiel und gar nicht echt, auch glauben sie daran, dass sich die Formeln und Kräutersudrezepte unterschieden, womit bewiesen wäre, dass die Schrecksen entweder mehrere Rezepte bzw. Formeln haben, mit denen sie in die Zukunft blicken, oder dass alle Formeln und Sude nur Schwindel sind, die das Image der Schreckse beibehalten sollen. Einen wirklichen Profit schlagen sie aus den Suden jedenfalls nicht: Auch Hirschgeweihe oder Spinnenbeine kosten Geld, und wären sinnlos vergeudet, da wenn die Sude sowieso nichts bringen man die Spinnnenbeine hätte genauso gut wegschmeißen können. Hier die letzte Theorie, die ich einmal beschreiben möchte: Die Beschwörungstheorie: Diese Theorie besagt, dass die Schrecksen ein Buch besitzen, in dem eine Beschwörungsformel steht, mit der die Schrecksen in die Zukunft blicken können. Nach dieser Theorie stehen die Schrecksen in einem Kreis um einen Platz, und sagen gleichzeitig eine Formel aus dem Buch auf. Dann sehen sie vor ihrem inneren Auge, eine Vision , welche die Zukunft ihres Kunden darstellt. Die Schrecksen verschlüsseln diese Vision ,wenn sie nichts Gutes verheißt. Das sind alle Theorien, die ich ihnen hier kurz verdeutlichen wollte, und die mir am sinnvollsten erschienen. Ich bitte Sie die Aufgabe von The Joker,dem Gimpel nicht zu werten,da er meine Aufgabe lediglich kopiert hat.

Wieso ließ Pelpon Rübenschreck in seiner 3-jährigen Amtszeit als König von Dullsgard verordnen, dass der Schnee nur noch aufwärts fallen durfte? Wie konnte dies bewerkstelligt werden?

Pelpon Rübenschreck war ein sehr eigenwilliger König. Er wollte in seiner 3- jährigen Amtszeit erreichen, dass man auch nach seiner Amtszeit noch von ihm sprach, und dass auch nach seinem Tod die Erinnerung an ihn nicht verloren ging. Dies versuchte er durch sinnlose Befehle zu erreichen.
Einer davon hieß : „Ab sofort darf der Schnee in meinem Reich nur noch aufwärts fallen.“
Die Diener des Königs fragten sich ob ihr Herrscher den Verstand verloren hätte. Doch sie wussten, wenn sie die Befehle des Königs nicht zu seiner Befriedigung ausführten konnten sie davon ausgehen, dass sie ermordet werden würden.
Also machten sich die Leibeigenen des Königs an die Arbeit. Sie überlegten und überlegten wie sie die Aufgabe bewerkstelligen konnten. Und sie dachten lange darüber nach. Einer von ihnen kannte jemanden, der einen Eydeeten namens Professor Doktor Deinser Hondlierum kannte. Dieser besaß vier Gehirne. Der Freund des Dieners fragte den Eydeeten, ob er dem Freund helfen konnte. Der Eydeet dachte und dachte, und erfand kurzerhand einen Schnee- und Eismagneten, der allen Schnee und Hagel wieder nach oben befördern solle. Der Schneemagnet funktionierte anfangs noch nicht optimal und der Zeitdruck lastete auf den Dienern. In zwei Tagen würde es soweit sein: Der König wollte Ergebnisse sehen. Der Eydeet arbeitete Tag und Nacht an der Verbesserung des Magneten. Nur noch ein Tag. Inzwischen möchte ich die Funktionen Des Schnee- und Eismagneten näher erläutern: Das Gerät basierte auf einem Mechanismus den der Professor nicht ohne Stolz Hondlierumsche wassermagnetische Umkehrungsmaschinerie nannte. Dieser Mechanismus wandelte die minimale Reflexion des Schnees und Eises in magnetische Wellen um, sodass der Schnee und das Eis nicht länger von der Anziehungskraft der Erde nach unten gezogen wird, sondern die Kraft des Magneten die Beherrschung über das Eis und den Schnee gewinnt, und er nicht länger nach unten sondern nach oben fällt. Die Gründe des Königs, den Befehl zu formulieren sind sehr vielfältig. Ich möchte sie hier kurz erläutern: Pelpon Rübenschreck hasste den Schnee. Er mochte ihn einfach nicht. Die Konsistenz, die Eintönige Farbe, die sein Land dann bedecken würde und die Kälte, die er mit sich brachte. Ein weiterer Grund ist die Abscheu, die er gegen Schnee und Eis hatte: Er war als Kind oft auf dem Eis ausgerutscht und hart gelandet, deswegen fehlt ihm bis heute ein Zahn und er hat eine dicke Beule über den Augen und auch sonst einige Kratzer am Körper, den das Eis überraschte ihn immer wieder und er hatte nicht das passende Schuhwerk angehabt. Daher ist er oft über die spiegelglatten Strassen gerutscht, wie eine Bowlingkugel über die glatte Bahn gegen die Pins. Auch gegen Schnee hatte er eine Abneigung: Er hat oft Schneebälle von Größeren ins Gesicht und in den Nacken bekommen. Oft hatte er danach eine Frostbeule und schämte sich in der Schule, wenn er so auftauchen musste. Auch musste er oft mit ansehen, wie die älteren Schüler seine Freunde mit Schneebällen bewarfen. Auch musste er lange die Einfahrt vor seinem Haus vom herabfallenden Schnee säubern. Da kam ihm die Idee, dass wenn er einmal König werden würde, zu befehlen, den Schnee und das Eis nur noch aufwärts fallen zu lassen ( Eis im Sinne von Wasser, wenn es kalt wird) und sich somit an denen zu rächen, die ihn früher beworfen hatten, und allen anderen, die ihn ausgelacht hatten, als er übers Eis gerutscht und hingeflogen war. Da er aus der Königsfamilie stammte, war die Umsetzung seines Planes nicht in allzu weiter Ferne. Der Eydeet verbesserte seine Erfindung und bald war sie fertig. Kleine Probleme hatte er behoben, wie zum Beispiel die Umsetzung der Eismoleküle, die nach oben fliegen sollen. Denn wenn das Wasser erst am Boden gefriert, kann man es ja nicht mehr nach oben fallen lassen. Daher beschloss er den Magneten nur in den Wintermonaten ( Ende November, Dezember, Januar und Anfang Februar) laufen zu lassen, und ihn die Restmonate woanders aufzubewahren. Er musste also auch die Reflexion der Wassermolekühle in magnetische Strahlungen umwandeln. So gab es im Winter gar keine Niederschläge. Professor Doktor Deinser Hondlierum beauftragte seinen Bekannten, seinem Freund zu sagen, dass dieser den König fragen sollte, ob er damit einverstanden war, dass es im Winter kein Niederschlag geben würde. Der König antwortete: „Solang es keinen Schnee gibt, ist es mir egal. Und soweit ich mich erinnere, ist der Termin, für die Fertigstellung heute. Also spute dich!“ Der Eydeet gab dem Diener den Magneten. Er fügte hinzu: „ Sag dem König, er soll den Magneten genau in der Mitte seines Reiches platzieren. Dann reicht der Radius genau für ganz Dullsgard.“ Der Diener ging zum König: „ Hier bin ich, mein Herr und ich bringe euch, was ihr von mir verlangt habe.“ Der König antwortete: „Ich sehe nur einen Magneten, ist das alles, was ihr in dieser Zeit gearbeitet habt?“ Der Diener unterwürfig: „Oh nein, mein Herr, dies ist nicht irgendein Magnet, ich habe ihn speziell für Sie anfertigen lassen. Er kann die Reflexion des Schnees und Eises in magnetische Wellen umwandeln und den Schnee und das Eis so nach oben fallen lassen. Ich hoffe, ihr seid mit meinem Dienste zufrieden. Wenn ihr diesen Magneten genau in der Mitte eures Reiches platziert, dann wird in eurem Reiche kein Schneeflöckchen mehr vom Himmel fallen.“ „Ich danke dir, Diener, dafür wirst du, wenn der Magnet funktioniert befördert, und wenn nicht dann…“, sagte der König und machte mit seinem rechten Zeigefinger eine Bewegung, die wie ein Messer über den Hals fuhr. Der Diener wusste genau, dass er tot sein würde, wenn der Magnet nicht seinen Dienst tat. So warteten alle, und eines Tages kam der Winter und der Magnet wurde in der Mitte des Reiches platziert und ein paar Tage später fielen auch schon die ersten Flöckchen. Jetzt ist es soweit, dachte der Diener: Entweder mein Tod oder meine Beförderung. Er schaute gebannt aus dem Fenster. Und die Schneeflöckchen fielen. Nicht nach links, oder nach rechts, doch auch nach rechts, aber das lag am Wind. Doch die Flöckchen fielen nicht, wie bisher immer nach unten, sondern nach oben! Der Diener atmete erleichtert auf, und der König seufzte voll Wollust. Er schickte sofort einen Boten zu dem Diener. Der Bote überbrachte freudige Kunde. Er wurde befördert. Zum Oberwetterexperte. Er bekam nun Gehalt, 500 Pyras im Monat. Er war höchstzufrieden damit. Nicht länger ein Sklave, sondern ein normaler Bürger mit einem Job. Er bedankte sich vielmals bei dem Eydeeten. „Schon gut , schon gut“, erwiderte der Eydeet. So lebten alle glücklich, bis der dritte Winter einbrach. Das dritte Amtsjahr des Königs. Es schneite wieder heftig nach oben, und der Magnet gab den Geist auf. Ganz plötzlich, unter der Last des Schnees. Und eine meterdicke Schneeschicht bedeckte das gesamte Reich. Alle erstickten im Schnee, oder erfroren. Nur einige überlebten kämpften sich aus Dullsgard und berichteten, nachdem sie sich gestärkt hatten, von dem Vorfall. So konnte die Geschichtsschreibung von Zamonien um ein weiteres Kapitel erweitert. Dadurch kam Pelpon Rübenschreck doch noch zu seinem Beitrag in der zamonische Geschichte. Auch wenn er starb, bevor seine normalerweise vierjahrelange Amtszeit beendet war. Ich muss mich erneut über den Gimpel The Joker beschweren, da er meine Hausaufgabe erneut kopiert hat.

Was sind die Symptome einer Dämonengrippe und wie heilt man diese?

Die Dämonengrippe ist eine Krankheit die sich sehr lange hinziehen kann. Manch ein Patient braucht nur Tage bis sie auskuriert ist, bei anderen kann es Monate dauern! Bei manchen gibt es auch Rückfälle in die Dämonengrippe. Diese haben nach der Grippe wieder eine Nachgrippe, die auch bis zu Monaten dauern kann. Manche ziehen den Selbstmord den Qualen der Grippe zuvor, stürzen sich aus dem Krankenhauszimmer oder erwürgen sich eigenhändig.
Die Symptome sind Übelkeit in Form von Erbrechen und Gesichtsverfärbungen, Muskelschwund, das heißt, dass die Beine zusammensacken und ein Schwächegefühl durch den Körper des Infizierten. Ein weiteres Symptom ist die Bleiche die den Körper des Opfers durchzieht. Diese Bleiche geht von Kopf bis Fuß, nur im Gesicht sind die obengenannten Verfärbungen wie zum Beispiel Lila und Grün zu sehen. Ein weiteres Symptom sind größer werdende Augen. Diese quellen dann aus den Augenhöhlen und man hat das Gefühl sie werden nur noch von einem dünnen Faden davon abgehalten ganz aus den Augenhöhlen herauszufallen. Viele, die schon einmal von der Grippe befallen waren behaupten sie hätten Stimmen in ihrem Kopf gehört die sie vorher noch nie vernommen haben und die viel Unsinniges gesagt hätten. Andere behaupteten man würde sich vorstellen langsam zu schmelzen wie ein in der Sonne stehendes Eis. Andere wiederum sagten man wäre plötzlich eiskalt und sähe dem Tod in seine knöchernen Augen und höre sein hölzernes Gelächter. Weitere Symptome sind: Müdigkeit, die Patienten schlafen bis zu 2 Tagen am Stück, Hustenanfälle, die dem Infiziertem kaum eine ruhige Minute mehr lassen, Haarausfall, bei dem nur noch eine Glatze auf dem Haupt des Betroffenen sehen lässt, Gelächter, dass durch die Ohren scheinbar direkt ins Gehirn kommt. Dieses Gelächter hört sich an wie das eines Dämonens, daher hat die Grippe ihren Namen. Verfärbung und schließlich Ausfall der Zähne ist ein weiteres, grausiges Symptom, das allerdings nur bei manchen Fällen in Kraft tritt. Ein weiteres Symptom ist starkes Kopfweh, dass im Schädel des Opfers manchmal stundenlang dröhnt.
In manchen Fällen endet die Dämonengrippe tödlich. Die zamonische Bevölkerung verzeichnet im Jahr zirka 1.000.000 Grippeopfer. Somit ist die Dämonengrippe die Krankheit, die jährlich am meisten Opfer fordert. Daher beschäftigen sich viele Ärzte mit der Bekämpfung der Krankheit. Den wenn man die Krankheit nicht stoppt, würde es nur eine Frage der Zeit sein, bis alle Zamonier davon befallen sind. Auch Ärzte warnen: Die Zahl steigt stetig an. Letztes Jahr waren es 950.000 Tote. Wenn diese Steigerung anhält, so verdoppelt sich diese Zahl in nur 20 Jahren. Hauptgrund für das Wachstum ist die hohe Ansteckungsgefahr, diese Rate liegt bei 50 % wenn man 1 Tag bei dem Erkrankten bleibt. Ein anderer Grund für die höherwerdende Zahl ist die noch niedrige Anzahl an Ärzten die der Dämonengrippe Einhalt gebieten können. Daher fordert das zamonische Gesundheitsamt Interessenten und Ausbilder für die Dämonengrippebehandlung. Man geht davon aus, dass wenn ein Drittel mehr Ärzte die Behandlung gegen die Dämonengrippe erlernen, dass die Zahl der Dämonengrippeopfer auf 700.000 im Jahr zurückgehen würde und die Anzahl der Infizierten auf 1.200.000 . Denn natürlich sterben nicht alle die einmal infiziert wurden. Von den Impfstoffe müssten 30 % mehr produziert und angewendet werden.
Es gibt so manche Methoden um die Dämonengrippe auszukurieren. Natürlich erst einmal das Impfen. Das beugt vor. Aber wenn man die Grippe sich eingefangen hat, kann man sich impfen lassen so viel man will. Vergeblich. Dann hilft zum Beispiel ein geheimes Kräuterrezept, wie es Alchemisten kennen. Dazu mischt man verschiedene Kräuter( Baldrian Lavendel und anderes) mit Meersalz, Wasser, ein wenig Alkohol, vermische diese Zutaten in einem Topf, erhitze diesen kurz und schlage dies mit einem Hämmerchen zu einer breiartigen Masse und verleibe es dem Patienten ein. Eine weitere Methode, der Krankheit den Garaus zu machen ist die Medizin. Es werden in Fabriken Medikamente hergestellt, die Krankheiten stoppen soll. Dabei wird auch zusätzlich auf den Placeboeffekt gesetzt. Wenn man sich nur vorstellt, dass die Medikamente helfen, tun sie das auch. Auch eine Methode ist, den ganzen Tag einfach nur Wasser zu trinken. Denn durch das Wasser werden die Bakterien nach unten gespült, und laufen durch den Magen hindurch zur Blase, wo sie ausgeschieden werden. Da die Bakterien sich fast nur im Mund aufhalten, ist es so möglich sie mit ganz normalem Trinkwasser aus dem Körper zu spülen. Ein anderes Mittel gegen die Dämonengrippe ist die Zufuhr von Gasen in den Sauerstoff, im selben Raum, in dem sich der Patient befindet. Durch die Gase werden die Bakterien abgetötet. Ärzte kennen noch ein anderes Mittel: Wenn man soviel isst, bis man erbrechen muss, werden auch so die Bakterien aus dem Körper entfernt. Bei dieser Methode muss der Patient allerdings alles aus seinem Körper entfernen. Daher ist es nicht sehr beliebt beim Volk. Außerdem kann es zu einer Wiederansteckung führen: Denn die Bazillen bleiben im Erbrochenen. Andere behaupten die Dämonengrippe sei mit zehntägigem Fasten zu bekämpfen: Denn die Nahrung des Opfers ist auch die Nahrung der Bakterien. Wenn man den Patienten dazu bringt zehn Tage lang nichts zu essen, würden die Bazillen in seinem Körper verhungern. Dieses Mittel gegen die Krankheit ist allerdings nicht ganz ungefährlich, denn wenn man zehn Tage nichts isst besteht das Risiko zu Verhungern. Wenn man die Nahrung allerdings direkt in den Magen einspeisen würde, behaupten Wissenschaftler, sei das für den Patienten ungefährlich, für die Krankheitserreger jedoch tödlich. Es gibt noch eine Abwehr gegen die Dämonengrippe. Winzig kleine Soldaten, auf einer Spritze aufgezogen, die in die Blutbahn infiziert Leben retten können: Sie sind ungefährlich, fressen den Dämonengrippenviren aber die Nahrung weg. So können die guten Bakterien überleben, und die schädlichen verhungern. Nach zwei Wochen sterben die guten Bakterien, und die Blutbahn des Dämonengrippeerkrankten ist wieder frei. Die Dämonengrippe ist zwar gefährlich, aber erstens durch Impfen vorzubeugen, und zweitens, wenn man sich nicht geimpft hat behandelbar. So kann der Tod der Erkrankten und die Ansteckung von Anderen mit der Dämonengrippe durch einige Mittel verhindert werden.

Wer oder was sind die zwölf steinernen Könige?

Die zwölf steinernen Könige waren eigentlich Krieger, die in einer Schlacht um die Gegend von Dull ums Leben gekommen sind (daher nun immer steinerne Krieger genannt). Da die Daseinsformen in der Antike abergläubisch waren, ließen sie die Leichen der Krieger mumifizieren und versteinern. Das führte zu der Tatsache, dass sie heute im bekannten Dullsgarder Museum ausgestellt sind und für ein kleines Entgelt der breiten Masse zur Verfügung stehen. Alle zwölf Krieger haben eine eigene Geschichte. Diese möchte ich hier kurz versinnbildlichen.
Erstens: Der „Henkertom“. Er war einer der berühmtesten Schlachter im alten Zamonien. Er hat viele Schlachtmethoden an zahlreichen Gegnern von Dull erprobt. Dafür wurde er mit dem Kriegsdienstorden ausgezeichnet. Er war einer der tapfersten Krieger im antiken Zamonien. Kein Feind hatte ihm, vor der besagten Schlacht je auch nur einen Kratzer verpasst. Doch in der Schlacht verlor er einen Fuß und vier Finger. Er hätte auch mit einem Finger weitergekämpft, aber ein Blutschink aus Atlantis trennte ihm den Kopf vom Hals.
Zweitens: Der flinke Marcus. Er kommt wie manche munkeln aus Unbiskant. Er soll auch nicht mehr ganz richtig im Kopf sein, dass ist meiner Meinung nach aber aus einem Hirn entstanden, in dem es selbst nicht mehr mit rechten Dingen zuging. Er war ganz auf Bogenschiessen ausgelegt. Er war sehr schnell mit Pfeil und Bogen. Im Bestfall konnte er zwei Feinde in nur einer Sekunde töten. Daher auch der Beiname flink. Manchmal gingen ihm die Pfeile aus, dann nahm er als Ersatz ein Messer, schnitt damit einen Zahn aus einem der Gefallenen und klebte ihn mit etwas Blutkleber auf ein Stück Holz oder ersatzweise einen abgetrennten Finger. In der Schlacht tötete er ungefähr vierzehn Blutschinken, zwei Berggorillas, drei Tiger und einen Riesen.
Drittens: Der dicke Lucius. Lucius war der einzige der zwölf Krieger, der keine Schuss-, Hieb-, Stich ,- oder Schlagwaffe. Denn er benutzte seinen Körper als Waffe. Er ließ sich eine gute Rüstung schmieden, und bei einer Schlacht rennt er nach vorne und wirft sich auf die Gegner. Dann versucht er, den Gegner zu erwürgen oder zu erschlagen. In früheren Jahren hatte er einen Gegner, der ihn fast erwürgt hätte, diesen konnte er mit einem Trick besiegen: Er sah einen Stein am Boden liegen. Er rollte ihn so am Boden, dass er zehn Zentimeter vor dem Stein zum liegen kam. Dann sagte er zu seinem Gegner :“Das werden die schlimmsten Zentimeter deines Lebens“. Der Gegner wunderte sich, doch dafür war es jetzt zu spät: Der Stein rollte genau über sein Gesicht, seine Nase wurde abgetrennt und das linke Auge kam aus der Augenhöhle gerollt. Viertens bis Siebtens: Die Familienkämpfer. Diese Vierergruppe besteht aus Großvater, Mutter, Vater und Sohn. Diese Familie kam aus einem traditionsreichen Kämpfergeschlecht, die schon in Urzeiten an den wichtigsten Keulenschlachten teilnahmen und maßgeblich daran beteiligt waren: Meist entschied sich eine Schlacht schon, wenn die Familie bei einer der beiden Streitparteien verfügbar war. Daher kann man sich vorstellen, wie wichtig sie in dem entscheidenden Gemetzel um Dull beteiligt waren. Der Großvater wurde der mehrarmige Bezwinger genannt, nicht weil er über drei oder mehr Arme verfügte, sondern weil der Gegner annahm es mit mehreren Armen zu tun hatte. Denn der mehrarmige Bezwinger war im Kampf so rasch und griff von so vielen Seiten gleichzeitig an, dass man das Gefühl hatte, er hätte drei bis vier Arme. Die Mutter nannte man einfach nur die Starke, weil der Gegner nicht einmal genug Überlebenszeit hatte, um einen längeren Namen sich zu merken. Sie zog ihren Sohn auf, gab ihm von Anfang an nur feste, fleischliche Nahrung, damit er einmal mindestens so stark wie der Vater werden würde. Nach fünfzehn Jahren war der Sohn stärker. Der Vater hieß der Ätzende, denn er war Alchemist und braute vor dem Kampf Tinkturen, die er seinem Gegner auf die Rüstung sprühte (er hatte einen speziell für ihn gefertigten Sprüher). Die Rüstung wurde durchgeätzt und drang in die Haut ein, wo sie sich im Körper verbreitete. Es fand dann immer ein Wettrennen statt, ob das Gemisch schneller im Herz oder im Gehirn das vernichtende Machtwerk verrichtete. Der Sohn wurde der Frühreife genannt, da er in den Schlachten zwar immer der jüngste war, aber deswegen von den Gegnern unterschätzt wurde. Da diese nur die halbe Kraft an dieser mageren Portion anwendeten, wurden sie oft von dem Frühreifen dazu gebracht freiwillig in die Klinge zu springen. Achtens: Der Weise. Dieser war mit seinen Siebenhundertachtundsiebzig Jahren der älteste Kämpfer auf dem Schlachtfeld. Er sah zwar rüstig aus, aber er war für seine Siebenhundertachtundsiebzig Jahre noch sehr fit! Er war mit der Magie vertraut und besaß einen Zauberstab, mit dem er eine ganzes Schlachtfeld in ein Eisstadion, eine Gladiatorenarena oder einen Massenfriedhof verwandeln könnte. Neuntens: Der Schlauberger. Er war der Klügste von allen und er besiegt die Gegner durch eine List. Er ließ sie an sich herankommen und wenn sie nahe genug an ihn herankamen sind sie entweder in ein selbstgegrabenes Loch mit Spitzen unten gefallen oder es kam von hinten ein Trupp Bogenschützen, der den Herannahenden in den Kopf schoss. Zehntens: Der Hammerlenker. Dieser war ein starker Blutschink, gefangen in dem Körper eines Hundlings. Da sich bei ihm Stärke und Brutalität des Blutschinks und Klugheit und Schnelligkeit eines Hundlings vereinten, konnte er gut mit einem Hammer umgehen. Vor der Schlacht war der Hammer golden, nach der Schlacht rot vom Blut der Erschlagenen. Elftens: Der axtschwingende Kopffäller. Dieser Name sagt eigentlich alles über die Person aus: Er ist mit einer Axt bewaffnet, zögert nicht, sie einzusetzen und trennt damit Köpfe von den Hälsen wie im Bilderbuch. Seine Familie starb früh, da eine Seuche herrschte. Nur er überlebte, dank seiner Zähigkeit und sein Wille, am Leben festzuhalten. Zwölftens: Der Krieger aus dem Wald. Dieser kam aus dem großen Wald nach Dull, nackt, am Verhungern, wie ein Ausgestoßener. Er kam vor die Tür eines großen Hauses. Ein dunkel Gekleideter mit einem Messer kam heraus und fragte woher er komme. Er antwortete nicht, da er im Wald nicht sprechend gelernt hat. Der Schwarzgekleidete brachte ihm sprechen bei. Und kämpfen. Daher kannte er spezielle Würgegriffe vor Buchstaben wie „ü“ oder „ö“ . In der alles entscheidenden Schlacht zwischen Dull und Atlantis kamen sie alle ums Leben. Sie haben tapfer gekämpft, aber ohne Erfolg. Die zwölf steinernen Krieger standen am Ende alleine mit ihren Gegnern auf dem Schlachtfeld. Sie waren die letzten überlebenden Dullsgarder der Keilerei. Aber schon am Anfang standen die Chancen besser für Atlantis: Die Atlantischen Bewohner waren von Anfang an fast doppelt soviel Kämpfer. Außerdem waren sie viel besser ausgerüstet gewesen, als die Dullsgarder. In der Größenklasse lag der gesamte Kampf etwas unter der Nurnenwaldschlacht. Am Ende standen die zwölf steinernen Krieger also vor noch über tausend Gegnern. Sie besiegten vielleicht ein paar Hunderte. Doch dann wurden sie besiegt: Der „Henkertom“ befand sich gerade in einem Gemetzel mit zwei Blutschinken, als von hinten ein Dritter kam und ihm mit einem Schwert den Kopf abhackte. Der flinke Marcus schoss gerade einen Pfeil auf einen Löwen, als von hinten ein Gorilla angeschlichen kam, der ihm erst den rechten Arm, wodurch Marcus Bogen auf den Boden fiel, dann ein Bein abtrennte und er schließlich den Rumpf und damit das Herz mit seiner großen Pranke zerschlug. Der dicke Lucius stürzte sich gerade auf eine Gruppe Hundlinge, als ein atlantischer Hoawief ihn mit seinen Armen erwürgte. Der Krieg zwischen Atlantis und Dull entstand durch einen eigentlich harmlosen Konflikt zwischen dem König von Dull und dem König von Atlantis: Der Dullsgarder König kam mit seinen Beratern beim König in Atlantis an. Sie waren Freunde, aber sie hatten seit Jahren immer ein Thema, in dem sie sich uneinig waren: Die Mathematik. Den der Atlantische König war Anhänger der zamonischen Urmathematik [eins, zwei, drei, vier, doppelvier(8), doppeldoppelvier (16), doppeldoppeldoppelvier (32), doppeldoppeldoppeldoppelvier (64), doppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier (128) , doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier (256), doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier (512), doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier (1024) und so weiter], während Der Dullsgarder König rechnete mit allgemeiner Mathematik [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, und so weiter]. Eine Konfliktsituation zwischen den beiden konnte so oder so ähnlich aussehen: Der Atlantische König: „Die Verschuldung von Dullsgard (mit einem Darlehen von Atlantis) beträgt doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldop peldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier Pyras.“ Der Dullsgarder König antwortete: „Normalerweise rechne ich ja nur mit normaler Mathematik, aber so niedrige Zahlen kann ich auch in übliche Zahlen umrechnen: Du meintest bestimmt, dass sich die Schulden meines Landes 1.048.576 Pyras betragen?“ Der Atlantische König: „Ja, das meinte ich, wenn man es auf diese banale Art umrechnen will.“ Der Dullsgarder König: „Diese Rechenart ist bestimmt nicht so banal wie die Zamonische Urmathematik. Das ist Rechensweise in ihrer banalsten Form!“ Der Atlantische König: „Wie wäre es mit einer kleinen Wette? Wir treffen uns morgen um doppeldoppelvier Uhr hier und lassen uns von einem Mathematiker doppelvier Aufgaben stellen. Wenn ich mehr richtig habe als du, bist du dazu verdonnert, lebenslang mit Zamonischer Urmathematik zu rechnen. Wenn du mehr Aufgaben richtig hast, werde ich dir deine Schulden erlassen. Der Dullsgarder König stimmte zu und am nächsten Tag kam er zum König zurück. Die Aufgaben wurden gestellt und beide hatten vier richtig und vier falsch. „Was sollen wir jetzt tun?“, fragte der Dullsgarder König. Der Atlantische König sagte: „Wenn du nicht sofort deinem Volk befiehlst, in Zamonischer Urmathematik zu rechnen, werde ich wirklich wütend.“ Der Dullsgarder König: „Den Teufel werde ich tun, diese primitive Rechenart meinem Volk zuzumuten!“ Der Atlantische König war so richtig in Fahrt gekommen: „Nun bin ich wütend! Ich fordere dich zum Duell! Morgen um doppeldoppelvier Uhr! Mann gegen Mann, nur mit einem Degen bewaffnet.“ Beide erschienen um sechzehn Uhr zum Kampf. Der Atlantische König gewann mal ein Duell, mal gewann der Dullsgarder König ein Duell. „So geht das nicht weiter!“, schrie der Atlantische König! „Es gibt bei diesem Duell keinen eindeutigen Sieger. Eine diplomatische Lösung ist ausgeschlossen, daher gibt es Krieg! Nächste Woche!“ Der Dullsgarder König saß auf dem Steinboden. In einer Woche sollte die Schlacht mit dem Atlantischen König beginnen. Das Volk war benachrichtigt, die Krieger waren schon jetzt bereit. Der Dullsgarder König hatte dreiunddreißig Offiziere, mit jeweils tausend Soldaten für die Schlacht fertig gemacht. Der Atlantische König hatte doppeldoppeldoppelvier Offiziere mit jeweils doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier Kriegern bereit zum Kämpfen. Das waren zweitausendsiebenhundertachtundsechzig (circa doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier plus doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier plus doppeldoppeldoppeldoppeldoppeldoppelvier) mehr, die den Kampf entschieden haben, als der Dullsgarder König zum Kampf bestellt hatte. Womit wir wieder beim Thema wären, denn viertens wurde der mehrarmige Bezwinger, als er mit einem Gorilla rangelte, von einer Haifischmade überrollt und damit getötet. Die Starke konnte sich gerade noch aus den klammernden Armen eines Hoawiefs retten, als ein Riese sie erfasste, und auf den Boden warf, sodass sie eine tödliche Gehirnerschütterung erlitt. Der Ätzende spritzte gerade einen Blutschink mit seiner tödlichen Tinktur voll, dieser wurde mit einem Zischen zersetzt, als dieser sich auf ihn stürzte und ihn somit auch wegätzte. Der Ätzende war also selbst zum Verhängnis seiner tödlichen Mischung geworden. Der Frühreife wurde gerade von einem Blutschink unterschätzt (der Frühreife schlug ihn zu Boden, so dass er bewusstlos wurde, was schon eine gute Leistung sind, denn ein Blutschink macht viel mit in seinem Leben und das härtet ab. Der Weise verwandelte gerade einen Löwen in eine Maus, als unglücklicherweise ein Elefant vorbeitrabte, die Maus sah, von der Panik ergriffen wurde und den Weisen unter seiner tonnenschweren Last zerstampfte. Der Schlauberger starb als Einziger durch einen Unfall: Als er gerade neue Feinde ankommen ließ, um sie den Bogenschützen auszuliefern, rutsche einem der Bogenschützen die Hand vom Bogen, und der Pfeil traf den Schlauberger tödlich im Hinterkopf. Der Hammerlenker wurde von einer schwarzvermummten Gestalt mit einer großen Sense getroffen, als er gerade mit einem Blutschink im Kampf verwickelt war. Über den axtschwingenden Kopffäller wird nichtüberliefert, wie er gestorben ist. Vermutlich wurde er von irgendeinem Blutschink oder Löwen getötet. Der Krieger aus dem Wald würgte gerade einen Krieger, als er in den Würgegriff eines Metallischen Kriegers geriet. So kamen alle zwölf Krieger in einer Sagenumwobenen Schlacht ums Leben, umgebracht von Atlantischen Kriegern, und das alles wegen einem Streit um die Mathematik. Die zwölf steinernen Krieger. Ein Kapitel der Zamonischen Geschichte im Spezialgebiet Dullsgarder Antike für sich. Daraus lernt man: Mathematik ist manchmal spannender als man denkt.

Beschreiben Sie das Brutverhalten des Kassanderspechtes.

Der Kassanderspecht legt von März bis Mai seine Eier. Er legt bis zu 10 Eier. Bevor die kleinen Kassanderspechte schlüpfen muss die Mutter der Spechte die Eier wärmen. Der Specht braucht circa 2-3 Stunden, bis er sich aus der Eierschale vollständig befreien kann. Danach bringt die Kassanderspechtmutter ihren Jungen frische Würmer, die sie dann hastig verschlingen.
Die Mutter liegt während der Brutzeit von ungefähr einem Monat ununterbrochen auf den Vogeleiern. Das Männchen füttert das Weibchen während dieser Zeit mit Würmern, die er in Bäumen gefunden hat. Bevor das Weibchen die Eier legt, baut es sich ein Nest aus Stöcken und Gras. Das Männchen hilft ihr dabei. Die Eier werden in der Regel 8 – 10 cm groß. Die Jungen sind nach dem Schlüpfen vollkommen nackt, die typisch rot- braunen Federn wachsen in den ersten paar Wochen. Da es gewisse natürliche Feinde von Kassanderspechten gibt (größere Vögel wie zum Beispiel Adler oder Geier), muss das Männchen das Weibchen während der Brutphase nicht nur Füttern, sondern auch vor Angriffen von außen schützen, da die Mutter auf den Eiern sitzen bleiben muss. Die Brutphase ist sehr anstrengend für die Mutter, da sie immer auf der selben Stelle bleiben muss. Es ist nicht sehr gesund für den Specht, da er sich nicht ausreichend bewegen kann. Es gibt sieben Regeln, um die Jungen auszubrüten:
1. Die Mutter darf das Nest nicht verlassen, auch nicht für Nahrungsaufnahme.
2. Man braucht ein ordentliches Nest, um die Jungen während der Brut, und nach dem Schlüpfen optimal warm zu halten. 3. Der Vater der Kinder muss für die Sicherheit der Mutter, der Eier und nach dem Schlüpfen auch der Vogelbabys sorgen. 4. Der Vater muss auch für die Ernährung der Mutter und des Nachwuchses sorgen. 5. Die Nahrung für die Jungen muss sehr nahrhaft sein, damit sie schnell und gesund heranwachsen können. 6. Das Nest muss an einem geschützten Fleck liegen, um die Sicherheit der Brut und den Eltern zu gewährleisten. 7. Die wichtigste Regel: Die Erwachsenen sind für die Erziehung der Jungen zuständig, dürfen diese auf keinen Fall vernachlässigen und müssen sich für eventuelle Fehler verantwortlich sehen. Das waren die wichtigsten Regeln, und wenn sie beachtet werden, steht der gesunden Laufbahn der Vogeljungen nichts mehr im Wege. Die fünf Zeichen, dafür, dass die Eltern ganze Arbeit geleistet haben sind: 1. Die Vogeljungen entwickeln sich schnell und können sich rasch ihre Nahrung selbst suchen. 2. Sie lernen schnell fliegen und haben einen makellosen Federnwuchs. 3. Sie sind immer mit Freunden zusammen und sind sehr aktiv. 4. Die Jungen haben sich selber ein Nest eingerichtet und.... 5. ...brüten bald selbst Kinder aus. Wenn sie keines dieser Anzeichen bei ihren Jungen erkennen, müssen sie den Kleinen entweder noch etwas Zeit lassen, oder sie haben ein paar grundlegende Fehler in der Erziehung ihrer Brut gemacht. Wenn sie vier Anzeichen, oder sogar alle bei den kleinen Spechten sehen, können sie stolz auf sich sein, ihre Jungen werden prachtvolle Kassanderspechte.

„Der Troll in der Fellkämmerei kämmt jeden, der sich nicht selbst kämmt.“ Zeigen Sie, ob dieser Satz ein Paradoxon ist.

Das ist eine sehr interessante Frage, denn muss man in einer Fellkämmerei eigentlich sein Fell kämmen? Natürlich ist das der Sinn einer Fellkämmerei, aber wenn man es nicht tut? Dann wird man vom Troll gekämmt. Aber ist das nicht wie beim Friseur? Denn beim Friseur bekommt man die Haare ja auch gekämmt. Muss man das in der Fellkämmerei selber tun?
Um was es eigentlich geht: Müsste es nicht eigentlich so heißen: „Jeder der in der Fellkämmerei kämmt, kämmt nicht.“ Denn Paradoxon heißt wörtlich Widerspruch.
Doch da man in der Fellkämmerei sich auf jeden Fall die Haare kämmt, ist es ein Paradoxon. Denn da alle sich in der Fellkämmerei kämmen, ist es ein Widerspruch, wenn der Troll alle kämmt die sich nicht kämmen, da sich ja alle kämmen. Somit könnte der Troll keinen kämmen, der sich nicht selbst auch kämmt. Und wenn sich alle kämmen hätte der Troll keinen zum kämmen, da es heißt, dass er jeden kämmt der sich nicht kämmt und es allerdings keinen gibt, der sich nicht kämmt, da sich in der Fellkämmerei jeder kämmt.
Aber auch interessant: Gibt es eigentlich Trolle die in der Fellkämmerei sind? Denn der Troll ist eine schäbige, ungezogene, verwahrloste Kreatur, die nie ihr Äußeres verschönern würde und sie sich nie um Körperpflege kümmert. Schon alleine, weil der Troll für keinen gut aussehen will. Daher wäre es schon ein Paradoxon, wenn es hieße: „Der Troll ist in der Fellkämmerei“. Wenn nun aber jemand, der diesen Satz gehört hat, und es beweisen will, dass dieser Satz kein Paradoxon sein muss, ist dies auch möglich. Denn wenn er die Fellkämmerei betritt, sich aber nicht kämmt, dann wird er eventuell von einem Troll gekämmt. Somit wäre dieser Satz kein Paradoxon. Man könnte eine andere Überlegung machen: Der Troll könnte ja jemanden kämmen der sich auch kämmt, da es aber heißt, dass der Troll alle kämmt die sich nicht kämmen wäre diese Überlegung natürlich falsch. Allerdings im Normalfall ist dieser Satz ein Paradoxon. Anmerkung: Dieser Satz kann auch wie eine Redewendung aufgefasst werden: „Wenn du es nicht tust, macht es jemand anderes für dich.“ Wenn man diesen Satz so auffassen würde, wäre er natürlich kein Paradoxon. Wenn man ihn normal auffasst, so wie ich es oben getan habe, ist er ein Paradoxon.

Wie könnte man, um Unfälle zu vermeiden, Dimensionslöcher sichtbar machen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Dimensionslöcher sichtbar zu machen. Man müsste sie natürlich erst einmal finden. Dazu könnte man einen Dimensionslochforscher beauftragen, der die Dimensionslöcher am Geruch (Gennf, das) erkennt. Dann müsste man einen Physiker beauftragen, der einen großen Magneten über dem Dimensionsloch installiert. Der Magnet macht durch die magnetische Strahlung, die sowohl vom Magneten als auch vom Loch ausgeht, das Dimensionsloch sichtbar.
Oder man beauftragt einen Alchimisten der eine Flüssigkeit mischt, die man dann am Rand des Dimensionsloch verteilt, den Rand grün färbt und ihn somit als Dimensionsloch kennzeichnet.
Als dritte Möglichkeit könnte man einen Mathematiker beauftragen, der mithilfe komplexer Formeln die Größe des Dimensionsloches berechnet. Mit diesen Angaben könnte man eine Lupe in der Größe des Dimensionsloches aufstellen, die das Licht der Sonne auf das Dimensionsloch wirft, und es somit sichtbar macht. Bei Nacht oder bei schlechtem Wetter können die gespeicherten Lichtstrahlen der Lupe mithilfe von Solarzellen auf das Dimensionsloch projiziert werden.
Das waren die drei Möglichkeiten zur Sichtbarmachung der Dimensionslöcher.

Auf welche Weise werden Dämonenboote gesteuert?

In der Gegend von Reißwasser gibt es solche Boote beispielsweise.
Erst einmal komme ich zum Antrieb: Die Dämonenboote werden ohne Benzin oder sonstige Kraftstoffe angetrieben.
Denn die Dämonenboote werden durch das Gefälle, dass in den Gebieten zu finden ist, angetrieben.
Doch wie werden sie gelenkt? Der Fluss kommt aus den Finsterbergen und strömt in Richtung Ozean. Dort sind kleine Dörfer, von denen aus die Dämonenboote von Fährleuten halbdämonischer Herkunft gesteuert werden. Aber auf welche Weise werden sie gesteuert? Das ist schwer zu sagen. Denn Dämonenboote fahren, wie hinlänglich bekannt, nur bei Nacht und durch starke Stromschnellen. Werden die Boote vielleicht überhaupt nicht gesteuert? Sicherlich behaupten das einige Gäste, die das Wagnis eingegangen sind und in eines dieser Boote eingestiegen sind. Doch dem ist nicht so. Einige Daseinsformen erzählten mir schon dem nervtötenden Gelächter, welches die Dämonen während der Fahrt von sich gaben. Und daraus schließe ich, dass die Boote durch Schall gesteuert werden. Im Dienste der Wissenschaft habe ich mich auf eine Expedition in ein Dämonenboot begeben. Am Anfang bezahlte ich den Preis, der mir sehr günstig vorkam, dafür, dass man eine abenteuerliche Fahrt durch Stromschnellen und eine schnelle Fortbewegung von A nach B bekommt. Denn schnell war die Fahrt auf jeden Fall. Ich stieg in das Boot ein. Ich sah, dass die beiden Fährleute keine Hilfsmittel, wie zum Beispiel Ruder hatten, um das Boot steuern zu können. Dann setzte sich das Boot langsam in Fahrt. Nach zirka zehn Sekunden fing der Fahrer auf der rechten Seite an zu lachen. Das Boot bewegte sich nach links. Er stellte das Lachen wieder ein und das Boot fuhr geradeaus weiter. Als wir zu nahe ans linke Ufer kamen, lachte der linke Fahrer und das Gefährt wechselte seinen Kurs nach rechts. So ging es weiter und weiter, bis die Fahrt endete. Mal hörte ich ein Lachen von rechts, mal von links. Ich war mir also sicher, dass die Dämonenboote durch die Veränderung der Wasseroberfläche, welche durch Schall ausgelöst wird, gesteuert werden. Wenn der Halbdämon auf der rechten Seite lachte, fuhr das Boot nach rechts, wenn auf der linken Seite gelacht wurde, nach links. Die Wellen, die an das Boot schlagen, sind der entscheidende Faktor. Erfunden wurde diese Steuerungstechnik, als ein Halbdämon auf einem Fluss die Ruder für die Steuerung seines Bootes vergessen hatte. Er fing dann auf der rechten Seite an zu schreien und bemerkte dabei, dass sich das Boot nach links bewegte. Er schrie auf der linken Seite und das Boot änderte den Kurs. Seitdem verdienen viele Halbdämonen in dieser Gegend mit den Dämonenbooten ihr Geld. Eine kleine Veränderung nahmen sie noch vor, denn das Schreien erwies sich als touristenabschreckend. So entwickelte sich aus dem Schreien nach und nach ein Gelächter. Daseinsformen, die nicht Halbdämonischer Herkunft sind, ist es nicht zu empfehlen, diese Boote zu betreiben, da sie nicht über die nötigen Stimmbänder verfügen. Das haben schon ein paar Daseinsformen versucht und alle verloren bei dem Versuch die Dämonenboote zu steuern ihre Stimme. Nur Halbdämonen können die Wasseroberfläche so verändern, dass man Boote damit steuern kann. Da ich oft gefragt wurde, was passiert, wenn die Dämonen auf beiden Seiten lachen, möchte ich dies hier auch noch kurz beantworten: Wenn der Dämon rechts lauter lacht, als der Dämon links, fährt das Boot ein bisschen nach links, wenn der Dämon links lauter lacht als der Dämon rechts, fährt das Boot ein bisschen nach rechts. Das ist die Feinsteuerung. Dabei gilt: a= linker Dämon; b= rechter Dämon; c = laut; d= leise; e = linke Richtung; f= rechte Richtung a + c= b + d = f (der linke Halbdämon schreit lauter als der rechte, also fährt das Boot ein bisschen nach rechts) a + d= b + c = e (der rechte Halbdämon schreit lauter als der linke, also fährt das Boot ein bisschen nach links) Je größer der Dezibelabstand zwischen den Lautstärken (also den Halbdämonenschreien), desto größer der Winkel der Kursänderung. Jetzt wissen wir, wie man die Boote steuert, aber wieso fahren die Boote bei Nacht? Dafür gibt es drei Gründe: 1. Dass die Dämonenboote bei Nacht fahren dient der Mystifizierung und soll Abenteurer noch mehr anregen, mit den Dämonenbooten zu fahren. 2. Bei Nacht ist auf den Flüssen weniger Betrieb. Nicht etwa Bootbetrieb, der kreuzt die Route der Dämonenboote sowieso nicht, ich meine der Betrieb unter Wasser. Die Fische und anderen Bewohner schlafen bei Nacht und können so nicht gegen die Bootwand prallen oder die Fahrer und Fahrgäste bei ihren Aktivitäten stören. 3. Die Fahrgäste können sich nachts besser ausruhen, da es in der Nacht finster ist und auf den Dämonenbooten auch keine Beleuchtung vorhanden ist. Doch warum kennen nur wenige das Geheimnis der Steuerung von Dämonenboote? Ganz einfach: Die Halbdämonen Zamoniens wollen nicht, dass Halbdämonen auf anderen Kontinenten die Idee klauen und dass das einzigartige Erlebnis so auch auf anderen Kontinenten zu erleben ist. Und warum steuern die Halbdämonen die Boote nicht ganz normal mit Rudern und Paddeln? 1. Weil die Dämonenboote somit nicht mehr einzigartig wären. 2. Weil es die Bodenbeschaffenheit nicht zulässt, mit Paddeln oder Rudern Wasser wegzuschaufeln, da sie am Boden abbrechen würden. Natürlich gibt es auch Boote die von einem Fährmann gesteuert werden. Dieser wechselt dann immer die Seiten, die Feinsteuerung ist allerdings nur bei zwei Fährmännern möglich. Daher sind es auch meistens zwei Halbdämonen die das Boot akustisch steuern.

Die zamonische Wissenschaftlerin Nerta Steinbeil vertritt die Theorie der "verdrehten Zeitgleichheitsvertunnelung bei irreversibelen Dimensionslochpolaritäten".
Erläutern Sie die Grundsätze der Theorie unter Bezugnahme auf das zamonische öffentliche Beförderungssystem zu Zeiten der nattifftoffischen Erbfolgerempeleien.

Also ersteinmal ein wenig Grundsätzliches zur Zeitgleichheitsvertunnelung:
Die uns bekannte Zeit gliedert sich in FRÜHER und SPÄTER, JETZT und GLEICH, DEMNÄCHST und VORHIN, GESTERN und HEUTE, MORGEN, BALD, SCHLIESSLICH, EINMAL, ENDLICH, ZULETZT, EINST, BISLANG und UNTERDESSEN. Dennoch hat jeder dieser Zeitpunkte einmal in einem NUN stattgefunden und wird einmal ein DAMALS sein, nach längerer Zeit sogar ein diffuses IRGENDWANN oder, etwas altmodischer ausgedrückt, ein DERMALEINST.
Wie ist das möglich? Kaum zu sagen. Sicher ist nur, dass die Dimensionen miteinander vertunnelt sind, die Ein- und Ausgänge dieser Tunnel sind die Dimensionslöcher. Durch diese Tunnel fließt die Zeit zwischen den Dimensionen hin und her, womöglich eine Antwort auf die große Frage, wie es kommt, dass die Zeit entschwindet, aber dennoch immer anwesend ist.
Nerta Steinbeil war tatsächlich die erste zamonische Wissenschaftlerin, die (sogar noch vor Ihnen, Herr Professor) nachweisen konnte, dass alle Dimensionen eins gemeinsam haben, nämlich die Dimensionslochpolarität. Doch war sie wirklich die Erste? Oder ist sie womöglich durch ein Dimensionsloch gefallen, wobei sie ihre Theorie auf einem Zettel mit in die Zeit lange vorher nahm? Kommt sie vielleicht aus Zeiten, in denen die Theorie schon überall bekannt war? Wer weiß das schon? Nun zum Bezug auf das Beförderungssystem zur Zeit der nattifftoffischen Erbfolgerempelei. Da gäbe es erstens die Beförderung durch Dimensionslöcher für Abenteuerlustige( lange bevor man wusste, dass oft Bedingungen herrschen in anderen Dimensionen, die ein Überleben möglich machen). Was hat das mit einer nicht umkehrbaren bzw. nicht rückgängig zu machenden dauerhaften Beeinflussung zwischen Raum und Zeit zu tun? Wenn ein Abenteuerlustiger also in ein Dimensionsloch gesprungen war, dann wurde er im Zustand der Saloppen Katatonie (Saloppe Katatonie, die) an einen anderen Ort befördert. Bis dahin kann man es mit einem ganz normalen (wenn man so etwas als normal bezeichnen kann) Dimensionslochsturz vergleichen. Wenn man aber nun aber durch alle Zeiten und Orte verdreht stürzt und währenddessen eine nicht umkehrbare dauerhafte Beeinflussung zwischen den beiden Aspekten Raum und Zeit vorliegt, wie darf man sich das vorstellen? Um so etwas zu beschreiben benötigt man mindestens 6 Gehirne (wie sie auch Nerta Steinbeil hatte), daher kann ich die Einzelheiten nicht erklären und muss mich auf eine Zusammenfassung beschränken, da ich nur ein Gehirn zur Verfügung habe und mich nebenbei noch nie im Zustand der Saloppen Katatonie befunden habe. Dazu müsste man sich erst einmal einen verdrehten Quadratmeter Dimensionslochraum vorstellen. Stellen Sie sich einen Zug vor, der mit einer Kerze am unteren Teil rückwärts durch ein schwarzes Loch fährt, während Sie selbst mit einer Kerze am Fuß unter einem umgedrehten Glockenturm unter dem Mars stehen und eine ein Quadratmeter große falschherum laufende Uhr mit spiegelverkehrten Ziffern in die entgegengesetzte Richtung aufziehen und einem Uhu mit einer Kerze am Fuß in selber Richtung zum Zug und mit Lichtgeschwindigkeit rückwärts durch einen Tunnel fliegt, der von einem schwarzen Loch mit einer Kerze am unteren Ende rückwärts verschluckt wird. Nun verbinden Sie die Punkte mit einem Buntstift und Sie haben einen Quadratmeter verdrehten Dimensionslochraums. Auf der Uhr können sie die verdrehte Zeit sehen, auch wenn es dunkel ist, denn Sie haben ja eine Kerze am Fuß. Man ist also an jedem Ort der Erde, allerdings verdreht. Dann wäre zweitens die Beförderung durch Raumschiffe in andere Dimensionen, wobei man durch ein schwarzes Loch fliegt und so an anderen Dimensionen wieder herauskommt. Wie darf man sich dass nun vorstellen? Man fährt also durch die Dimensionen, aber nur durch die, die man durchqueren muss um am anderen Ende des schwarzen Loches anzukommen. Da die Beförderung durch schwarze Löcher auch hier wieder nur sehr schwer zu begreifen ist und ich auch diese Art von Beförderung nicht genutzt habe, muss ich mich auch hier beschränken. Man startet also an seiner (vermutlichen) Heimatdimension. Dann kommt man an allen Orten vorbei, die man durchqueren muss. Allerdings wieder verdreht. Da man, wenn durch ein schwarzes Loch fliegt, keinerlei Erinnerung hat, kann man allerdings nur mutmaßen, was passiert. Sicher weiß man dann nur, dass alles verdreht passiert ist. Der erste Grundsatz lautet also: Egal was passiert, es geschieht nicht unter normalen Umständen, sondern alles ist verdreht. Zweitens: Wenn man durch ein schwarzes Loch befördert wird, dann ist nicht nur das Loch schwarz, sondern auch die Wahrnehmung wird dadurch schwarz. Eydeeten, für die ja bekanntermaßen Dunkelheit die Quelle allen Denkens und Wissens ist, sollen in dieser Phase auf die größten Einfällen ihrer Wissenschaftlerkarriere gestoßen sein. Drittens: Wenn alles verdreht ist, also alle Zeiten und Orte, dann hat man alles gesehen im Leben und ist durch nichts mehr zu beeindrucken. Versuchen Sie also nicht, eine Daseinsform, die verkehrt durch die Dimensionen gestürzt ist zu beeindrucken. Es funktioniert sowieso nicht. Wenn man nun aber durch die Dimensionen stürzt, findet normal ja alles in einem NUN statt. Wie ist es aber, wenn man verdreht durch die Dimensionen stürzt? Sie ahnen es schon: Wenn man das Wort NUN einfach umdreht, na was kommt denn da heraus? NUN, NUN, NUN, wie man es dreht und wendet, NUN bleibt eben NUN, und nun was glauben Sie wann nun der verdrehte Dimensionslochsturz stattfindet? Sie haben die Wahl zwischen FRÜHER, SPÄTER, GLEICH, DEMNÄCHST, VORHIN, GESTERN, HEUTE, MORGEN, BALD, SCHLIESSLICH, EINMAL, ENDLICH, ZULETZT, EINST, BISLANG, UNTERDESSEN und nun auch dem NUN? Also, um es nun kurz zu machen: Im NUN findet ein jeder Dimensionslochsturz statt. Ein kleiner Spruch hierzu: Ob verdreht oder gerade NUN ist´s in jeder Lage.

Wie reagieren Eisfratten auf die globale Erwärmung? Kann das Schmelzen der Polkappen für sie gefährlich werden?

Nun, erst einmal ganz allgemein: Wo kommen Eisfratten überhaupt vor und wie sehen sie aus? Sie sehen von Nahem aus wie aufeinander gestapelte ineinander verkeilte Eisschollen. Das ist vielleicht ein ziemlich eigenartiger Vergleich, aber er beschreibt die Eisfratten am genauesten. Sie können sehr gefährlich werden für Wanderer und sonstige Daseinsformen, die mit ihnen Bekanntschaft machen. Denn sie greifen ihre Opfer mit einer Eisscholle, die aussieht wie eine scharfkantige Zunge (was sie auch ist) an. Sie bestehen zu 100% aus Eis! Also sind sie auch sehr wärme empfindlich. Sie würden einem Feuer daher nicht lange standhalten. Ab einer Temperatur von 1 ° C würden sie sofort zu schmelzen beginnen. Daher halten sie sich gerne an sehr kalten Orten auf, die nicht am Gefrierpunkt liegen sondern stark darunter, damit sie nicht sofort weg schmelzen, wenn das Thermometer steigt (dazu später mehr). Sie können sich auch fortbewegen. Sie gleiten dann wie von einer Hand geschoben über das Eis. Und wo kommen Eisfratten vor? Nun, unbestreitbar kommen sie in der Untenwelt von Zamonien vor. Aber Manche behaupten, dass sie auch auf anderen Kontinenten und auf der Antarktis vorkommen. Nur in wärmeren Ländern kommen sie nicht vor, da sie dort schmelzen würden. Einer Sage nach kamen Eisfratten in einer Eiszeit überall vor und beherrschten die ganze Welt. Als es wärmer wurde seien sie nur noch auf wenigen Kontinenten gefroren geblieben. Das kleine Fünkchen Wahrheit in dieser Sage ist die Tatsache, dass Eisfratten heute wirklich nur noch in kälteren Gebieten vorkommen. Die Sage endet damit, dass irgendwann eine neue Eiszeit kommen wird und die Seelen der gestorbenen Eisfratten wieder im Eis verschwinden und die Weltherrschaft wieder übernehmen. Ob in diesem Teil der Sage ein Stückchen Wahrheit steckt vermag ich nicht zu sagen. Wenn Eisfratten überhaupt eine Seele besitzen, was bisher nicht nachgewiesen werden konnte, was daran liegen könnte, dass sich nicht viele Wissenschaftler mit Eisfratten beschäftigt haben, weil diese, wie schon erwähnt, an Orten mit einer Durchschnittstemperatur von unter null Grad leben, da sie unter anderen Lebensbedingungen schmelzen würden. Außerdem ist es sehr gefährlich, sich mit Eisfratten zu beschäftigen, da sie sich nicht gerne mit Besuch unterhalten, sondern diesen viel lieber töten. Daher würde ich keinem empfehlen, sich auch nur in die Nähe einer Eisfratte zu begeben. Auch von gutmütigen, intelligenten oder gar zahmen Eisfratten habe ich persönlich nichts gehört. Doch nun zur nächsten Frage. Können Eisfratten schmelzen? Wenn es überall warm werden würde und die Durchschnittstemperatur über 0°C steigen würde, würden die Eisfratten dann einfach schmelzen und sich somit verflüssigen? Oder haben sie eine Schutzfunktion, die sie bis zu einer bestimmten Temperatur vorm Verflüssigen schützt? Wo läge in diesem Fall die Temperaturgrenze und wie lange würde dieser Schutz halten? Wenn man einen Eisklumpen in die Sommerhitze stellen würde, würde dieser nicht gleich wegschmelzen? Natürlich würde er das, ich habe das selbst ausprobiert. Doch wenn in Untenwelt einmal die Temperaturgrenze von 0°C überschritten wird, wie verhalten sich die Eisfratten dann? Ganz einfach: Sie graben sich unter der Eisfläche ein und sinken auf den Grund des Gewässers, auf dem sie leben. Dort herrschen kühlere Temperaturen, da die Eisschicht die Wärme davon abhält, in tiefere Gebiete des Gewässers vorzudringen. Aber was passiert, wenn die Eisschicht weggeschmolzen ist? Dann kann die ja Wärme ungehindert auch auf den Grund vordringen. Dann kommt eine Fertigkeit, welche nur die Eisfratten beherrschen zum Einsatz: Die Eisfratten sondern Kälte an die Umwelt ab, die dann ein Schutzschild aus Eis um die Eisfratte bildet. Wenn dieses Schutzschild wieder schmilzt, kann die Eisfratte ein weiteres Eisschutzschild bilden. Dieser Vorgang kann bis zu fünf mal wiederholt werden. Danach gibt es keine Hoffnung mehr für die Fratte. Diese wird dann von der Wärme durchdrungen und verflüssigt sich. Wenn die Polkappen also durch die globale Erwärmung schmelzen, ist dies nicht nur gefährlich für Eisfratten, sondern es führt früher oder später zum unaufhaltbaren Aussterben dieser Daseinsform. Kann man sich als Eisfratte dagegen schützen? Nein, das Schmelzen der Polkappen kann nicht mit den uns bisher erschlossenen Mitteln aufgehalten werden. Es kann nur noch durch weniger Energieverbrauch verlangsamt oder durch Energieverbrauchzunahme beschleunigt werden. Das Schicksal der Eisfratten ist also schon geschrieben. Wenn noch eine Eiszeit vor dem Aussterben käme, würde diese die Zeitspanne bis zum Aussterben wahrscheinlich ebenfalls nur ausdehnen und auch nicht stoppen. Aber sind wir nicht alle zum Sterben verdammt? Alle Daseinsformen werden nämlich irgendwann sterben. Man versucht es herrauszuzögern. Aber irgendwann ist es für jeden zu Ende. Auch Unsterblichkeit ist nicht möglich. Medikamente oder sonstige Heilmittel helfen auch nur für eine bestimmte Zeit. Irgendwann muss jeder in das Angesicht des Todes blicken. Daran gibt es keine Zweifel. Oder kennen Sie jemanden der von sich behauptet unsterblich zu sein? Und wenn, kann er das nachweisen? Nein. Eben das ist es ja! Wer kann das schon nachweisen? Wenn dieser Planet explodiert, wie lange kann man dann im Weltraum überleben? Nicht lange, fürchte ich, denn lebensnotwendige Dinge wie Wasser, Sauerstoff oder Nahrung gibt es dort nicht! Man könnte also nur wenige Sekunden überleben. Wenn man eine Sauerstoffmaske und etwas Nahrung hat, dauert es vielleicht etwas länger. Aber der Tod bekommt irgendwann jedes Lebewesen. In diesem und in allen anderen Universums. Das hört sich zwar etwas hoffnungslos an, ist aber so. Alles ist vergänglich! Man muss sich damit abfinden und die Zeit auf der Welt sinnvoll nutzen. Das Schmelzen der Polkappen ist übrigens nicht nur das Problem der Eisfratten. Auch für alle anderen Daseinsformen kann es gefährlich werden (Ausnahme: Meereslebewesen)! Denn wenn alles überschwemmt wird, von dem geschmolzenen Wasser der Polkappen, wie lange kann man dann überleben? Ich glaube nicht, dass man sehr lange überleben kann. Und dann sind alle Lebewesen wieder auf dem Meer, wie vor Millionen von Jahren. Nun habe ich die Frage beantwortet, ob das Schmelzen der Polkappen für Eisfratten gefährlich werden kann. Wie reagieren die Frostfratten auf die globale Erwärmung? Da stellt sich erst einmal die Frage, ob die Eisfratten die globale Erwärmung überhaupt mitbekommen, also ob diese einen Temperatursinn haben. Da die Eisfratten, wie oben schon erwähnt, zu 100% aus Eis bestehen (auch die Organe bestehen aus Eis), ist es auch unmöglich, dass sie einen Temperatursinn besitzen, da ihnen die nötigen Sinneszellen fehlen. Daher bemerken sie die Wärme erst, wenn sie schon wirkt, das heißt, wenn die Frostfratten mit ihren Eisaugen sehen, dass sie schmelzen. Wie sie dann reagieren wurde von mir oben auch schon beschrieben: Sie sinken auf den Grund des Gewässers auf dem sie leben und versuchen unter den dort herrschenden kühleren Umständen zu überleben. Sie können auch noch bis zu fünf mal ein Eisschutzschild um sich bilden.

Unternehmen Sie eine geistige Exkursion in die Mentalität eines Rikschadämonen und versuchen Sie folgende Rechenaufgabe zu lösen: 3-2. Versuchen Sie anschließend, das genaue Ergebnis wiederzugeben.

Dazu gehe ich erst einmal an meinen geistigen Ticketautomaten um mir dieses Exkursionsticket zu erwerben. Ich bezahle nun die 4 Pyras für einen ausführlichen Ausflug in einen Rikschadämonen. Zuerst stehe ich auf. Ich habe sieben Stunden geschlafen und von einer Matheaufgabe geträumt. Was ist 3-2? Das war vielleicht ein Alptraum. Ich ziehe mir zuerst meine Hose an. "Die habe ich ja erst drei Monate an!", denke ich mir. Drei. Ja, da war ich stehen geblieben. Minus zwei. Na ja, ich habe ja noch den gesamten Tag Zeit. Ich ziehe mir ein Hemd an, gehe ungewaschen und ohne mir die Zähne zu putzen zum Frühstück. Ich esse ein paar schimmlige Salamischeiben mit Brot und trinke einen kaltgewordenen Kaffee aus einer zusammengeklebten Tasse. Mir fallen als ich den Schrank öffne zwei Tassen herunter. Eine bleibt ganz. Drei minus zwei... Das ist vielleicht schwer. Ich schiebe die Scherben mit dem seit drei Jahren nicht mehr gewaschenen Fuß weg. Dabei schneide ich mir zehn Wunden ins Fleisch. Ich wische mir das Blut mit zwei Tüchern von einer Papierrolle ab. Drei minus zwei. Mist! Ich habe keine Ahnung! Die Tücher stecke ich mir in die Hosentasche. Was mache ich jetzt? Ich habe seit gestern keinen Job. Nur weil mein Chef keine Säule, die auf ihn fällt, aushält. Bekomme ich jetzt Arbeitslosengeld? Oder bekomm ich nichts? Ich setze mich auf einen Stuhl und denke nach. Was soll ich heute mache? Ich beschließe, um mich von meinen Wunden am Fuß und meiner Arbeitslosigkeit abzulenken, in die Innenstadt von Atlantis zu laufen. Dort angekommen sehe ich ein paar Schilder. "3 zum Preis von 2." Das erinnert mich wieder an die Rechenaufgabe: 3-2= ? Und so etwas soll man im täglichen Gebrauch verwenden können? Nein, hier in der Innenstadt von Atlantis mit all den Hoawiefpizzerias und Käseschmelzen, Kneipen, Restaurants, Fellkämmereien und sonstigen Geschäften finde ich keine Antwort. War mein Bruder nicht ein Mathegenie? Stimmt, der hat sein Geld doch damit verdient. Also beschließe ich, wieder nach Hause zu gehen. Dort komme ich an und sehe Tausende von Ordnern, auf denen überall "Mathematik" steht. Wo anfangen zu suchen? Vielleicht ist er ja Hochstapler und stellt dort seine einfachen Rechnungen hin? Ich beschließe also von oben anzufangen. Ich nehme mir den obersten Ordner. Da steht vorne "binomische Formeln". Ich schaue mir den Ordner an und lese ihn komplett durch. Das war eine Arbeit! Aber gar nicht so schwer. Ich arbeite mich nach unten und sehe dort einen unbeschrifteten Ordner. Ich hatte alle Ordner bis auf diesen durchgearbeitet. Bisher stand dort nichts von 3-2 . Also musste es ja theoretisch in diesem Ordner stehen. Aber zuerst etwas Allgemeines zu meiner Person. Ich bin ein Rikschadämon im besten Alter (39 Jahre) und prügle mich am Liebsten mit meinen besten Freunden... aber erst muss ich mich ja vorstellen. Wo bleiben denn meine Manieren? Also mein Name ist Total und mit Nachnamen heiße ich Unwichtig. Meine besten Freunde heißen Völlig Unnötig und Sowieso Egal. Ich habe mir schon oft einen Knochen gebrochen, als sie mal wieder zu fest draufgehauen haben. Ich selbst habe ihnen zweimal die Hand gebrochen, als ich ihre Hand zu fest geschüttelt habe. Ich lebe alleine und bin arbeitslos. Zurzeit beschäftige ich mich mit dem Problem, was 3-2 ist. Ach, hier waren wir stehen geblieben, nicht? Also ich durchsuchte den letzten Ordner. Auch in diesem Ordner stand nicht die Antwort auf mein Problem. Doch, halt, was ist das? Ich habe einen Zettel gefunden. Der ist zwar zerknüllt, aber da steht ja was. 3-2 = 5 steht da. Was steht da sonst noch? Das kann man nicht richtig lesen. "Fals(unleserlich)e Lös(unleserlich)ng" steht da. Was hat das denn zu bedeuten? Egal, Hauptsache ich habe die Lösung auf meine Frage: 3-2 = 5 ! Das ist eigentlich einleuchtend! Denn wenn man drei Kühe hat und nimmt von jemand anderem zwei weg, dann hat man ja fünf Kühe! Ich glaube ich werde Mathelehrer und unterrichte Schüler. Dann habe ich auch wieder einen neuen Job und kann anderen Leuten Wissen vermitteln! Ich steige nun wieder am Anfang aus. "3-2 =5!"sagte der Rikschadämon. Das würde stimmen, wenn da stünde 3- (-2)=? Dann würde aus den beiden Minus ein Plus werden. Aber da steht ja "3-2= 5". Also Total Unwichtig löste dieses für ihn hochkomplexe Problem, indem er auf andere Dämonen aus seiner Familie vertraute und einen Ordner von seinem Verwandten nahm und dort die Lösung auf das Problem suchte und fand. Das dort "falsche Lösung" steht konnte er ja nicht wissen! Der Rikschadämon hat sich zwar sehr angestrengt, kam aber letztendlich zur falschen Lösung, welche (wie wir alle wissen) "1" ist. Diese Expedition konnte uns also nicht das richtige Ergebnis bringen, bot uns dafür allerdings einen sehr interessanten Einblick in die Lebens-, Verhaltens- und Denkensweise eines Rikschadämonen. Ob der Rikschadämon letztendlich Mathelehrer geworden ist, bleibt aufgrund seiner Mathekenntnisse stark zu bezweifeln. Ob er einen Job bekommen hat und ob er sich wieder mit seinen Freunden geprügelt hat, bleibt ungeklärt. Aber seien wir einmal ehrlich, wie kann man von einem Rikschadämon erwarten, dass er sich mit der hohen Kunst der Mathematik auskennt? Dieses ziemlich beschränkte Wesen? Ich möchte nun wirklich niemanden beleidigen, aber es ist bewiesen, dass der Durchschnittsrikschadämon einen IQ von unter 80 hat. Also ist es kein spezieller Fall, das die falsche Lösung genannt wird, sondern 90% von den zehn anderen Exkursionen in andere Rikschadämonen waren erfolglos. Die Ergebnisse in Prozent: 20%:4 ; 30%: 5; 10%: 1(s.o.) 10%: 2; 20%: 14; 10%: 16 Wie die Dämonen auf die Ergebnisse kamen möchte ich nun hier nicht ausführlich beschreiben, da dies den Rahmen der Hausarbeit sprengen würde. Nur soviel: Ohne fremde Hilfe löste keiner der Dämonen dieses Problem (wenn auch meistens mit falscher Lösung). Jetzt gäbe es noch zu klären, wie viele dieser Dämonen mit der zamonischen Urmathematik rechnen. Wie wohl bekannt sein dürfte, handelt es sich bei der zamonischen Urmathematik um eine Rechenart, die folgende Zahlen beinhaltet: eins, zwei, drei, vier, doppelvier(8), (die Zahlen fünf, sechs und sieben werden ausgelassen) doppeldoppelvier (16), (die Zahlen neun bis 15 werden ausgelassen) doppeldoppeldoppelvier(32), (die Zahlen 17 bis 31 werden ausgelassen) und so weiter. Die zamonische Urmathematik beschäftigt sich weiterhin nicht mit Kommazahlen, und setzt sich nur mit den Zahlen eins, zwei, drei und vier, sowie den Verdoppelungen von der Zahl vier auseinander. Die Zahlen dazwischen werden vollkommen ausgelassen. Daher kennt die zamonische Urmathematik auch nur 3 Primzahlen (eins, zwei und drei). Die meisten Zahlen werden also ausgelassen. Bis zur Zahl 16 werden allein zehn Zahlen ausgelassen (5, 6, 7, 9, 10, 11, 12, 13, 14 und zuletzt 15) Bis zur Zahl 32 kommen weitere 15 Zahlen dazu (17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30 und 31). Die Nennung der ausgelassenen Zahlen bis mindestens 4096 würde mir zwar keine Probleme bereiten, aber dadurch würde ich den Rahmen der Erzählung sprengen und nebenbei meine Leser langweilen. Nun wieder zurück zur eigentlichen Frage: Wie viele der Rikschadämonen haben mit der zamonischen Urmathematik gerechnet? Nun, theoretisch 50%(die 20%, die 4 als Lösung hatten, die 10%, die 1 als Lösung hatten, die 10%, die 2 als Lösung hatten und die 10%, die 16 als Lösung hatten). Allerdings scheiden die 10% aus, welche 16 für die richtige Lösung hielten. Denn die Lösung hätte dann doppeldoppelvier geheißen. Blieben 40%. Unter diesen 40% ist es mir leider nicht mehr möglich auszumachen, wie viele von ihnen in zamonischer Urmathematik gerechnet haben, da ich, wie oben schon gesagt, den Rahmen nicht mit Einzelheiten der Exkursionen sprengen will. Und der Rahmen dieser Hausarbeit endet genau mit diesem Punkt.

Wie bekam der Scharach il Allah seine Form?

Aus dem Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung: Scharach Il Allah, der:"Man zählt zirka fünfhundert Sandsturmarten in der Verweis Süßen Wüste, vom niedlichen Staubgewusel über den Tornado (Tornado, der Ewige) bis hin zum brüllenden Steinorkan. Die gefährlichste Form horizontal verlaufender Sandstürme trägt im Volksmund den arabischen Namen »Scharach il Allah«, was salopp übersetzt »Der Schmirgel Gottes« bedeutet. Dabei verdichtet sich der Sand derart, dass er zu einer festen betonartigen Masse in Ziegelform von manchmal mehreren Kilometern Kantenlänge verbackt und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 Stundenkilometern alles niederschmirgelt, was sich ihm in den Weg stellt, seien es Menschen, Tiere, Häuser oder Berge. Nähert sich ein Scharach il Allah, bleibt einem nur, sich so tief wie möglich im Sand einzugraben und zu hoffen, dass einen der Sturm nicht findet." Nun wäre mit ihren gebildeten Worten geklärt, was der "Schmirgel Gottes" ist. Aber wie kam er zu seiner Form? Der Sand verdichtet sich zu einer festen betonartigen Masse in Ziegelform. Aber durch welchen Prozess verdichtet er sich? Ein chemischer oder physikalischer Prozess? Mit welchen Faktoren hängt es zusammen, ob und wann er auftritt? Luftfeuchtigkeit? Wärme? Sonneneinstrahlung? Bodenbeschaffenheit? Wenn es zu einer Zuckerschmelze kommt und dann ein Sandsturm aufkommt, der Sand in die Höhe wirbelt, welcher dann verbackt, ist die eine Sache. Dadurch entsteht eine feste, betonartige Masse. Aber wodurch entsteht die Ziegelform? Man kennt ja das "innere Auge" des Sturms. Das gibt's bei jedem Sturm, auch bei Sandstürmen. Aber ein Sturm ist doch rund werden sie jetzt sagen. Doch das ist falsch. Dass ein Sturm rund aussieht ist nichts weiter als eine optische Täuschung. Bei genauerer Betrachtung könnte man das feststellen. Aber da Stürme sich zu schnell fortbewegen, kann man sie nicht genauer betrachten, da man dann doch lieber die Flucht ergreift, als ein bisschen das Panorama zu beobachten. Wenn also ein Sandsturm auf eine Zuckerschmelze trifft entsteht daraus eine ziegelförmige, feste Struktur.
Man schätzt, dass der Scharach il Allah zirka 50.000.Tonnen wiegt. Dies ist nicht nachgewiesen, da ein Scharach il Allah noch nie auf eine Waage gebracht werden konnte, was auch daran liegt, dass eine so große Waage noch nicht gebaut wurde. Wenn ein Kubikmeter zirka eine Tonne wiegt, dann ist der Scharach Il Allah 50.000 Kubikmeter groß. Wenn ein solcher Scharach Il Allah über Atlantis fegen würde, läge die Stadt danach in Schutt und Asche. Daher ist es ein großes Glück, dass der Scharach Il Allah nur in der Süßen Wüste vorhanden ist, wo er niemandem, außer ein paar Wüstenbewohnern Schaden anrichten kann.

Geben Sie einen Überblick über die Handlung von Hildegunst von Mythenmetz’ 240-stündigem Bühnenstück „Der Bassrüttler des Voltigorken"

Ein paar Angaben zum Autor: Er ist Erfinder der Mythenmetzschen Abschweifung, die es einem Schriftsteller ermöglicht, an einem beliebigen Punkt
seines Romans abzuschweifen. Weiterhin ist er Verfasser von so grandiosen Werken wie der "Finsterbergmade", "Ensel und Krete","der gebratene Gast",
welcher der meistgelesene Roman Hildegunst von Mythenmetz ist, und anderer weltberühmter Werken, darunter auch "der Bassrüttler des Voltigorken".
Zu der "Finsterbergmade" brauche ich nichts zu sagen, diese muss man ja hier auswendig lernen, und auch "Ensel und Krete" ist weltbekannt. Doch was ist das für ein Theaterstück, wo die Schauspieler sogar auf der Bühne essen und trinken dürfen und wo die Schauspieler sich in Schichten abwechseln? Es ist ein experimenteles Stück von Mythenmetz, soviel ist bekannt. Aber sind die Besucher die Testpersonen? Wird der Theatersaal zum Labor? Nein, so eine Art ist das Theaterstück selbstverständlicherweise nicht. Aber wie soll man sich das vorstellen? Wie kann ein Besucher 240 Stunden auf die Bühne starren? Vorauszusehen, dass die Besucher irgendwann einschlafen. Doch wie sollte man es dann für jedermann möglich machen es komplett zu sehen? Sollte man Pausen machen, in denen die Besucher ein Nickerchen machen, trinken, essen oder die Toilette aufsuchen können? Es würde dem Durchschnittsbesucher schwerfallen, die Handlungsfäden zusammenzuknüpfen. Sollte man stattdessen Kaffeebecher verteilen, um die Besucher wach zu halten? Auch das wäre schief gegangen: Kaffee hält zwar wach, aber auch nicht ewig. Dann gibt es noch das Problem, dass keine anderen Aufführungen in den 240 Stunden Spielzeit hätte aufgeführt werden können, was nicht ohne einen saftigen Eintrittspreis hätte realisiert werden können. Und mal ehrlich, wer bezahlt so viele Pyras, wenn er fast die Hälfte des Stückes nicht mitbekommt, weil er schläft, auf der Toilette ist oder sonstiges erledigt? Steht das Stück damit vor dem Aus? Sollte man die Langfassung streichen und eine Kurzfassung des Stücks aufführen? Nein, dazu kam es nicht: Man hatte eine bisher einmalige Lösung gefunden: Die Besucher bekamen Pausen zur Verfügung gestellt, in denen sie machen konnten, was sie wollen. Man spielte also einen Teil des Stücks, dann kam eine Pause. Was tat man aber, damit die Besucher nicht die Handlung vergaßen? Man spielte das Stück in einer Zusammenfassung vor. Diese dauerte zirka 5 Minuten pro 5 Stunden, das heißt, die wichtigsten Punkte des Stücks wurden kurz zusammengefasst. Nach der zweiten Pause, nach zehn Stunden Spielzeit wurde die Zusammenfassung von zehn Stunden in zehn Minuten vorgeführt. Es gab nach fünf Stunden eine Pause, die eine Stunde dauert, in jeder Stunde wiederum eine Pause die fünf Minuten dauert, nach denen das Stück aber nicht zusammengefasst wird. Nach 15 Stunden gab es eine sogenannte Schlafpause, die zehn Stunden dauert. Auch danach wird das gesammte bisherige Stück in Kurzfassung gespielt. Für die Nahrungsversorgung gab es einige Mitarbeiter, die Essen und Getränke für ein paar Pyras verkauften. Es gab Mäuseblasen, Fleisch, vegetarisches Essen und eine hauseigene Käseschmelze gab es, in die man Brot und anderes eintauchen konnte. Für Vampire gab es sogar eine eigene Blutpfandleihe. Ich möchte nun hier die Gesamtzeit des Stücks berechnen. (die Minutenangaben gelten für nach der jeweiligen Stunde, in der gespielt wird) (Im fünf-Stunden-Takt gelten sie nach der jeweiligen Zusammenfassung) 1.Stunde: 65 Minuten ; 2. Stunde 130 Minuten ; 3. Stunde: 195 Minuten; 4. Stunde 260 Minuten ; 5. Stunde: 385 Minuten; 6. Stunde: 450 Minuten; 7. Stunde 515 Minuten; 8.Stunde 580 Minuten; 9.Stunde 645 Minuten ; 10.Stunde 775 Minuten; 11.Stunde 840 Minuten; 12.Stunde 905 Minuten; ...usw. (Ich rechne nun nur noch in Zehnerschritten)20.Stunde 2110 Minuten; 30.Stunde 3465 Minuten; 40.Stunde 4300 Minuten; 50.Stunde 5695 Minuten; 60.Stunde 7185 Minuten; 70.Stunde 8080 Minuten; 80.Stunde 9535 Minuten; 90.Stunde 11010 Minuten; 100.Stunde 11965 Minuten (das sind übrigens zirka 200 Stunden, also fast das doppelte); 110.Stunde 13360 Minuten; 120.Stunde 14895 Minuten; 130.Stunde 15910 Minuten; 140.Stunde 17485 Minuten; 150.Stunde 19080 Minuten; 160.Stunde 20155 Minuten; 170.Stunde 21790 Minuten; 180.Stunde 23445 Minuten; 190.Stunde 24580 Minuten; 200.Stunde 26275Minuten; 210.Stunde 27990 Minuten; 220.Stunde 29185 Minuten; 230.Stunde 30940 Minutenund zu Guter Letzt: 240 Stunden: 32715 Minuten. Damit wäre das Problem des mangelnden Zusammenhangs gelöst. Nun gebe ich einen kleinen Ausschnitt Preis, welchen ich beim Besuch des Stücks auch sah. Der Voltigorke macht mit seinem Bassrüttler Musik und hat einen Hut mit ein paar Pyras vor sich liegen. Er sitzt auf einer Wolldecke vor einem Geschäft in Atlantis. Er singt zur Musik des Bassrütlers. " Ich bin hier alleine und hab kein Geld!" Er sucht ein paar Passanten, die er anbetteln kann. "Können sie mir ein wenig Geld geben?", fragt er einen vorbeilaufenden Lindwurm. Dieser setzt sich zu dem Voltigorken und ruft:"Alle mal herhören!" Er gibt ein brilliantes Gedicht zum Besten und eine Traube bildet sich um den Voltigorken und den Lindwurm. Viele Zuschauer rufen nach einer Zugabe und brüllen begeistert "Das Orm ist dein bester Freund!" Die Zuschauer werfen Geld in den Hut. Der Lindwurm sagt: "Behalt das Geld, nimm es, ich brauche es nicht" Der Voltigorke bedankt sich zitternd."Mit diesem Geld kann ich mir einiges kaufen. Das reicht für eine Wohnung im Schraubenturm!" Der Lindwurm geht davon. Die Masse zieht weiter, weg vom Voltigorken. Der Vorhang schließt sich. Der Vorhang öffnet sich wieder. Der Voltigorke ist in einem Amtsgebäude und will eine Wohnung im Schraubenturm kaufen. Er geht zum Schalter und kauft eine Wohnung ganz oben in den Schraubentürmen. Beim Hinausgehen ruft er feierlich, den Schlüssel für die Wohnungstür in der Hand haltend:" Arm war ich, ohne Arbeit, ohne zu Hause. Jetzt bin ich immer noch ohne Arbeit, habe aber eine Wohnung!" Ein Nattifftoffe fragt ihn: " Wie hast du das Geld bekommen, das du zum Wohnungskauf benötigste?" Der Voltiorke antwortete:" Ein Lindwurm kam herbei, trug ein Gedicht vor, so makellos, wie von Zauberhand, und viele, die es hörten gaben Geld. Er überließ mir das Geld, großzügig." "Wie heißt der Wohltäter?" , fragte der Nattifftoffe. "Von Ideenschmied war sein Name" , gab der Voltigorke zurück. "Und wo ist sein Wohnsitz?" "Er wohnt in Lisnatat Ost, Stalinat 55." "Gut, ich muss ihn für seine Tat belohnen, ich bin Vorsitzender der Wohltäterfreunde" "Ich komme mit, um ihn zu besuchen und mich noch einmal für seine Tat bedanken, ich muss nur noch meine Wohnung beziehen. Warten Sie hier noch auf mich?" "Ja, natürlich. Ich werde hier noch etwas besprechen, dann können wir ihn besuchen. Auf wiedersehen!" "Auf wiedersehen!" Der Vorhang schließt sich. Der Vorhang öffner sich wieder. Der Voltigorke steht ganz oben auf einem Schraubenturm. Der Wind weht um ihn herum."Was für eine Aussicht!" Er richtet seine Wohnung ein. Er legt die Wolldecke auf einen langen Stein in der Form eines Bettes. "Hier werd ich in Zukunft Schlafen. Was für ein wunderbarer Tag! Fehlt nur noch, dass ich einen Job bekomme."Der Voltigorke geht den Schraubenturm nach unten, nachdem er die Wohnung abgeschossen hat. Der Vorhang schließt sich. Der Vorhang öffnet sich wieder. Der Voltigorke steht wieder im Amtsgebäude mit einem Glas Wasser in der Hand. Er wartet auf den Nattifftoffen. Er nimmt einen Schluck und beobachtet ein paar Beamte, die an ihm vorbeilaufen. Der Nattifftoffe kommt und sie machen sich auf den Weg zum Ausgang des Gebäudes. Der Vorhang schließt und öffnet sich wieder. Sie stehen vor dem Haus 55 in Lisnatat Ost, Stalinat. Der Nattifftoffe klopft leise an die Tür. Keiner öffnet. Er klopft etwas fester, wieder öffnet keiner. Der Voltigorke hämmert gegen die Tür, wieder öffnet keiner. Der Voltigorke drückt die Klinke und wundert sich: "Komisch! Die Tür ist offen!" Die beiden betreten das nur vom hereinfallenden Tageslicht beleutete Haus und sehen erst einmal nichts. Sie durchsuchen eine Tür nach der nächsten. "Hier ist niemand.", sagt der Nattifftoffe, als sie vor der letzten ungeöffneten Tür stehen."War das wirklich die richtige Adresse?" "Vielleicht ist er weggegangen und hat vergessen, die Tür zu zumachen?", mutmaßt der Voltigorke. Sie öffnen die letzte Tür, spähen hinein und... (Hier endet der kleine Einblick. Wie, ich soll weitermachen? Ok, wenn Sie das wollen...) und... sie prallen beide zurück."Er ist tot", schrie der Nattifftoffe hysterisch. Der Voltigorke antwortet:" Ja, offensichtlich! Wer ist zu so etwas fähig?" Man sieht einen aufgeschlitzten Lindwurm am Boden liegen. Um ihn herum ist eine Bluspur. "Wir müssen diesen Fall auflösen!", antwortet der Nattifftoffe immer noch sehr mitgenommen. "Ja, zuerst fragen wir die Greifen, ob die nicht etwas gesehen haben.""Wie ist eigentlich ihr Name?", fragte der Nattifftoffe."Silphius Drechsel, und ihrer?" "Gunter von Friedenszüchter."Die beiden beginnen, alle Greifen in der Nähe zu befragen, vergeblich. Der Vorhang schließt sich. Der Vorhang öffnet sich: Sie sind bei der Kriminalpolizei im Hauptbüro. Dort stehen zwei Kommissare und wollen wissen, was sie zu berichten haben. "Wir wollten zu Herrn von Ideenschmied, Haus 55 in Lisnatat Ost, Stalinat. Er öffnete nicht, nachdem wir klopften.", begann Gunter. " Wir wollten ihn besuchen, weil er mir Geld gab, für eine Wohnung.", fuhr Silphius fort. " Wir öffneten die Tür und er lag tot in einem Zimmer. Sauber aufgeschlitzt.", sagte Gunter weiter. "Und was sollen wir machen?", fragte der eine Kommissar. Wir benötigen Beweise und Tatverdächtige. Am besten sucht ihr selbst danach, wenn ihr etwas findet, dann könnt ihr es uns zeigen. Der Vorhang schließt sich, eine fünfminütige Pause beginnt. Ich strebe zur Toilette, und kaufe mir eine Packung Mäuseblasen und eine Flasche Wasser. Der Saal verdunkelt sich wieder, die Besucher werden gebeten sich auf ihre Plätze zu begeben, der Vorhang öffnet sich wieder. Gunter und Silphius stehen vor dem Büro der Kommissare und ärgern sich darüber, dass die Kommissare nichts tun."Die wollen sich doch bloß keine Arbeit machen. Wir sollen die Beweise liefern und die werden dafür bezahlt, dass sie die Beweise dem Richter vorlegen.", beginnt Gunter."Wir müssen diesen Fall aufklären, Gunter, sonst ist dein Wohltäter umsonst gestorben. Wir müssen erst einmal schlafen. Morgen treffen wir uns bei mir zu Hause."Okay." Der Vorhang schließt sich. Der Vorhang öffnet sich. Die beiden sitzen im Garten des Nattifftoffen und planen ihr weiteres Vorgehen bei einer Tasse starkem Kaffee."Zuerst müssen wir noch einmal die Wohnung des Lindwurms durchsuchen", beginnt Gunter. Er nimmt einen Schluck aus seiner Tasse. Silphius schüttet ein wenig Zucker in seinen Kaffee und rührt ihn um. "Ja, wir trinken noch unseren Kaffee zu Ende, dann gehen wir. Wir haben ja leider nur diesen Anhaltspunkt: Die Wohnung des Toten." Der Vorhang schließt sich und öffnet sich wieder. Sie stehen vor der Wohnung und betreten sie. Sie fangen im Raum an, wo die Leiche liegt. Sie finden die mutmaßliche Tatwaffe: ein Messer von Zamonic Stahl. Blut klebt an dem Messer. Sie beschließen, es den Kommissaren zu bringen. Vorhang zu. Vorhang auf. Sie sitzen im Büro der Kommissare und überreichen das Messer."Das lag im Raum indem der Lindwurm starb." , bemerkte Gunter. Die Kommissare betrachteten das Messer und versprechen, es untersuchen zu lassen. Vorhang zu. Vorang auf: Die Kommissare haben zu sich ins Büro gebeten. Die Waffe sei die Tatwaffe, bekommen Gunter und Silphius gesagt. Es wurden Abdrücke des Täters daran gefunden, aber der Täter konnte nicht identifiziert werden. "Sie müssen sich noch einmal die Wohnung ansehen", sagte der Kommissar. "In Ordnung", antworteten sie. Vorhang schließt sich Vorhang öffnet sich: Sie stehen wieder im Zimmer in dem der Lindwurm starb. Plötzlich tritt jemand durch die Eingangstür ins Haus. Da die Tür des Raumes in dem Gunter und Silphius sich befinden geschlossen ist, hören sie den Eindringling nicht ins Haus kommen. Er reißt die Tür zum Raum des Toten auf und alle schreien. Sie beruhigen sich wieder und mustern sich gegenseitig. Der "Eindringling" war ein Lindwurm, der, wie sich im Verlauf des Gesprächs herrausstellte seinen Freund hier besuchen wollte. Er wunderte sich, dass die Tür offen stand und suchte seinen Freund im Haus. "Und was macht ihr hier?", fragte der Lindwurm mit dem Namen Toni Gertos. "Wir wollten uns bei dem Lindwurm bedanken", begann Gunter. "Wofür?", fragte Toni. "Für das Geld, dass er mir auf der Straße gab, nachdem er ein Gedicht vorgetragen hatte.", fuhr Silphius fort. "Ah, der alte Wohltäter!", antwortete Toni halb ironisch, halb verächtlich. "Wie ist er umgekommen?", fragte er weiter. "Mit einem Messer aufgeschlitzt.""Tja, er war ein guter Freund von mir...", erwidert Toni. Er schluchzt eine Zeit lang, fängt sich dann wieder. Ich erinnere mich, wie ein paar Taschentücher im Publikum gezückt wurden. Sie verbündeten sich und schlossen sich zusammen um den Täter zu finden. Vorhang schließt sich. Vorhang öffnet sich. Die drei stehen im Haus von Toni. Sie durchsuchen das Haus nach Fakten über den Verstorbenen. Sie finden ein paar von ihm verfasste Schriften. Seht mal her, da steht:"Wenn ich ermordet werd, schreib ich auf des Täters Namen.", rief Silphius plötlich. "Interessant!", antworten die anderen verblüfft."Lasst uns sofort noch einmal den Tatort untersuchen, da wird der Name stehen! " Gesagt, Vohang zu. Getan, Vorhang auf. Sie suchen einen Zettel, finden auch einen, mit einem Verweis, der lautet:"Du musst suchen einen Zettel, der liegt nicht weit entfernt." Sie suchen weiter, langsam müde werdend. Sie setzten sich hin und überlegen weiter, wo der Zettel sein kann. "Wir haben die ganze Wohnung durchsucht", sagt Toni. Wo liegt er überhaupt, mein Freund. Gunter und Silphius zeigen Toni, wo sie den Lindwurm hingeschleppt haben. "Was ist das?", fragt Toni plötzlich. Dort war also der Zettel. Er steckte in der Tasche der Leiche." Der Täter wohnt in dieser Straße!", stand da, mit krakeliger Schrift geschrieben. "Ich kann nicht mehr, Morgen früh können wir die Straße nach dem Täter absuchen.", schnauft Silphius. "Okay!", antworten Gunter und Toni."Bis morgen!", verabschieden sie sich und laufen von der Bühne. Der Vorhang schließt sich. Man könnte meinen, das "Bis morgen" war an die Zuschauer gerichtet, denn jetzt hieß es erst einmal "Schlafpause". Ich trank noch ein wenig aus meiner Wasserflasche und legte mich dann in meinen Sitz und schlief ein. Ich wachte nach zirka acht Stunden auf, da blieben mir noch zwei Stunden zur Verfügung, die ich mit einem Besuch der Toiletten, einem ordentlichen Frühstück ( eine Kanne Kaffee und ein paar Scheiben Brot mit Käse und Wurst ), einem kleinen Spaziergang vor dem Theater und einer kleinen Entspannungspause auf meinem Sitz verbrachte. Dann ertönte fünf Minuten vor der Zusammenfassung des bisherigen Stückes, die ich hier nicht schildere, ein Gong, der die noch schlafenden Zuschauer weckte, die essenden Theaterbesucher mahnte, zum Ende zu kommen und die Besucher, die auf der Toilette waren, aus ihren Zeitschriften aufweckte und aufforderte, sich wieder zu ihrem Platz im Theatersaal zu begeben. Ich lies die Zusammenfassung noch einmal an mir vorüber ziehen, dann ging es weiter. Vorhang auf. Die drei stehen auf der Stalinat und beginnen damit, an allen Haustüren zu klopfen. Sie arbeiten sich von Stalinat Nummer 1 bis 78 vor, ohne Ergebnis. Dann machen sie eine kleine Pause, arbeiten sich von 79 bis 123 vor, dann machen sie wieder eine Pause. Sie arbeiteten weiter, und beim Haus Nummer 156 bekamen sie eine Information: Der Hausbewohner hatte einen Streit zwischen dem Lindwurm und einem Dichterkollege mitbekommen. Der Lindwurm wohnt in Haus 77. Dort war keiner zu Hause gewesen, als die drei klopften. Sie dankten dem Bewohner und klopften erneut im Haus 77. Ein rundlicher, grimmiger Lindwurm öffnete die Tür:"Was wollen Sie?""Wir versuchen einen Mord aufzuklären: Ein Lindwurm, Herrn von Ideenschmied wurde in seiner Wohnung, in dieser Straße, Hausnummer 55 tot aufgefunden. Kannten Sie ihn?", begann Toni. "Ja, er war mein Kollege, verdächtigen Sie etwa mich?", erwiderte er. "Wir haben einen Hinweis bekommen, dass sie einen Streit mit dem Lindwurm hatten.", antwortete Silphius. "Das war dieser blöde Sack von Haus 156, oder nicht? Er hasst mich, will mir immer etwas anhängen. Fragen sie ihn doch einmal, vielleicht hat er etwas mit der Sache zu tun. Ich jedenfalls nicht!" Die drei gingen zum Haus 156. Sie fanden es leer vor, was ihnen komisch vorkam, da es mitten in der Nacht war. War er etwa geflohen? Sie durchsuchten das Haus und fanden es sehr ausgeräumt vor. "Der Verdächtige ist geflohen. Der wird so schnell nicht wiederkommen.", sagte Gunter."Wir müssen ihn suchen!" Vorhang schließt sich. Vorhang auf. Sie sind noch einmal im Haus Nummer 77. Der Lindwurm bekam gesagt, dass der Verdächtige geflohen ist. Gunter, Silphius und Toni fragten ihn, wo er hingegangen sein könnte. Er antwortet: "Er hat die Stadt sicher nicht verlassen. Ich kenne ein Hotel, in dem er immer unterkommt. Er reichte eine Karte mit der Adresse des Hotels. Vorhang zu. Vorhang auf: Sie stehen vor dem Hotel und fragen einen Angestellten, ob er einen rundlichen Lindwurm gesehen hätte. Er antwortete, dass er keine Angaben über Gäste machen dürfe. Gunter, der aus reichen Verhältnissen kam, hielt ihm ein paar Pyras unter die Nase. Er nahm das Geld und zeigte ihnen die Zimmernummer. Sie stiegen ein paar Treppen hinauf und kamen vor dem Zimmer an. Silphius klopfte, verstellte seine Stimme und rief: "Zimmerservice!" Der rundliche Lindwurm öffnete und wollte losrennen, als er die drei sah, doch sie schnitten ihm den Weg ab. Er zeterte, als Gunter, Toni und Silphius ihn zum Büro der Kommissare führte, welches gerade neben dem Hotel lag. Dort wurde er von den Kommissaren verhört, er gestand, den Lindwurm ermordet zu haben und gab als Motiv Hass an, weil er schlechter dichten konnte und keinen Verleger fand, während die Verleger seinem Kollegen die Türen einrannten. Er kam lebenslang hinter die Gitter des atlantischen Gefängnisses und Toni, Silphius und Gunter wurden die besten Freunde. Am Ende des Stücks steben alle Atlanter an einer Seuche. Es gibt 240 Kapitel, jedes dauert 60 Minuten. Ich gebe noch eine kurze Inhaltsangabe der einzelnen Kapitel. 1. Die Geburt und Kindheit des Voltigorken. 2. Die Jugend des Voltigorken. 3. Der Voltigorke und das Leben in seiner Familie. 4. Der Voltigorke bekommt einen Job als Sicherheitsbeamter. 5. Der Voltigorke wird zum ersten Mal gefeuert und bekommt einen Job als Angestellter in einem Büro. 6. Der Voltigorke kündigt und wird Mitarbeiter in einem Restaurant. 7. Der Voltigorke lernt seine große Liebe kennen, sie beachtet ihn nicht. 8. Er versucht ihr Herz zu gewinnen und scheitert. 9. Seine große Liebe stirbt an einer Vergiftung und sie wird bestattet. 10. Er lenkt sich von seinen Sorgen ab, indem er einen Jahrmarkt besucht. 11. Er geht auf die Ilstatna und schaut sich nach einem neuen Mädchen um. 12. Ergeht nach Hause, ohne Mädchen und liest in einem Mythemetz-Roman ( Der gebratene Gast ). [Mythenmetz macht so sogar in einem seiner Stücke Werbung.] 13. Er verliert seinen Job und bettelt auf der Straße, ein Lindwurm verhilft ihm zu Geld, welcher ermordet aufgefunden wird. 14. Er ermittelt mit seinen neuen Freunden Gunter von Friedenszüchter, dem Nattifftoffen und Toni Gertos, dem Lindwurm. 15. Er klärt mit den beiden den Mord auf. 16. Er bekommt einen neuen Job als Kommissar, gemeinsam mit Gunter und Toni. 17. Sie klären den Mord an einem Bankchef auf. 18. Sie decken einen Kunstdiebstahl auf. 19. Die drei finden den Mörder an einem berühmten Politiker. 20. Gunter, Toni und Silphius erhalten eine Auszeichnung des atlantischen Polizeichefs. 21. Kurz darauf wird der Polizeichef ermordet. 22. Sie klären den Mord auf. 23. Sie stöbern Phogarren auf und nehmen den fest, der mit ihnen handelt. 24. Die drei klären einen Mord auf, Gunter wird an der Hand verletzt. 25. Toni und Silphius gehen mit Gunter zum Arzt. 26. Gunter wird operiert und sie beginnen mit ihrem nächsten Einsatz. 27. Toni stirbt bei einem Einsatz, erdolcht von einem Blutschinken. 28. Silphius ( der Hauptdarsteller ) und Gunter fassen den Täter und buchten ihn ein. 29. Gunter muss nach Gralsund verreisen, er weiß nicht, ob er jemals zurückkommt. 30. Silphius zieht durch Zamonien, er sucht das Abenteuer. 31. Mythenmetz beschreibt seine Reise durch Vielwasser. 32. Er zieht durch die Süße Wüste nach Buchting. 33. Dort kauft er sich von dem Geld, dass er als Kommissar verdiente, ein Haus. 34. Er wandert nach Gralsund, um seinen Freund Gunter zu besuchen. 35. Er beschließt, zusammen mit Gunter, den Golf von Zamonien zu befahren. 36. Sie packen ihre Sachen, kaufen Proviant ein. 37. Sie wollen ein Boot kaufen, der Verkäufer wird von einem Hai angegriffen, sie retten ihn und er schenkt ihnen zum Dank ein Boot. 38.- 56. Die beiden umfahren ganz Zamonien, begegnen Seeungeheuern und anderen Gefahren. 57. Sie werden von einem riesigen Blauwal angegriffen, der Gunter verschluckt. 58. Silphius versucht, ihn zu befreien, er wird auch verschluckt und sie treffen sich im Mund des Wals. 59. Sie versuchen sich herauszuangeln. Silphius gerät in den Hals des Wals, Gunter schwimmt im nach. 60. Der Wal wird von Fischern gefangen. Sie krabbeln aus dem Hals nach draußen. 61. Sie bedanken sich bei den Fischern und laden sie zum Essen in Gralsund ein. 62. Die Fischer kommen und werden reich beschenkt, mit Gold, Pyras und Silber. 63. Beim Essen verschluckt sich ein Fischer an einem Goldklumpen, den er gegessen hat. Er erstickt an dem Klumpen, der andere Fischer rutscht in Panik aus und fliegt aus dem Fenster. 64. Gunter und Silphius besuchen den Arzt, der ihnen mitteilt, dass er gestorben ist. 65. Sie gehen zur Beisetzung der beiden, eine Seebestattung, wie es ihr Wunsch war. 66. Sie beschließen, dass das Wasser kein guter Platz ist. 67. Sie packen ihre Sachen und wandern ins Innere Zamoniens. 68. Sie kommen am Treibsand von Unbiskant vorbei. 69. Sie beschließen, dort zu bleiben und den Treibsand eine Weile zu beobachten. 70. Der Treibsand spricht über Gedanken zu ihnen, sie denken, dass sie verrückt geworden sind. 71. Sie sehen in der Ferne einen Vulkan ausbrechen. 72. Sie rennen vor dem Vulkan davon. 73. Sie gehen zu den Finsterbergen, wo Silphius mit seinem Bassrüttler spielt. 74.- 155. Mythenmetz beschreibt nicht ausgiebig, sondern ewig, die Funktionen des Bassrüttlers. Er vermittelt dem Besucher alles, was es über Bassrüttler zu wissen gibt. Er lässt Silphius sprechen. 156.-195. Silphius zählt alle Voltigorken auf, die den Bassrüttler spielen. Er zeigt dem Besucher so, wie viele Namen er erfinden kann. 196. Die richtige Handlung fährt fort, die Finsterberge stürzen unter den Bässen des Bassrüttlers ein, eine Gerölllawine geht auf Gunter und Silphius herab. 197. Gunter wird unter der Gerölllawine begraben. 198. Silphius zieht die Leiche Gunters unter heftigen Tränen unter den Steinen hervor. Er sitzt davor und heult. 199. Er bringt die Leiche zu den Friedhofssümpfen von Dullsgard und bestattet ihn dort. 200. Er sieht sich um und gruselt sich vor den Irrlichtern und Friedhofsmotten. 201. Er wandert nach Florinth, wo er sich vorerst zur Ruhe begibt. 202. Der Besucher wird Zeuge des ländlichen Lebens in Florinth. 203. Silphius macht eine Farm in Florinth auf. 204. Man wird Zeuge eines normalen Tages auf der Farm. 205. Ein Räuber sucht die Farm auf und versucht Silphius zu bestehlen. 206. Er lernt auf neue Freunde kennen. 207. Er führt seine Farm mit den beiden Freunden Fung Li und Hon Goi, aus Asien weiter. 208. Die Farm wird in Brand gesteckt und dabei kommen Fung und Hon um, während Silphius entkommen kann. 209. Die Brandursache wird geklärt: Brandstiftung. 210. Der Brandstifter wird gesucht, gefunden und eingesperrt. 211. Silphius wandert weiter, um sich von den Sorgen abzulenken. 212. Er kommt in Ornien an, wo er Mäuseblasenfabrikant wird. 213. Der Besucher wird in die Rezeptur und Verarbeitung der ornischen Pinkelmausblase eingeführt. 214. Er stürzt in ein Becken, in dem die Mäuseblasen gekocht werden. 215. Er wird von einem wachsamen Mitarbeiter herausgezogen. 216. Er bedankt sich äußerst wortreich und beschenkt den Retter. 217. Silphius beschließt, den Job zu wechseln, er wird Werftmitarbeiter am Hafen von Ornien. 218. Der Besucher wird in die Techniken der Seefahrt eingeweiht. (Das Stück ist also nicht nur unterhaltsam, sondern auch äußerst informativ) 219. Ein Unbekannter stiehlt ein Boot, Silphius fährt hinterher. 220. Als der Unbekannte merkt, dass er verfolgt wird, ändert er die Richtung und Silphius fährt ihm hinterher. 221. Der Unbekannte fährt durch ein Gewässer, aus dem Felsen ragen, er kann fliehen, während Silphius' Boot ein Loch bekommt. 222. Er erreicht schwimmend das Festland, und wechselt den Beruf. 223. Er ist jetzt Obsthändler. Man sieht einen Arbeitstag. 224. Silphius macht an einem freien Tag eine Stadttour. 225. Er verschläft, kommt zu spät zur Arbeit und wird gefeuert. 226. Er versucht sich als Erfinder. 227. Er wird gefeuert, weil niemand seine neue Erfindung kaufen will. 228. Er wird Marketingbeauftragter. 229. Er wird herrausgeworfen, weil die Marketingkampagne beim Kunden nicht ankam. 230. Silphius wird vorerst arbeitslos und macht einen ganzen Monat Pause. 231. Der Voltigorke sucht wieder nach Arbeit und bekommt eine Arbeit als Handwerker. 232. Er verletzt sich an der Hand und muss daher kündigen. 233. Er wird Vorleser, der aus berühmten Werken vorliest. 234. Silphius verhaspelt sich total und wird zum Gespött. 235. Er fasst den Beschluss, nach Atlantis zurückzukehren, packt und marschiert los. 236. In Atlantis angekommen denkt er über sein bisheriges Leben nach. 237. Er geht zum Hafen, und nimmt ein Bad in den Fluten. 238. Er spielt mit dem Bassrütler ein Lied und singt dazu. 239. Der Hauptdarsteller wird gefesselt und in einem dunklen Keller ermordet. 240. Hildegunst von Mythenmetz beschreibt im letzten Kapitel den Untergang Atlantis. Den Tod aller Bewohner an einer Seuche.

In welche Phasen unterteilt sich die Rettungssaurierausbildung?

1. Die Phase der Ausbildung der Sehkraft.
Bei dieser Phase werden die Augen des Rettungssauriers getestet und ausgebildet, bei zu schlechten Testergebnissen wird eine Brille beantragt. Zur Sicherheit wird der Test danach noch einmal durchgeführt.
Bei dieser Phase geht es vor allem darum, dass die Rettungssaurier ihr Opfer überhaupt sehen. DerRettungssaurier muss ein Opfer auf 50 Meter sehen.
2. Die Phase der Konditionskraft. Bevor es in die Lüfte geht muss der Rettungssaurier einen Konditionstest bestehen. Er muss die Flügel häufig, ohne abzuheben, auf und ab heben, um sich konditionell auf die Flüge vorzubereiten. Er muss auch seine Klauen trainieren, um die Opfer hochzuheben. Er muss hierzu ein paar Klimmzüge machen, mit den Krallen und mit umgekehrtem Kopf. Wenn er diese Prüfung nicht besteht, muss er sie solange machen, bis er sie besteht, man kann die Prüfungen 3. Die Flugtestphase. Hier werden zwar noch keine Opfer gerettet, aber der Rettungssaurier kann seine Flugkünste unter Beweis stellen. Er muss in einer bestimmten Zeit eine bestimmte Strecke fliegen, um diesen Test zu bestehen. Genauer gesagt muss er in einer Minute einen Kilometer fliegen. Dieser Test steigert sich, sodass er um den Test zu bestehen zehn Kilometer in zehn Minuten und 50 Kilometer in 50 Minuten fliegen muss. Man könnte es als eine weitere Konditionale Übung ansehen. 4. Die Phase in der das Opfer aus der Luft aufgespürt werden muss. Dies ist eigentlich eine Wiederholung der Phase eins, die aber in der Luft anders aussieht als ein Opfer an Land 50 Meter weit zu sehen. Auch hier muss der Rettungssaurier sein Opfer auf 50 Meter sehen, um den Test zu bestehen. Das Opfer ist hierbei und bei der ersten Phase eine Daseinsform aus Metall. 5. Die Phase in der das Opfer aus der Luft gerettet werden muss. In dieser Phase werden die Krallen zum zweiten Mal beansprucht. Hier gibt es wieder eine Metall-Daseinsform, diesesmal mit einem kleinen Häkchen, damit der Rettungssaurier richtig zugreifen kann. Diese Daseinsform wiegt immer über 100 Kilogramm. Der Rettungssaurier muss sie einen Berg hoch tragen, um sie abzusetzen. 6. Die Rettung in letzter Sekunde Phase. Diese Phase ist die komplexeste aller Phasen. Man lernt die hier die Kunst der Rettung in letzter Sekunde. Wenn es länger dauert als eine Sekunde, die Opfer zu retten, hat man diesen Test nicht bestanden. Es ist gleichzeitig die Abschlussprüfung für die Rettungssaurierausbildung. Es gibt in dieser letzten Phase 25 verschiedene Opfer die nacheinander in letzter Sekunde gerettet werden müssen. Wenn eines dieser Metallopfer kaputtgeht ist der Test natürlich auch vorbei. An diesem Test scheitern neunmal mehr Rettungssaurier beim ersten Mal, als bei allen anderen Tests zusammen. Doch das genau ist es doch, was die Rettungssaurier auszeichnet: Die Rettungen in letzter Sekunde. Die sechs Phasen dauern je nach Anzahl der Versuche, die man braucht, um die Tests zu bestehen zwischen einer Woche und zwei Monaten. Insgesamt dauert eine Rettungssaurierausbildung höchstens bis zu einem halben Jahr, die schnellste Rettungssaurierausbildung dauerte zehn Wochen. Am Ende der Ausbildung gibt es ein Endzeugnis, unterschrieben mit einer Unterschrift des Vorsitzenden der Rettungssaurierausbildungsgesellschaft und dem Tester, der dem Rettungssaurier beim Bestehen seiner Phasen zugesehen hat. Nach einer Ausbildung wird der Rettungssaurier einem Planquadrat der Erde zugeteilt, welches er überwachen muss. Somit ist die Rettungssaurierausbildung beendet, das Berufsleben beginnt.

Wenn Pixies Greifen sind, und Greifen sind Teekannen, was sind dann Pixies?

Wenn Pixies Greifen sind, dann sind Greifen Pixies, oder? Aber wenn das so ist sind Greifen doch Pixies und keine Teekannen. Oder sind Greifen dann Pixies und Teekannen? Dann können Pixies doch
keine Teekannen sein, weil Greifen dann Teekannen und Teekannen wären. Wobei Greifen ja nicht zwei Dinge gleichzeitig sein können. Also sind Greifen eine Mischung aus Pixies und Teekannen.
Aber es geht ja eigentlich darum, was Pixies sind. Also eigentlich müssten es ja Teekannen sein, wenn Pixies Greifen sind und Greifen Teekannen. Also müsste ich zuerst wissen, ob Greifen jetzt Teekannen oder Pixies sind. Ich meine, ich bin ja auch nicht schlechte und gute Idee gleichzeitig. Das ist unmöglich. Wenn Pixies aber Greifen sind, können Greifen doch gar keine Pixies sein, weil Pixies ja dann schon Greifen sind und die Pixies nicht mehr da sind. Also
können Pixies Greifen sein und Greifen Teekannen. Aber Pixies sind dann doch schon Greifen und Pixies können keine Teekannen mehr sein, weil sie ja schon Greifen sind. Also sind Pixies nur Greifen und Greifen nur Teekannen. Ob Pixies jetzt Teekannen sind oder Greifen ist nicht eindeutig, denn wenn Pixies schon Greifen sind sind Greifen ja keine Pixies mehr, sndern Greifen und Greifen Teekannen aber nicht Pixies, denn die sind Greifen.

Sie wollen Bürgermeister von Atlantis werden. Halten Sie eine packende und überzeugende Rede und gewinnen Sie damit die Wähler für sich!

So eine Rede muss vorher gut durchdacht werden, jeder soll sich angesprochen fühlen, so gewinnt man die meisten Wähler für sich. Man muss sich erst einmal die Hauptziele überlegen, welche dem Atlanter durch die Rede übermittelt werden sollen.
In meiner Rede sind das folgende:
1. Sicherheit: Der Atlanter muss beschützt werden. Hierzu soll es eine Menge Beamte geben, die Zamonier aller Daseinsformen in Atlantis vor Angriffen oder sonstigen Gefahren schützen (Erweiterung des Greifenpersonals und anderer Wachleute).
2. Arbeitssuche: Jeder Atlanter egal welcher Daseinsform er angehört soll ein Recht auf eine Arbeit mit einem bestimmten Mindestlohn haben. Wer dennoch keine Arbeit hat oder finden kann soll ein gerechtes Arbeitslosengeld bekommen, das genug sein soll um zu überleben. 3. Bildung und Förderung: Jeder junge Atlanter darf in die Schule gehen. Anstatt der hohen Anzahl von ausfallenden Schulstunden werden mehr Lehrer zur Betreuung und Bildung der Schüler angestellt. Die Jugend von Atlantis muss gefördert werden, indem sie zahlreiche Vergünstigungen bei Besuchen von kulturellen Orten, Sportveranstaltungen und Parks, die Eintritt verlangen, erhalten. Das soll ein Anreiz für die Jugendlichen Zamonier in Atlantis sein, Kultur zu erleben. 4. Müllentsorgung: Die Ansammlungen von Müll, besonders in der Innenstadt von Atlantis sind nicht zu übersehen, daher müssen die Mülltonnen häufiger geleert werden, mehr Personal muss eingestellt werden. So werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. 5. Förderung der fünfundzwanzig Parks in Atlantis: Auch in den Parks von Atlantis ist, wie auch in der Innenstadt, Müll ein großes Problem. Hier werden die gleichen Maßnahmen getroffen, mehr Personal, weniger Müll. Die Flora und Fauna ist das zweite Problem innerhalb der Parks. Die Parks bestehen häufig aus Bäumen und Gras. Was fehlt sind Blumen unterschliedlichster Art und die für solche Parks typischen Tiere, z.B. Insekten, Spechte oder Schuhus. Das letzte Problem der Parks ist die Möbelierung. Es fehlen Parkbänke, Mülltonnen und Liegestühle. 6. Renovierung einiger vom Verfall gezeichneter, kulturell wertvoller Bauwerke: Atlantis hat viele Kulturbauwerke die einer dringenden Renovierung bedürfen. Hierzu soll ein ausgewähltes Team von Profi-Restaurateuren, die nacheinander die Bauwerke von Grund auf erneuern. Dies ist ein weiterer Punkt der atlantischen Kulturförderung. 7. Wissenschaftsförderung: Die Gebiete der Wissenschaft sollen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gefördert werden, die Erkenntnisse sollen so schnell wie möglich an alle Atlanter weitergeleitet werden, indem ein Mitarbeiter der Stadt alle neuen Informationen in Empfang nimmt und an alle Zeitungen weiterleitet. Die Wissenschaft soll auch finanziell unterstützt werden. Das ist der grobe Inhalt meiner Rede. Nun also die wahre Rede: Guten Tag, liebe Bürgerinnen und Bürger von Atlantis. Ich freue mich, dass Sie so zahlreich hier erschienen sind. Ich habe sieben Punkte, die ich Ihnen kurz unterbreiten möchte. Da wäre als erstes einmal die Sicherheit. Diese ist ja, nach den Aufständen, ein großes Thema in Atlantis. Mein Vorschlag ist: Mehr Personal, mehr Sicherheit für Sie. Also würde ich mehr Greifen und anderes Sicherheitspersonal patroullieren lassen, um die Verbrechensrate, Aufstände und Angriffe einzudämmen. Mehr Personal, das ist der Weg zu mehr Sicherheit. Wie viele Nächte konnten Sie nicht mehr ruhig schlafen? Das wird sich nun ändern. Nachdem die Sicherheit Atlantis nun gewährleistet ist, werden Sie sagen, brauchen Sie noch eine Arbeitsstelle, womit wir auch bei dem zweiten Punkt währen, der Arbeitssuche. Sie kennen sicherlich einen Bekannten, Verwandten, der arbeitslos ist, oder? Vielleicht sogar Sie selbst. Dann können Sie sich bald freuen. Denn jeder hat ein Recht auf eine gutbezahlte Arbeitsstelle, an welcher man gerecht behandelt wird. Denn ich werde einen Mindestlohn für ganz Atlantis verordnen. Ich werde zum Beispiel durch Müllentsorgung Arbeitsplätze schaffen. Nun werden Sie sagen: Was ist wenn ich aber dennoch keine Arbeitsstelle finden kann? Dann bekommen Sie Arbeitslosengeld. Das ist genug für Sie, um sich zu ernähreren und beispielsweise Ihre Miete zu bezahlen. Doch natürlich werde ich alles dafür geben, dass Sie nicht arbeitslos sein werden. Der nächste Punkt, der, falls ich gewählt werde, von mir gefördert werden wird, ist die Bildung und Förderung der Jugend von Atlantis. Jeder, egal welcher Daseinsform er angehört, hat ein Recht auf Bildung. Wie Lehrer, Schüler und Eltern merken, gibt es zu wenig Fachkräfte, der Unterrichtsausfall ist hoch, wie nie zu vor. Das muss sich ändern! Denn pro ausgefallene Stunde lernen die Kinder und Jugendlichen weniger, in einem ganzen Schuljahr sind das bis zu einhundert Stunden! Wenn die Jugend also in einem Jahr einhundert Stunden weniger Schule hat, lernt sie einhundert Stunden lang gar nichts und erzählen Sie mir jetzt nicht, dass man in einhundert Schulstunden nichts schaffen kann. Die logische Folge daraus ist, dass mehr Personal sich um die Jugend von Atlantis kümmert, sodass mindestens die Hälfte aller jetzt ausfallenden Stunden gedeckt werden können. Zusätzlich soll es an jeder Schule Lehrer geben, die nur dafür da sind, dass, wenn ein Lehrer krank ist, diese in die zu vertretende Schulklasse geschickt werden und dort nicht mit den Schülern Karten spielen, Zeitung lesen, Kaffee trinken, an der Tafel Spielchen machen, Bilder malen, essen, Stifte tauschen, in den Park gehen, erzählen, in ein Eiscafé gehen und dort Eis, Milchshakes, Kaffee oder sonstiges essen und trinken, oder sonst irgend etwas tun, was die Kinder und Jugendlichen nicht im Geringsten bildet, sondern sinnvollen, dem Schulstoff folgenden Unterricht halten. So sollen die Unterrichtsstunden sinnvoll, bildend genutzt werden, statt sie mit anderen Sachen, meist schuluntypischer Art, zu füllen. Das war die Bildung, nun kommt die Förderung der Jugend, in kultureller und wissenschaftlicher, also allgemeinbildender Art und Weise. Da gibt es Museen, Sportveranstaltungen, wie Gebbaspielen, Parks, bei denen man Eintritt zahlen muss, Kunstausstellungen, wie Wachsfigurenkabinette, Bildhauer-, Ölbilder-, Flora- oder Faunaausstellungen, die der Jugend näher gebracht werden sollen und müssen, den in diesem Stadium der Entwicklung muss man sie für Kultur aller Art begeistern, sonst werden sie ungebildet und uninteressiert bleiben. Daher werde ich mich für Vergünstigungen aller Art für Kinder und Jugendliche bei kulturellen Ereignissen einsetzen. Ich möchte erreichen, dass jedes Kind und jeder Jugendliche 50% Vergünstigung in Atlantis bei Kulturveranstaltunden erhält. So, nun komme ich zum vierten Punkt, der Müllentsorgung in Atlantis. Die Müllberge sind, vor allen Dingen in der Innenstadt von Atlantis nicht mehr zu übersehen. Das Personal wurde bei unserem alten Bürgermeister nur verkleinert, sodass die Leistung der Müllmänner, personalbedingt, abnahm, ich werde die alten Müllentsorger wieder einstellen, damit diese Personen schon einmal wieder ihre Arbeitsplätze haben, zusätzlich werde ich neue Arbeiter einstellen, die den "alten" zur Hand gehen. Ich werde zusätzlich, verstärkt in der Innenstadt von Atlantis, neue Mülltonnen installieren, unter anderem, damit Sie nicht mit Abfall in der Hand, einhundert Meter lang den Bürgersteig nach einem Müllbehälter absuchen müssen. Durch diesen Teil meines Plans für Atlantis wird unsere Stadt wieder den Glanz erhalten, den er, durch ganz Zamonien, also außerhalb, aber auch innerhalb von Atlantis verstrahlen soll. Sie werden sicher gemerkt haben, dass unsere Parks nicht mehr das sind, was sie mal waren, daher möchte ich diesen Punkt den fünfundzwanzig Parks von Atlantis widmen. Auch in den Parks gibt es Ansammlungen von Müll, welche die neuen und alten Müllmänner entsorgen werden. Das zweite Problem der atlantischen Parks ist der Tier- und Pflanzenbestand. Die einzigen Tiere die sich derzeit noch in den Parks tummeln sind Kakerlaken, die ein Team von Schädlingsbekämpfern mit Hilfe von Insektenschutzmittel, welches dem erwünschten Tierbestand und der Flora der Parks nicht schadet. Ein anderes Team von Unkrautentfernern soll sich um die unerwünschten Pflanzenbestände kümmern. Dann sollen neue Blumen, Pflanzen und Bäume gepflanzt werden die den jeweiligen Park ansehnlich machen. Die Fauna soll von gepflegten Zuchthöfen geliefert werden. Neue Wege sollen zur besseren Bodenhaftung und Verschönerung angelegt und gepflegt werden. Parkbänke, Mülltonen und Liegestühle sollen entlang der Wege und an dafür vorgesehene Wiesen aufgestellt werden. Wenn der Park fertig restauriert wurde, sollen die Besucher sich natürlich auch zurecht finden. Dazu werden kostengünstige Parkführungen angeboten, die auch für jugendliche Atlanter interessant sein werden. Als sechstes steht die Restaurierung der kulturellen Bauwerke von Atlantis an. Es gibt in Atlantis praktisch an jeder Ecke solche meist alten, halb zerfallenen Bauwerke. Diese sollen professionell und detailgetreu renoviert werden. Dazu wird es ein ausgebildetes Team von Profi-Restaurateuren angeheuert, welche die Gebäude von Grund auf erneuern, reinigen und wieder für ein breites Publikum attraktiv machen. Ein Testlabor soll vor der Neueröffnung der Bauwerke prüfen ob diese stabil genug sind, den Besuchern standzuhalten. Sie gehen also keinelei gesundheitliches Risiko ein, wenn Sie die Gebäude besuchen. Auch hier soll es einen kompetenten Führer geben, der sich in den Bauwerken auskennt und gegen ein kleines Entgelt alle Informationen und Geheimnisse preisgibt. Als letztes gibt es noch die Wissenschaftsförderung. Die zahlreichen Gebiete und Untergebiete der Wissenschaft soll gefördert werden, um wichtige, vielleicht lebensrettende Informationen herauszufinden. Diese sollen natürlich sofort der Öffentlichkeit, also Ihnen erklärt werden. Dafür gibt es einen Mitarbeiter der Stadt Atlantis, der diese Informationen zuverlässig an die Zeitungen von Atlantis weitergibt und diese dann direkt von Ihnen gelesen werden und Sie damit gleich infomiert werden. Die Wissenschaft soll finanziell gefördert werden, denn die Wissenschaft ist für ganz Atlantis von großer Wichtigkeit. Wenn Sie von der Rede überzeugt waren, können Sie mich wählen. Ich hoffe, dass die Rede Ihnen ein Vergnügen war und Sie das ein oder andere Thema angesprochen hat. Ich wünsche Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger noch einen angenehmen Abend.

Erläutern Sie den Vorgang der Nahrungsaufnahme eines kopflosen Bolloggs!

Die meisten Bolloggs legen ihren Kopf bei circa 1700 Meter Körpergröße ab. Soviel ist klar. Wie sich der Bollogg genau dann ohne Kopf ernährt muss geklärt werden.
Der Bollogg nimmt seine Nahrung, die aus kleineren Tieren besteht durch seine Hautschuppen auf. Bei einem 1700 Meter großen Wesen, das kann man sich vielleicht denken, sind diese sehr groß. Nehmen wir nun einmal als Beispiel einen dreißig Zentimeter großen Vogel. Nun stellen wir uns vor, er fliegt auf eine vierzig Zentimeter große Hautschuppe im mittleren Brustbereich eines kopflosen Bolloggs mit zirka 2000 Meter Körpergröße zu. Der Vogel gerät in den Zwischenraum, der die vierzig Zentimeter große Hautschuppe von der darunterliegenden Schuppe trennt. Darunter befindet sich der Blutkreislauf des Cyclops stupidus, in welchen der Vogel dann gerät. Der Riesenbollogg muss das Tier nicht verdauen, da es zu klein ist. der Bollogg würde solch einen Vogel nicht einmal bemerken. Meist rollt er sich zur Nahrungsaufnahme durch ein Kornfeld, dort nimmt er viele kleine Lebewesen zu sich und ist satt.

Entwerfen Sie eine ultimative Promotion-Strategie für einen eigentlich grottenschlechten Lügenduellanten!

Promotion:
Erst einmal muss der Lügengladiator natürlich ein Pseudonym erhalten, seien wir mal ehrlich, Fritz Müller klingt nicht halb so gut wie beispielsweise Garcello Unterholz. Nun, nennen wir ihn Garcello Unterholz. Um diesen Namen in ganz Zamonien bekannt zu machen muss man in Gerüchteküchen Gerüchteköche engagieren, die Garcello Unterholz als den neuen Stern am Lügengladiatorenhimmel anpreisen. So, von der Gerüchteküche aus kommt das Gerücht also zum Verbraucher, der wird das Gerücht also weitererzählen. Damit aber wirklich jeder Zamonier etwas von Garcello Unterholz erfährt muss natürlich noch mehr in der Werbetrommel gerührt werden. Da unser aufstrebende Lügengladiator natürlich einen Vertrag erhalten soll, wird, besonders in der Nähe von Aufnahmebüros Werbung gemacht.
Zuerst werden natürlich dort in den Gerüchteküchen die Gerüchteköche engagiert. Außerdem werden dort Plakate mit dem Namen des jeweiligen Lügenduellantenneulings aufgehängt, die dazu dienen die zamonische Bevölkerung, aber vor Allem die Agenten über den „besten Lügengladiatorneuling“ zu informieren. Ein solches Plakat könnte so, oder so ähnlich aussehen:
Der neue Stern am Lügengladiatorhimmel! Sie suchen einen guten Lügengladiatoren? Er gibt sich mit einem kleinen Gehalt zufrieden! Er lügt Ihnen das Blaue vom atlantischen Himmel! Er kann für Sie gleich loslügen, schon ab diesem Mittwoch! Sie wollen eine von ihm entworfene Lügengeschichte hören? Okay, nehmen Sie sich ein Prospekt, Sie finden es rechts neben diesem Plakat: Lesen Sie die Geschichte des einzigartigen Lügengladiators Garcello Unterholz: Die Geschichte beginnt in Kornheim, wo ein großer Teil der zamonischen Bauern ihr Getreide pflanzen, wo Wolpertingerwelpen gezüchtet und verkauft werden und wo gelegentlich auch Bolloggs ihr Unwesen treiben sollen. Das glauben Sie nicht? Oh, doch, gelegentlich hinterlassen sie Ernteausfälle in Höhe von mehren Millionen Pyras. Natürlich sind die Bauern nicht blöd, sie schlossen sich zusammen und engagierten einen Bolloggjäger. Mich. Nachdem die Gehaltsfragen geklärt waren, patrouillierte ich in Kornheim. Ich war ein paar Wochen engagiert, noch nichts geschehen. Die kornheimer Bauern überlegten sich schon, mich zu feuern, da ich, wie ich, nicht ganz ohne Scham sagen muss nicht ganz günstig war, was ich damals, aufgrund des gefährlichen und risikoreichen Jobs noch nicht wirklich wahrnahm. Ich bekam also eine Frist gesetzt, und so kam es, dass ich nach einigen Monaten, einen Tag vor Ende der Frist meinen letzten Rundgang machte. Ich vergaß, wegen meiner Trauer oder wegen meines jugendlichen Leichtsinns, meine Bolloggjägerausrüstung mitzunehmen. Ich begann im Süden Kornheims und ging im Uhrzeigersinn weiter. Als ich mich im Norden Kornheims umsah hörte ich plötzlich ein leises Geräusch. Ba-Rumms. Ein paar Sekunden später noch einmal, etwas lauter: Ba-Rumms. Ich wusste natürlich, aufgrund meiner Ausbildung zum Bolloggjäger, welches Geräusch das war. Ich schloss aus dem Crescendo des Tones, das der Bollogg näher kam. Ich suchte natürlich sofort nach meiner Ausrüstung. Nichts. Ich überlegte mir, einfach wegzulaufen. Doch ich erkannte, dass das nicht ging. Ich schuldete es den Bauern von Kornheim einfach. Außerdem stand das Leben einiger Kornheimer auf dem Spiel. Also suchte ich nach irgend etwas, was ich in meinen Taschen finden konnte. Ich fand ein Blasrohr mit einem Pfeil. Ich erinnerte mich, dass ich das Gift eigenhändig aus einer Schlange gepresst hatte, auf einem Büffel reitend und zwanzig Stechmücken am Genick. Den Büffel habe ich weiterlaufen lassen, die Schlange verschwand zischend im hohen Gras, natürlich erst nachdem sie von mir entgiftet wurde und die Stechmücken... die habe ich alle in ein Glas eingesperrt und das an die öffentliche Insektenzuchtbehörde geschickt, aber das ist eine andere Geschichte... Also, das Blasrohr und der Giftpfeil. Damit gegen einen Bollogg ankämpfen? Der Pfeil würde höchstwahrscheinlich an den Hautschuppen dieses Riesenzyklops abprallen. Vielleicht könnte ich sein Gehirn damit betäuben? Dazu müsste ich hinauf, zum Kopf. Das könnte gefährlich werden, aber das ist mir jetzt egal. Wenn ich oben bin versuche ich durch ein Ohr ins Gehirn zu gelangen und dort den Giftpfeil in eine Gehirnwindung zu stecken. Das Gift der Schlange ist für Daseinsformen wie mich sofort tödlich, ich hoffe, dass der Bollogg dadurch wenigstens das Gleichgewicht verliert. BA-RUMMS! BA-RUMMS! Der Bollogg kam eindeutig auf mich zu, ich konnte jetzt, nicht weit von mir entfernt, zwei Riesenbolloggfüße erkennen. Er kam näher und ich dachte fieberhaft über eine Möglichkeit nach, wie ich zum Bolloggkopf gelangen konnte. Der Bollogg war nun nur noch cirka einhundert Meter von mir entfernt. Ich vermutete, dass der nächste Fuß unmittelbar vor meinen landen würde und ich so den Fuß des ungefähr 1000 Meter hohen und somit noch, für Bolloggverhältnisse, kleinen Zyklopen erklimmen könnte. An der dichten Behaarung des Bolloggs könnte ich mich dann festhalten, um von den Füßen zu den Beinen und von dort aus auf der rechten Hälfte des Oberkörpers des Bolloggs zum Hals und danach zum Kopf zu gelangen. Ich ging davon aus, Bolloggflöhen zu begegnen und wollte natürlich versuchen ihnen auszuweichen, aber da mir das wegen des steilen Marsches nach oben und meines beschränkten Sichtfeldes nicht gelingen konnte, überlegte ich mir, bevor der Bollogg seinen Fuß aufsetzte, was ich mit den Flöhen machen sollte. Ich entschloss mich, es auf einen Zweikampf ankommen zu lassen, da ich aufgrund mangelnder Zeit und großer Aufregung und Nervosität keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Der Bollogg setzte den Fuß auf, ich schnupperte kurz und prallte zurück, da der Gestank nicht in Worte zu fassen war. Ich mochte damals nicht wissen, wie der Mundgeruch erst ausfallen sollte, doch ich sollte es später noch zu erfahren bekommen. Nun machte ich mich, nachdem ich mich langsam an den Gestank gewöhnt hatte, an den Aufstieg. Die Haare gaben mir guten Halt, die ersten paar Schritte, sowohl von mir auf dem Bollogg, als auch der Bollogg mit mir, wurden gut gemeistert. Ich kam gut voran, ich hatte, als ich beim Schienbein eine kleine Pause einlegte noch keinen Bolloggfloh gesehen. Doch als ich gerade kurz vor dem Knie anhielt sah ich den ersten Floh, ich hatte mir Bolloggflöhe immer kleiner vorgestellt, wobei ich mich aber an normalen Flöhen mehr orientiert hatte. Der Bolloggfloh war zirka einen halben Meter größer als ich, was bei meinen zwei Metern schon beachtlich war. Da ich, wie schon erwähnt keinerlei Ausrüstung dabei hatte, musste ich den Bolloggfloh mit meinen bloßen Händen bekämpfen. Er tastete sich erst an mich heran, ich verpasste ihm einen Hieb in die Magengegend, er schlug wild mit seinen abscheulichen Fühlern umher. Ich bekam seinen rechten Fühler mitten ins Gesicht gepeitscht, konterte geschickt mit einem Kratzer an seinem Hals. Eine zähflüssige grüne Flüssigkeit rann aus seinem Hals, ich hatte den Floh offensichtlich an einer empfindlichen Stelle erwischt. Das Rieseninsekt wurde wütender, es gab grauenerregende Laute von sich, ich hoffte, dass es damit nicht seine Artgenossen herbeirief. Der Bolloggfloh sprang auf mich zu, ich hangelte mich an den Haaren des Bolloggs zur Seite und stellte mich dort auf einen kleinen Wulst, der Floh aber sprang ins Leere und fiel vom Knie des Bolloggs herab, wobei er, beinahe unten auf dem Boden angekommen von einem Bolloggfuß getreten wurde. Ich ruhte mich, vom Kampf geschwächt, ein paar Minuten aus, danach kraxelte ich mich weiter nach oben. Bei der Mitte des Oberschenkels des Bolloggs beschloss ich, mich ein paar Stunden hinzulegen und zu schlafen, denn ich wäre in den letzten paar Minuten zwei Mal beinahe abgerutscht, ich konnte mich gerade noch an einem Haarbüschel festhalten. Ich ließ mich auf einer Hautfalte nieder, setzte mich erst hin, um zu prüfen ob die Hautfalte stabil genug für mich war, dann legte ich mich hin. Es wurde schon Dunkel, ich dachte noch ein wenig über den Kampf mit dem Floh nach, dann fiel ich in tiefen Schlaf, in dem ich mich von den Strapazen des Tages erholen konnte. Ich wurde am nächsten Morgen von ein paar hungrig aussehenden Bolloggflöhen geweckt, ich kam mir vor, als wäre ich ein Würstchen auf einem Grill, wobei neben dem Grill Ausgehungerte auf mich sabberten. Die Ausgehungerten waren in meinem Fall ein halbes Dutzend abgemagerter Bolloggflöhe, der Sabber war Bolloggflohsabber, zähflüssig und ekelhaft. Als die Bolloggflöhe merkten, dass ich aufgewacht war, schlugen sie mit ihren Fühlern, vorfreudig erwarteten sie das Festmahl. Ich erhob mich, packte einen Bolloggfloh am Fuß und biss hinein. Bolloggflohblut trat aus, das Insekt gab quiekende Laute von sich und die Fühler reihten sich in einen wilden Tanz ein, ohne Choreographie, ohne Musik. Auch die Fühler seiner Artgenossen schienen diesem Tanz zu folgen, sie bildeten einen Kreis um mich, kamen näher und näher, versuchten mich wohl mit ihren Fühlern zu erschlagen. Ich hatte keine Zeit, mein Vorgehen lang zu planen, es waren eher natürliche Reaktionen, mit denen ich die Bolloggflöhe zu töten versuchte. Ich schlug wild um mich. Ja, das war es, was ich tat, ich will es hier gar nicht leugnen. Ich fuhr meine Krallen aus, zielte auf ihre Hälse, wie ich es auch bei dem einzelnen Bolloggfloh getan hatte und ich schlug. Eine Minute, zwei Minuten. Dann sah ich mich um, die Bolloggflöhe taumelten umher, das Bolloggflohblut sprudelte aus ihren Hälsen, vier von ihnen verloren den Halt und fielen in den sicheren Tod. Die beiden anderen irrten immer noch umher, ich versuchte den einen Floh herunterzuschubsen, er fiel auch, doch ich verlor das Gleichgewicht und stürzte mit ihm. Ich konnte mich an einem Haarbusch festhalten, ich schätzte er lag nur knapp unter der Mitte des Oberschenkels. Glück gehabt. Ich sah, wie der letzte Bolloggfloh von oben herab herunterfiel, ich hatte das halbe Dutzend besiegt! Ich schwor mir, den nächsten Bolloggfloh genauso zu besiegen, außerdem schwor ich mir mich nicht mehr hinzulegen. Kleine Pausen, ja, aber Schlafen, nein. Ich machte nun eine dieser kleinen Pausen, tastete nach dem Blasrohr und dem Giftpfeil um zu sehen, ob alles noch an Ort und Stelle war und ich hatte Glück, nichts war während des Kampfes verlorengegangen. Ich ging zum Becken des Bolloggs, machte dort wieder eine kleinere Pause, umkletterte auf dem Weg über die schwabbelnde Bauchmasse einige Bolloggflöhe und machte die nächste Pause am Hals. Bald häuften sich die Bolloggflöhe, einige konnte ich nicht mehr umklettern, diese besiegte ich mit einigen Halsstößen, Aufgrund des Gestanks und der Häufung der Flöhe erkannte ich, dass die Haare nicht mehr sehr weit sein konnten, das Ohr war schon in Sicht. Ich tötete den letzten Bolloggfloh, dann betrat ich das Bolloggohr. Ich schnupperte und es roch unerträglich. Was genau das war erkannte ich, als ich einen Teich voll Schmalz sah. Mir wurde beim Anblick schlecht, ich erbrach in den schleimigen Tümpel. Das erfuhr man nicht, in einer Ausbildung als Bolloggjäger: Wie es in einem Bollogg innen aussah. Ich wischte mir meinen Mund ab und überlegte mir, wie ich über die schleimige Brühe kommen sollte. Die erste Variante: Springen! Vorteil: Man muss die Tunke nicht berühren, es geht außerdem schnell. Nachteil: Man könnte ausrutschen, entweder hinfallen oder in die Tunke hineinfallen, dann hätte man den Ohrenschmalz überall, auch im Gesicht. Die zweite Möglichkeit: Schwimmen! Vorteil: Es ist relativ ungefährlich, da man nicht hinfallen kann, in normalem zamonischen Wasser kann ich schwimmen, wieso dann nicht auch hier? Nachteil: Man ist von der ganzen Brühe umgeben, außerdem dauert es vergleichsweise lange. Alle guten Dinge sind drei: Am Schleimtümpel vorbeiklettern! Vorteil: Durch den Haarwuchs des Bolloggs findet man genug halt, um am Tümpel vorbeizuklettern. So könnte man unbeschmutzt auf die andere Seite gelangen. Man darf sich das so vorstellen: In der Mitte ist der Schleimtümpel und an den beiden Außenseiten sind die haarbewachsenen Ohrraumwände. Ich würde von der rechten Wand aus nach links auf die andere Seite des Tümpels klettern. Nachteil: Wenn eines der Haarbüschel reißt oder ich abrutschen würde, so würde ich im Ohrenschmalz landen. Diese Varianten zur Überquerung des Ohrenschmalztümpels gingen mir durch meinen Kopf, letztendlich entschied ich mich für letztere. Ich rieb mir erst einmal die schweißgebadeten Finger ab, da es mir sonst schwergefallen wäre mich an den Haarbüschen festzuhalten. Nachdem ich das getan hatte, ergriff ich das erste Haarbüschel. Ich nahm das nächste Haarbüschel in die andere Hand. Ich ließ das erste Haarbüschel los und ergriff ein weiteres, cirka zwanzig Zentimeter entfernt. Bis zum anderen Ende des Tümpels waren es cirka zehn Meter. Ich kletterte munter weiter, als ich bei cirka sechs Meter war, ich ließ gerade mit der rechten Hand ein Haarbusch los, da rutschte meine linke Hand ab, ich flog in den Schmalztümpel, ich paddelte, da mir das Schwimmen schwer fiel, bei ungefähr acht Metern tauchte ich unter, und ihr könnt mir glauben, es war das ekelhafteste dass meine Sinnesorgane je wahrnahmen! Zum Glück konnte ich mich wieder nach oben kämpfen, als ich schließlich am anderen Ende des Sees ankam war ich angeekelt, erleichtert und geschwächt zugleich. Ich wischte den gröbsten Schmutz von meiner Haut ab, doch währenddessen schlief ich ein. Ich kann nicht sagen wie lange ich schlief, drei Minuten, drei Stunden, drei Tage? Als ich aufwachte wusste ich nicht mehr wer ich bin und wo ich war, das erste was ich tat war, dass ich mich erbrach, danach kamen meine Erinnerungen langsam wieder zurück. Ich tastete nach dem Blasrohr und nach dem Pfeil, den Pfeil fand ich, das Blasrohr war verschwunden. Ich sah auf den Tümpel und dachte mir, wo es war. Ich konnte es sogar sehen, in zwei Metern Entfernung schwamm es auf dem Schmalz. Mir blieb nichts anderes übrig, als noch einmal hinüberzuschwimmen und es herauszuholen. Ich tat es mit großem Seufzen, diesmal kam ich relativ gut voran, schnell hielt ich das Blasrohr am Ende des Tümpels in der Hand. Ich ging ein paar hundert Meter weiter, dann kam ich zu einer Wand. Zu einer löchrigen Wand.„Das muss das Trommelfell sein“, sagte ich mir. Ich sah zwar einige Löcher, konnte mir allerdings nicht vorstellen, dass eines groß genug sein könnte, um hindurchzukommen. Ich suchte das größte, es hatte einen Durchmesser von 30 Zentimetern. Ich versuchte, das Trommelfell mit meinen Händen zu vergrößern, es dehnte sich relativ weit, ich versuchte doch noch durchzukommen. Ich hing in der Mitte kurz fest, kam aber letztendlich doch noch hindurch. Ich machte eine kurze Pause und lief dann weiter. Es war ziemlich dunkel, ich hatte Mühe, nicht hinzufallen. Ich war in einer Art Höhle gelandet. Als ich die Höhle hinter mir gelassen hatte, ging ich durch verschiedene Gänge, es wurde immer enger und noch dunkler, ich kam immer langsamer voran. Ich hoffte, dass das Ohr bald sein Ende und das Gehirn seinen Anfang fände. Kriechend kam ich von einem engen Gang in einen großen, von dessen Ende mattes Licht zu mir herüberschien. Am Ende angekommen musste ich durch eine kleine Öffnung krabbeln, ich kam in einen Tunnel, an dessen Wände verschiedenfarbige Funken herumflogen. Daher kam also das Licht. Ich wurde von einem Blitz geblendet, die Ursache dafür war, dass zwei der Funken sich getroffen hatten. Ein paar Gänge ging ich weiter, dann stieß ich auf einen riesigen Hohlraum. Ich sah leuchtende Tropfen überall nebeneinander stehen. Sie sahen alle traurig aus. Ein seltsamer Augenblick, der sich bis heute in mein Gehirn gebrannt hat. Von rechts sprach mich ein Tropfen auf zamonisch an: „Hallo, wer bist Du?“ Die Stimme klang genauso traurig wie der Tropfen aussah. „Ich bin ... äh, wer bist Du den überhaupt?“, stotterte ich. „Ich bin 15 U 19 M 16 S.“, antwortete der Tropfen, „ich bin eine schlechte Idee.“ Ich war erstaunt, eine leuchtende redende Idee in Form eines Wassertropfens? Verblüfft erwiderte ich: „Ich bin Garcello Unterholz!“ „Was tust Du hier?“ „Ich bin Bolloggjäger. Ich versuche den Bollogg mit diesem Giftpfeil“, ich holte den Giftpfeil aus der Tasche und zeigte ihn der Idee, „zu Fall zu bringen. Er ist nämlich gerade dabei, Kornheim zu verwüsten. Kannst Du mir eine Stelle des Gehirns zeigen, wo der Bollogg besonders empfindlich ist?“ „Warum sollte ich das tun? Damit würde ich mich selbst verletzen!“, antwortete die Idee. Sie drehte sich um und rief laut: „He, er hier will das Hirn ins Chaos stürzen! Er will uns alle umbringen!“ Alle Blicke richteten sich auf mich und 15 U 19 M 16 S. Ein Tumult brach aus, alle Tropfen rannten in meine Richtung und riefen Drohungen wie: „Mach das Du hier wegkommst!“ „Bist Du etwa dem Wahnsinn begegnet?“ „Wir haben schon ganz andere als Dich vertrieben!“ Ich überlegte kurz, mit einem halben Dutzend Ideen könnte ich noch fertig werden, aber hier waren Hunderte! Ich rannte quer durch den Raum, rempelte dabei einige Ideen an, ich konnte relativ schnell entkommen, ich verkroch mich in einer dunklen Ecke, als sich eine Stimme von rechts meldete: „Ich hörte, Du wolltest das Hirn ins Chaos stürzen?“ Die Stimme klang nicht böse, daraus schloss ich, dass es falsch gewesen wäre, wegzurennen. Stattdessen bejahte ich diese Aussage. Das Wesen erklärte mir, dass sie den selben Plan hätte. Es sagte mir, es könne mir eine todsichere Verkleidung geben, um bei den Ideen nicht aufzufallen. Ich freute mich, dass es mir helfen wollte. Ich folgte dem Wesen, es erklärte mir, es sei das einzige vernünftige Wesen im Bollogghirn, ich könnte es „der Wahnsinn“ nennen, ich hielt das für einen Scherz, tat ihm aufgrund seiner Freundlichkeit aber den Gefallen. Er gab mir als wir in einer kleinen Höhle angekommen waren eine Verkleidung, sie sah aus wie eine Idee und leuchtete sogar ein wenig. Der Wahnsinn nahm mein Blasrohr und den Giftpfeil, er führte mich zu einer, seiner Meinung nach, geeigneten Stelle. Er sah sich um und gab mir ein Zeichen, sodass ich mit dem Beschuss beginnen konnte. Als ich den Pfeil in eine der zahlreichen Gehirnwindungen geschossen hatte, wurde das Gehirn durchgerüttelt, dies zeigte mir, dass ich Erfolg gehabt hatte. Der Wahnsinn lachte triumphierend. Ich fiel in sein Gelächter ein, wir lachten, eine Idee kam aufgeregt mit einer anderen erzählend vorbei, sie hörten unser Lachen und schrieen: „Ihr beide habt das Gehirn ins Chaos gestürzt, nicht wahr?“ Andere Ideen kamen herbeigeeilt und schlossen einen Kreis um uns. Ich beriet mich mit dem Wahnsinn über unser weiteres Vorgehen. Immer mehr Ideen kamen in den Raum, der Kreis wurde immer enger. Wir, der Wahnsinn und ich, beschlossen eine Höhle aufzusuchen, die nur dem Wahnsinn bekannt war. Er rannte vor, ich versuchte mitzukommen, ein paar Minuten gelang mir das, dann fiel ich zurück, die Ideen waren aufgrund ihrer kurzen Beinchen allerdings längst nicht mehr hinter mir, niemand war in dem langen Gang. Es war dunkel und kühl. Ich musste mich bereits inmitten des Gehirns befinden. Wie sollte ich wieder hier herauskommen? Ich hoffte dass die Betäubung des Schlangengiftes noch lang genug halten würde, sodass ich noch aus dem Hirn herauskommen kann, bevor der Bollogg wieder wach wird. Ich beschloss das Hirn durch das linke Ohr zu verlassen. Doch wo war eigentlich links? Ich lief in die Richtung die ich für links hielt, eine Stunde, zwei, drei. Wie gut, dass ich den zamonischen Marathon zwölf Mal in Folge gewonnen hatte. Ich war zwar nicht in Bestform, doch trotzdem in einer guten Fassung. Die Gänge wurde abschüssiger, ich begegnete einigen Ideen, doch die hielten mich dank meiner Verkleidung für Genossen. Ich verstellte meine Stimme und fragte eine nach dem Weg durch das Ohr. Sie erklärte mir den Weg, ich kam tatsächlich bald zum Trommelfell, ich suchte mir das größte Loch, schlüpfte hindurch und kletterte wie beim anderen Ohr am Schmalztümpel vorbei. Ich kam bald durch das Ohr hinaus und machte mich auf den Weg zur nächsten Greifenstation in Gralsund, diese trommelten alle Greifen in Kornheim zusammen, um den Bollogg wegzuschaffen. Sie flogen den Koloss über Gralsund, kurz vor Atlantis geschah es dann: Der Kopf des Bolloggs flog ab. So blieb der Bolloggkopf vor Atlantis liegen. Ich erzählte zahlreichen Wissenschaftlern von meinen Erlebnissen im Bolloggkopf. Ganze Lexika wurden erweitert, sogar der angesehene Prof. Dr. Abdul Nachtigaller legte einen Eintrag in seinem Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung. Als ich noch einmal in Atlantis vorbeikam fiel mir auf, dass der Bolloggkopf drastisch gewachsen war und nun den gesamten Eingang von Atlantis versperrte. Ich teilte dieses Phänomen einem Wissenschaftler mit, der mir erklärte, dass der Bolloggkopf in den nächsten Jahrmilliarden so weit wachsen werde, dass er das gesamte Universum ausfüllen werde und es keinen Platz mehr für andere Lebewesen gäbe. Diese Vorstellung kam mir seltsam vor und ich dachte daran dass der nun kopflose Bollogg von seinem eigenen Kopf zerstört werden würde. Außerdem widerlegte ich die Theorie, dass Insekten die letzten Lebewesen auf diesem Planeten sein werden. So wurde ich mit dem GZWP (Größter Zamonischer Wissenschaftler Preis) ausgezeichnet, für besonderen Verdienst in der Bolloggkopfforschung. Wenn Ihr Interesse an Garcello Unterholz durch diese Geschichte geweckt wurde, dann sollten Sie sich hier melden: Lügengladiatorenverwaltungsbüro Volzotan Smeik, Ilstatna 1a. Hier sind Sie an der richtigen Adresse für Lügengladiatorengesuche, oder wenn Sie selbst Lügengladiator sind. Die Geschichte ist natürlich von einem guten Lügengladiatoren erfunden, nicht von Garcello Unterholz. Weiterhin sollte man Flugzettel mit der Adresse des Büros, des Namens und allem Anderen, das der Interessierte wissen muss, verteilen.

Wie wächst ein Sammlasams auf? Schildern Sie die typische Entwicklung eines Sammlasams von der Geburt bis zum Erwachsensein!

Erst einmal muss man eine Unterscheidung zwischen zivilisiertem und unzivilisiertem Sammlasams machen.
Ich kläre jetzt einmal die Herkunft des Namens. „Sams“ ist altzamonisch für „Samen“ . „Sammla“ steht für „Sammel“. Also, wörtlich aus dem Altzamonischen übersetzt heißt „Sammlasams“ Sammelsamen. Aber, ich will es auf die Lebensweise des Sammlasams beziehen. Denn das Sammlasams wird, im eigentlichen Sinne nicht geboren. Es wächst aus der Dämonenmutter heraus und lockert sich irgendwann und fällt dann ab. Die eigentliche Geburt ist also das Abfallen des Sammlasamsjungen vom Mutterleib. Das Gleiche beim Löwenzahn: Die Samen (Sammlasams) wachsen am Stiel der Pflanze (Mutterleib) und fallen, wenn ab. Im nächsten Sommer kann aus diesen Samen eine neue Pflanze mit neuen Samen gewachsen sein.
Somit wäre der Sinn „Samen“ geklärt.
„Sammel“ ist ganz einfach zu erklären. Bei den Sammlasams gibt es Rudel, in denen mehrere Sammlasamsfamilien gesammelt sind. Da diese Rudel bei allen Sammlasams existieren nannte man sie Sammlasams. Soviel zur Herkunft des Namens und der Geburt. Denn diese beiden Dinge sind bei der zivilisierten sowie bei der unzivilisierten Form des Sammlasams gleich. Ich will mich nun zuerst um die natürliche, unzivilisierte Form des Sammlasams kümmern, wie wächst das junge Sammlasams auf, welche Stufen der Entwicklung hat das Neugeborene vor sich? 1. Das Erwachen (0.-14. Tag) * *Die Zeiten in Klammern sind gerundet Nach der Geburt wird das Junge von der Sammlasamsmutter beschnüffelt – der Vater wurde nach der Begattung getötet – riecht es ekelhaft wird auch es getötet, die Sterberate der Sammlasams ist entsprechend hoch, wenn es überlebt bringt ihr einer aus dem Rudel erst einmal eine Portion durchgekautes Fleisch. Außer der Mutter kümmert sich noch der Rest des Rudels um das neue Glied in der Kette, es wird die ersten Tage gefüttert und bewacht, da seine Augen anfangs noch geschlossen sind. Auch der Fellwuchs kommt erst nach cirka zwei Wochen. Das erste Stadium der Entwicklung, bis zur zweiten Woche der Geburt nennt man daher Erwachen. Einerseits weil es die Augen geschlossen hat, andererseits weil es hilflos und nicht sehr aktiv ist. 2. Die Vorentwicklung (15.- 30. Tag) In dieser Phase werden die Sinne wach, das Sammlasamsjunge wird aktiv, lernt selbstständig zu werden. Die Augen öffnen sich, das Wesen nimmt die Umwelt wahr, es nimmt langsam seine kugelrunde Form an, die es ein Leben lang behalten wird, die Ohren nehmen ihren Dienst auf, die Nase riecht erste Gerüche, die Zunge beginnt die Nahrung zu schmecken, kurzum: die Sinne werden aktiv, der Körper wird ausgebildet, das Erwachen ist vorüber. Alles, was vor der Geburt nicht ausgebildet wurde wird in dieser Phase vorentwickelt, nicht zur Perfektion, aber zumindest so, dass es den Zweck erfüllen kann. In dieser Phase lernt das Junge Unterscheidungen zu machen, zwischen gutem und schlechtem Essen, Geruch und Ton, es wird wählerisch. Hat es zu Anfang noch alles verschlungen, sucht es sich jetzt die Speisen, die ihm schmackhaft erscheinen. Die meiste Nahrung bekommt das Kleine zwar noch gebracht, aber es macht sich auch selbst auf die Suche nach neuem Essbaren. 3. Die Vorkindheit (31.-100. Tag) In dieser Zeitspanne wachsen die Jungen in die Höhe, sie verdoppeln ihre Größe und suchen ihre Nahrung größtenteils selbst, sie entfernt sich schon etwas mehr vom Rudel, ist nicht mehr so stark auf die Hilfe der Gruppe angewiesen. Um viel zu wachsen frisst das Sammlasamsjunge in dieser Zeit besonders viel, Beeren, Obst, Gras, was eben so wächst in der Natur... Die Entwicklung der Sinne wird in dieser Entwicklungsphase weitergeführt, die Gerüche können besser unterschieden werden, das Gehör wird feiner, der Geruchssinn beginnt Nuancen zu unterscheiden, die Augen größer, heller und klarer und der Geschmack wird differenzierter, der Kleine noch wählerischer. In dieser Phase beginnt das Sammlasams mit dem Spielen mit anderen Sammlasamsjungen, die vorher vom Rudel ferngehalten wurden um Verletzungen vorzubeugen. Das Immunsystem der Sammlasams wird in dieser Phase erst ausgebildet. So können sie auch bei größeren Verletzungen überleben. 4. Die beginnende Kindheit(101.-364. Tag) In diesem Entwicklungsstadium sammeln die Kinder all ihre Nahrung selbst, zur fleischlichen Ernährung töten sie Kleintiere, wie beispielsweise Vögel oder Mäuse, zur vegetarischen Ernährung Früchte und Gräser. Sie entwickeln erste Freundschaften zu Sammlasams beider Geschlechter, toben im Wasser, wie auch im hohen Gras, genießen ihr Leben in vollen Zügen, unschuldig und hemmungslos. In dieser Phase entwickeln sie einen ersten Gemeinschaftssinn, helfen Neugeborenen mit Nahrungslieferungen und geben ihren Freunden einen Teil ihrer gesammelten Nahrung ab. 5. Die fortgeschrittene Kindheit(365.-1094. Tag) Nach einem Jahr beginnt diese Phase. Das Sammlasams schließt in diesem Stadium erste enge Freundschaften mit anderen Sammlasams. Sie können in dieser Zeit schon größere Tiere, wie kleine Wölfe oder Hunde töten. Erste kleinere Prügeleien untereinander um Hunde oder sonstige Nahrung sind in dieser Epoche nicht ausgeschlossen. Sie entfernen sich vom Rudel und werden immer selbstständiger und erfahrener. 6. Die Jugend(1095.-3284. Tag) Dies ist der letzte Abschnitt der Entwicklung vor dem Erwachsensein. Sie werden geschlechtsreif und lernen die Liebe kennen. Sie sind vollkommen selbstständig geworden und ernähren sich selbst.

Zeigen Sie die Bedeutung der Daseinsform "Ölsardine" auf dem Kontinent Zamonien im Allgemeinen und in der Nachtschule im Besonderen auf.

Die Ölsardine! Jene geschmackliche Komposition aus herzhaft-weichem Fisch und nahrhafter ölig-geschmeidiger Soße, abgerundet mit einer fabrikgeheimen Gewürzmischung in einer robusten Blechdose.
Der erste große Vorteil der Ölsardine gegenüber anderen zamonischen Nahrungsmitteln ist der Preis. Die Ölsardine ist eines der günstigsten Lebensmittel überhaupt. Zu Tausenden werden die Fische aus dem zamonischen Meer gefischt, abgepackt in eine Dose und mit Soße geschmacklich zum Höhepunkt geführt. Preisgünstig. Der Fisch, auf dem offenen Meer millionenfach vorhanden. Somit preisgünstig ihn zu fischen. Die Verpackung: Geformt aus Blech, überall zu finden. Und schlussendlich: Die Soße. Zusammengebraut in riesigen Bottichen. Hauptsächlich bestehend aus kostengünstigem Wasser. Somit betragen die Kosten für eine Dose Ölsardinen knapp über Null. Zwar ist der Herstellungspreis nicht gleich der Verkaufspreis, aber aufgrund der hohen Nachfrage an Ölsardinen der zamonischen Bevölkerung, wird das Produkt nicht viel teurer.
Der zweite Vorteil ist die schnelle Zubereitung. Man kann die Ölsardine roh essen, diese Variante wird häufig von hartbesaiteten Daseinsformen gewählt, weil der Geschmack in dieser Form nicht allen mundet. Man kann sie über einem Lagerfeuer in der Wildnis grillen, nach Belieben mit anderen Saucen würzen. Vor allem Naturliebhaber im Großen Wald oder in anderen Naturerholungsgebieten nutzen diese Art der Zubereitung. Eine originelle Idee ist auch das Trocknen in der Süßen Wüste. Diese, meist von Gimpeln verwendete Form, setzt auf Solarenergie und ist in der Zubereitung kostenlos. Meist wird die Ölsardine nach dem Trocknen auf dem Sand noch mit Gimp gewürzt. Soweit zu den Zubereitungen ohne Strom. Mit Strom kann man die Ölsardinen mit einem Elektrogrill grillen. Hierbei legt man den Fisch auf den Rost und kann ihn gegebenenfalls mit Saucen oder Gewürzen kombinieren.
In einem Ofen kann man den Fisch mit Käse überbacken, besonders von den perfektionistischen Nattifftoffen wird diese Form geschätzt. Eine weitere Möglichkeit im Ofen ist die geschmackliche Verbindung von Zwiebeln –bei Freunden glasiger Zwiebeln kann man die Sardine später damit garnieren – Ölsardinen und Mäuseblasen. In der Pfanne können die Ölsardinen mit Gemüse angebraten oder mit den in Europa beliebten Kartoffeln. Die Spielarten sind mannigfach. Jede Daseinsform hat da ihre eigenen, speziellen Favoriten. Dann gibt es da noch die barbarischen Daseinsformen, beispielsweise Teufelsfelszyklopen, welche die Ölsardinen nur in lebender Form zu sich nehmen. Soviel zur Zubereitung. Der nächste Vorteil der Ölsardinen ist, dass sie kalorienarm sind und somit auch für die etwas molligere Bevölkerung Zamoniens kein Tabu sind. Durch viele Vitamine in der Soße und gesunde Nährstoffe im Fisch ist sie außerdem nahrhaft und, nebenbei, auch lecker. Die Kalorien pro Fisch belaufen sich auf circa 50. Im Vergleich zu anderen Fischen sind sie so die Kalorienärmsten. Noch ein Pro der Ölsardine im Besonderen ist die gute Stapelbarkeit. Für die zamonische Bevölkerung im Allgemeinen bedeutet das, das selbst in kleine Schränke viele Dosen hineinpassen. Für die Nachtschule können so Tausende von Ölsardinendosen gelagert werden, sodass die Nachtschüler, wenn sie Hunger bekommen, nur in die Vorratskammer gehen müssen und sich dort eine Dose holen müssen. Sie sind aufgrund ihrer Stapelbarkeit also auch ein platzsparendes Lebensmittel. Ein besonderer Vorteil für die Nachtschule, der natürlich auch für den Rest der Zamonier ein Vorteil ist, ist ihre lange Haltbarkeitsdauer. Es dauert praktisch ewig, bis die Ölsardinen schlecht werden. Das liegt einerseits an den Konservierungsstoffen, die in der Soße enthalten sind, andererseits an der klugen Verpackung, die speziell darauf ausgerichtet ist, wenig Sauerstoff an den Fisch zu lassen. Die Zeit kann dem Fisch also kaum etwas anhaben. Wenn der Fisch schnell schlecht werden würde, wäre es ein großes Problem, dauernd neue Fischdosen zur Nachtschule zu bringen. Durch die Nahrhaftigkeit ist die gesunde Ernährung der Nachtschüler gesichert, in Verbindung mit frischem, kühlem Quellwasser bietet die Ölsardine eine ausgewogene und fettarme Mahlzeit, die satt macht.

Wie kam die Kerbe in den Kopf von Yodler vom Berg?

Yodler vom Berg ist der amtierende Bürgermeister Wolpertings. Das ist sein Talent: Bürgermeister sein. Doch zur Zeit als er die Kerbe in den Kopf bekam wusste er davon noch nichts. Während seiner Jugend tobte eine Schlacht in den Gassen Wolpertings. Es war ein Kleinkrieg zwischen der Roten und der Schwarzen Bande. Es war eine Schlacht von Schulschwänzern gewesen, eigentlich nichts Ernstes, ausgetragen mit Holzschwertern. Doch der Tag der Schlacht sollte das Aussehen von Yodler vom Berg dauerhaft verändern.
Er ging mit den seinen Freunden von der Schwarzen Bande, bewaffnet mit Holzschwertern in die Bleiche Gasse, wo die Rote und die Schwarze Bande sich für einen Kampf verabredet hatten. Sie trafen, wie erwartet, auf die gegnerische Gang, unter der Leitung von Harra von Midgard, ebenfalls ausgerüstet mit hölzernen Schwertern. Die Wolpertinger Straßenschlachtordnung besagte, dass die Benutzung von metallischen Waffen aller Art untersagt war. Im trüben Licht des wolkenverhangenen Abendlichts standen sie sich gegenüber. Es befand sich außer den beiden Gruppen keine andere Person in dem Viertel. Niemand sagte ein Wort. Die Banden hatten sich in der jeweiligen Farbe ihres Namens gefärbt.
Die erste Angriffswelle kam von der Roten Bande. Die Schwarze Bande wehrte den Angriff ab und konterte sofort mit einer Einkreis-Taktik. Erste Schreie tönten aus den Kehlen der Verwundeten. Ein weiterer Paragraph der Wolpertinger Straßenschlachtordnung besagt, dass jeder der zu schwach zum Kämpfen ist, sich an der Schlacht nicht mehr beteiligen darf. Nach einigen Minuten Klopfen von Holzschwert an Holzschwert waren die ersten Angriffswellen und somit der Anfang der Schlacht vorüber. Die Wolpertinger berieten sich kurz über neuen Taktiken und schliffen ihre Holzschwerter nach. Als diese Pause vorüber war, wurde weitergekämpft. Und zwar härter als zuvor, der Anfang der Schlacht war nur dazu da, warm zu werden. Während der erste Teil der Schlacht noch von Zuschauern als müdes Geplänkel bezeichnet hätte werden können, sah es im zweiten Teil anders aus: Die ersten Wolpertinger krochen an den Rand der Schlacht, beobachteten und feuerten die Kämpfer an. Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als gewänne die Schwarze Bande. Doch es gab auch Lichtschimmer für die Rote Bande: Ein Wolpertinger der Schwarzen Bande wurde ans Schienbein geschlagen, worauf er zu Boden ging und nach außen kletterte. Ein Schwerthieb hier, tock, ein Schwerthieb da, tock, die Schlacht war in vollem Gange.
Doch nun stellt sich die Frage: Wie kam es zu diesem Krieg zwischen den Gruppen? Purer Zufall oder doch komplexe Vorgeschichte? Schon bei der Einschulung der beiden Gruppenleiter, Harra von Midgard und Yodler vom Berg, mochten sich die beiden nicht. Sie wurden von ihrer Klassenleiterin nebeneinander gesetzt und hätten eigentlich - wohlgemerkt eigentlich - beste Freunde werden können. Doch schon am ersten Schultag hatten die beiden ihre erste Schlägerei. Wie es dazu kam, das vergaßen die beiden und die Zeugen, aber die Schlägerei selbst konnte man nicht so leicht vergessen. Es war in der großen Pause, so gegen 9:30 Uhr, als Yodler vom Berg wütend auf Harra aus dem Schulgebäude in den Schulhof ging. Dort wartete er auf Harra und die beiden gerieten circa zwei Minuten später, vorerst verbal aneinander. Schnell wurden die Beleidigungen wütender und die beiden ärgerlicher. Nachdem den beiden die Beleidigungen ausgingen, holte Yodler zum Schlag aus. Harra, eigentlich ein recht friedlicher Zeitgenosse, geriet aus der Fassung und biss dem Gegenüber in den Oberarm. Das Blut quoll aus der Wunde und noch heute sind Teile der Wunde, die nicht verheilen konnte an seinem Oberarm zu finden. Yodler wollte gerade zu einem Biss ansetzen, als eine laute Stimme, die des Direktors, die beiden barsch aus dem Kampfgeschehen riss. Die Klassenleiterin sah ein, dass die beiden nicht nebeneinander sitzen konnten und am folgenden Tag wurden sie so weit wie möglich entfernt gesetzt. Das war erst der Anfang ihrer Rivalität, sie einigten sich darauf, ihre Schlägereien an anderen Orten auszutragen, damit sie nicht immer von Lehrkräften zur Ordnung gerufen werden. Noch im selben Schuljahr schlossen sich Harra von Midgard und Yodler vom Berg zu zwei verschiedenen Gruppen zusammen, sodass die Schlachten nicht von den beiden alleine, sondern auch von deren Gefolgsleute geschlagen wurden. Die Schlachten gingen meist glimpflich aus, aber Schürfwunden, blaue Flecken und kleinere und größere Fleischwunden waren an der Tagesordnung. Knochenbrüche waren genauso eher die Seltenheit, wie Schlachten ohne Verletzte. Doch die legendäre Schlacht in der Bleichen Gasse war anders. Sie war die härteste Schlacht zwischen den beiden verfeindeten Banden und auch die letzte. Am Ende dieser Schlacht waren also nur noch Harra und Yodler auf den Beinen, die anderen Gruppenmitglieder saßen am Rande der Schlacht und sahen sich das Spektakel an. "Tock, tock", klang es zu den Zuschauern hinüber. Viele Male, immer wieder "Tock, tock". Dann zeigten sich erste Ermüdungserscheinungen. Die beiden waren erschöpft, das Tocken wurde seltener und leiser, die Schlacht schien fast auf ein Unentschieden herauszulaufen, da mobilisierte Harra noch einmal ihre letzten Kräfte und holte zum Schlag aus. Sie setzte alles auf eine Karte. "Wenn dieser Schlag nicht trifft, hat Yodler gewonnen!", dachte sie sich. Wie in Zeitlupe lief alles ab. Yodler versuchte den Schlag des Schwertes abzublocken, er holte aus um das Schwert von seinem Kurs abzulenken, doch circa 20 Zentimeter, bevor er mit seinem Schwert Harra's Schwert abblocken konnte, traf dieses ihn mit gewaltiger Kraft und ihm wurde Schwarz vor Augen. Der Kampf war vorüber, die Zuschauer strömten zu Yodler und brachten ihn zum Arzt von Wolperting, wo er behandelt wurde. Das Schwert hatte ihn genau in die Mitte des Schädels getroffen, dort wo heute eine Kerbe das Haupt des Bürgermeisters von Wolperting ziert. Harra entschuldigte sich für die Tat und die beiden wurden daraufhin die besten Freunde.

Welche chemisch-physikalischen Reaktionen ergeben sich, wenn sich ein Dimensionsloch in Nebelheim auftut und Gennf sich mit dem dortigen Quallennebel vermischt?

"Wenn Du gehst nach Nebelheim, bring bloß nichts von dem Nebel heim." Doch woraus besteht der rätselhafte Nebel?
Der Nebel ist wohl das Markenzeichen von Nebelheim. Und auch der Namensgeber. Danach kommt wohl das schrullige Verhalten, die geheimnisvolle Verhüllung und die Trompaunenorchesterauftritte der Nebelheimer. Das Verhalten und die Verhüllung ließe sich sicher zum Teil durch den Nebel erklären. Die eindrucksvollen Trompaunenauftritte wohl nicht. Quällenförmig legt der Nebel sich über die Stadt. Er presst sich an die Glasscheiben der Wohnhäuser und der Geschäfte, als wollte er das Verhalten der Nebelheimer erforschen. Doch besteht diese Nebelqualle tatsächlich aus Wassermolekülen, oder sogar aus einem völlig absurden Gasgemisch? Fest steht: Es kann sich nicht um ein Ausnahmenaturphänomen handeln, da beispielsweise ein Tornado jenen Nebel, aufgrund der Etikette von Ausnahmenaturphänomenen, vertrieben hätte. Außerdem muss der Nebel teilweise aus Sauerstoff bestehen, da er teilweise so dicht ist, dass sich dazwischen keine Atemluft mehr befindet. Ebenfalls ist sicher, dass sich noch nie ein Dimensionsloch in Nebelheim aufgetan hat. Denn sonst wäre dieser Nebel wohl irgendwo aufgetaucht, oder wäre Abenteuerlustigen oder Wahnsinnigen auf einer Reise durch die Dimensionen begegnet. Oder ergibt sich ein neuer Stoff beim Aufeinandertreffen von Gennf und dem Quallennebel?
Die erste Reaktion ist sicher: Nichts. Die Stoffe stoßen sich voneinander ab. Erst bei einer erneuten Annäherung passiert etwas.
Das zweite, was geschieht ist, dass sich der Nebel in einem immer enger werdenden Kreis nähert. Darauf spritzt eine kleine Wasserfontäne vom Dimensionsloch weg, das ist die erste Berührung von Nebel und Gennf. Doch was passiert in diesem Moment genau? Die Wassermoleküle kondensieren blitzschnell, als würde die Temperatur schlagartig zurückgehen. Um das Dimensionsloch bildet sich dadurch eine kreisförmige Pfütze. Befinden sich in der Pfütze in diesem Moment wirklich nur Wassermoleküle? Nein, alle Stoffe des Quallennebels (und dieser besteht nicht nur aus Wasser) kondensieren gleichzeitig. Der gesamte Quallennebel kondensiert. Aufgrund der Abstoßung des gasförmigen und des flüssigen Nebels, nähern sich die Bestandteile der Pfütze dann erst dem Dimensionsloch. Berühren sich die beiden wieder, erstarrt der Nebel. Waren die Straßen eben noch mit der Flüssigkeit überschwemmt, nimmt der Nebel jetzt eine feste Form an. Dieser Feststoff ist nicht mehr von seinem Standort entfernbar, er bleibt bis zum Ende dieses Planeten dort.

Welche Bedeutung haben Kassanderspechte und Kamedare füreinander?

Zuerst möchte ich darauf hinweisen, dass die Begriffe "Kamedar" und "Kassanderspecht" in einem Lexikon der zamonischen Biologie nur noch durch den "Kanaldrachen" getrennt werden. Dies ist das erste Anzeichen dafür, dass die beiden Tiere etwas miteinander zu tun haben könnten.
Falls es einen alphabetisch geordneten Zoo gäbe, würden diese Daseinsformen direkt nebeneinander stehen. Jedenfalls habe ich noch nie von einem in einem Zoo hausenden Kanaldrachen gehört. Somit wären sie im Zoo mit Sinn für sprachliche Genauigkeit, welcher wohl von Nattifftoffen geführt werden würde, direkte Nachbarn. Doch wie sieht es in freier Wildbahn aus? Kamedare sind Wüstentiere und daher vorwiegend in der Süßen Wüste, Zamoniens größter Landschaft, beheimatet. Kassanderspechte sind, wie die meisten Vögel in freier Wildbahn in den Wäldern Zamoniens zu Hause, wobei die meisten im Großen Wald leben. Einige werden sagen, diese Tiere leben nicht im selben Gebiet, da werden sie auch nichts miteinander zu tun haben. Doch dieser jemand liegt falsch. Entweder er hat in zamonischer Biologie und Erdkunde nicht richtig aufgepasst, oder er hat nicht nachgedacht. Denn der Große Wald liegt unmittelbar neben der Süßen Wüste und außerdem fliegen alle Zugvögel und somit auch der Kassanderspecht gen Süden. Dabei müssen die Spechte auch die Süße Wüste und die dort beheimateten Kamedare überfliegen. Nun aber erst zum Aufeinandertreffen unter dem Jahr, wenn die Vögel genug Nahrung finden und nicht nach Süden fliegen.
Es ist Morgen in Zamonien und der Kassanderspecht verlässt sein Nest, um Nahrung für sich und für seine Familie zu besorgen. Zur selben Zeit erwacht auch ein Kamedar in der Süßen Wüste. Hm, denkt es sich, nichts los heute, ich erkunde mal die Umwelt und suche mir eine Wasserstelle. Schließlich ist meine letzte Nahrungsaufnahme schon eine Weile her. Es lebt im Norden der Süßen Wüste und beschließt, auch in diese Richtung zu wandern. Währenddessen sucht der im Süden des Großen Waldes lebende Specht Nahrung. Er fliegt gen Süden, um dort Insekten oder Würmer aufzutreiben. Oh, dort drüben schimmert das Licht! Das kann nur das Ende des Waldes sein, denkt er sich und sieht sich dort um. Er bekommt ein beeindruckendes Panorama zu sehen. Gleißendes Licht, Sand so weit das Auge reicht, niemand weit und breit lässt sich blicken. Der Vogel wühlt mit seinem spitzen Schnabel im Sand, auf der Suche nach Essbarem. Dabei verschluckt er einige Körner des Sandes. Dabei entpuppt sich das Gestein als Zuckerstaub. Lecker! Der Vogel isst und isst, er kann gar nicht mehr aufhören. (An dieser Stelle möchte ich auf die Suchtwirkung von Zuckerstaub hinweisen. Lassen Sie die Finger davon, wenn sie nicht mit vollem Magen auf der Intensivstation des Krankenhauses Lisnatat Ost mit einer Zuckerstaubverstopfung operiert werden wollen.) Zur gleichen Zeit ist das Kamedar auf der Suche nach einer Wasserstelle auf eine Landschaftsveränderung gestoßen. Die Wüste ist weniger, dafür nimmt der Baumbestand drastisch zu. Es beschließt, sich in diesem Zwischenbereich aufzuhalten und an der Grenze zwischen Wald und Wüste entlangzuspazieren. Vielleicht findet sich hier eine Wasserstelle? Es stapft über den weichen Untergrund und bewundert die Bäume. In circa zwanzig Meter sieht es ein schwarzes Etwas auf dem Wüstenboden. Es läuft darauf zu und beäugt es misstrauisch. Ein Vogel? In der Wüste? Der Kassanderspecht hört das Geblöcke und die Schritte des Kamedars und schaut auf. Er zwitschert, was soviel heißt wie "guten Tag." Das Kamedar blöckt zurück "Hallo. Ich suche Wasser. Kannst du mir helfen?" "Ich kenne viele Wasserstellen im Wald. Komm mit, dann zeige ich sie dir." (Das erstaunliche Phänomen der Sprachinteraktion zwischen Kamedaren und Kassanderspechten ist in der freien Wildbahn sehr selten. Im alphabetischen Zoo, wie oben schon erwähnt, würde dieses Phänomen von Zoobesuchern bestaunt werden können. Die Wissenschaft konnte dieses Phänomen leider noch nicht erklären.) "Klasse!" So trottet das Kamedar dem vorgeflogenen Kassanderspecht in den Wald hinterher. Bald ist eine der vielen Wasserstellen in Sicht und das Kamedar beginnt zu trinken. "Die Höcker nehmen das Wasser perfekt auf", erklärt es dem Specht. Der Specht fragte: "Kannst du mir im Gegenzug Zuckerstaub zu meiner Familie transportieren? Du weißt schon, ein Flügel wäscht den anderen." Das Kamedar setzte sich mit einem kurzen Blöcken in Bewegung, was soviel wie "Ja, klar, gerne!" heißt. Das Kamedar war schnell beladen mit Zuckerstaub und der Vogel zeigte ihm den Weg zu seinem Zuhause. Die Kalorienbombe kommt ins Nest und die beiden verabschieden sich voneinander. Nun zum Aufeinandertreffen während des Vogelzugs. Das läuft nicht immer so friedlich ab. Gelegentlich sterben dabei Vögel, aber auch Kamedare.
Also sind Kassanderspechte für Kamedare Helfer, aber auch Feinde, das hängt von der Jahreszeit und anderen Umständen ab.

Beschreiben Sie die alljährlichen Feierlichkeiten und Ausschreitungen am zamonischen Feiertag „Einheit, Zwietracht und Dreirad“.

„Einheit, Zwietracht und Dreirad“. Dieser Tag ist ein großes Fest und sein Ursprung war in Atlantis. Es begab sich in Mitten der Weihnachtszeit. Kerzen wurden angezündet, drinnen wurde Weihnachtsgebäck verzehrt oder gebacken, draußen fanden Schneeballschlachten statt, vor den Läden drückten sich Olfaktillen ihre vielen Nasen platt. In Bäckereien herrschte genauso Hochbetrieb wie auch in großen Warenhäusern, dort wurden Wunschzettel herausgekramt und nach den gewünschten Produkten gefahndet. Adventskränze wurden in Gärtnereien gefertigt und gekauft, Weihnachtsbäume standen dort zur Abholung und Beschmückung bereit. Die Imker produzierten Kerzenwachs, aber auch Honig für süße Genüsse. Die Erwachsenen waren gehetzt, die Kinder fröhlich und beschäftigt mit Gebäck oder Basteleien. So auch die kleine Nattifftoffe Drea. Sie war mit ihrem Dreirad und ihren Eltern unterwegs in einem Spielwarengeschäft in Atlantis. Sie wurde von ihren Eltern, zwei angesehenen Politikern mit viel Liebe erzogen. Doch, auch Nattifftoffen müssen sicher einmal auf die Toilette. So kam es, dass die Muter der kleinen Drea mal musste. Nun ist das ja nichts Schlimmes. Jeden Tag passiert so etwas ja. Nun war Drea allein mit ihrem Vater und mit Krea und Zwea, ihren beiden kleinen Schwestern, in diesem toilettenlosen Geschäft. Plötzlich rannte Zwea einfach weg. Sie war schon immer etwas seltsam gewesen, diese Zwea. Doch Drea’s, Zwea’s und Krea’s Vater verletzte seine Aufsichtspflicht und verfolgte Zwea quer durch die Dreiräderabteilung. Nun waren Drea und Krea alleine. Alleine in einem riesigen Spielwarenladen. Ohne Mama und ohne Papa. Krea fing an zu weinen. Sie war die jüngste Tochter und hatte sich noch nie so alleine gefühlt. Drea hingegen war die älteste Tochter und machte sich sofort auf die Suche nach ihren Eltern. Sie kennen doch sicher dieses nervige Geschrei in Spielwarenläden, oder? Genau so schrie auch Drea: „Mamaaaa!? Papaaaa!?“ Niemand antwortete. Nur einige intolerante Zamonier starrten sie an und hegten sicherlich ihrer Ruhe wegen Mordgedanken. Solche Frevel! Drea kam zur Abteilung, in der hauptsächlich Puppen angeboten wurden. Von allen Seiten starrten diese Kunststofffabrikate sie an. „Das passiert also mit Kindern, die sich in Spielwarenläden verirren...?“, dachte sie sich. Krea weinte lautstark, Drea schrie nach ihren Eltern und Zwea schrie aus Angst, von ihrem Vater gefangen zu werden. Lärmbelästigung pur für alle potenziellen Käufer. Daher kamen auch einige Mitarbeiter herbeigeeilt. „Nicht schon wieder!“, oder „Ruhe bitte!“, hieß es. Zwea wurde nun bei den Puzzlespielen mit berühmten zamonischen Gebäuden eingefangen. Sie schrie, als ihr Vater sie auf den Arm nahm und sich auf die Suche nach seinen beiden anderen Töchtern machte. Inzwischen kam auch Krea’s, Drea’s und Zwea’s Mutter wieder in den Laden. Sie suchte ihren Ehemann und ihre Töchter. Sie fand Zwea mit ihrem Mann und nach kurzer Zeit auch Krea. Doch wo war Drea? Sie befand sich in der Kindermöbelabteilung. „Drea!? Dreeeea!?“, riefen ihre Eltern. Dann fiel sie hin. Nach einer Bewusstlosigkeit wachte sie wieder auf. Alles war dunkel. Träumte sie? Wohl kaum, denn da war ein stechender Schmerz an ihrem Kopf. Sie wimmerte leicht vor sich hin. Wo war sie? Sie befand sich immer noch in dem Spielzeuggeschäft. Sie tappte ein wenig im Dunkeln umher, schlich sich von Regal zu Regal. Niemand war hier. Sie war ganz alleine. Nun mag es für einige Kinder in ihrem Alter ein Heidenspaß sein, in einem Spielwarenladen ohne lästige Mitarbeiter alles durchwühlen zu dürfen. Doch ganz alleine, ohne Eltern und dann auch noch im Dunkeln? Das war nichts für Drea. Sie begab sich in die Puppenabteilung, nahm eine Puppe als Kopfkissen und versuchte, ein wenig zu schlafen.
Hatten die Mitarbeiter des Geschäfts versagt? Oder waren die Eltern an diesem Kindheitstrauma schuld? Die Angestellten, sowie die Eltern konnten nichts dafür. Denn Drea stolperte so unglücklich, dass sie genau unter ein Holzregal fiel. Dort konnte sie nicht entdeckt werden. So kam es, dass bald alle Kunden und Beschäftigte des Geschäfts nach der Kleinen suchten. Letztendlich leider ergebnislos.
Doch als sie am nächsten Morgen aufwachte, wurde sie vom Chef des Geschäfts aufgefunden.
Ihre Eltern schliefen die ganze Nacht nicht und waren derart in Sorge um ihre Tochter, dass sie schon vor Eröffnung des Warenhauses am nächsten Morgen vor dem Schaufenster warteten. Der Chef teilte den Eltern das freudige Ereignis mit. Leider hatte ein aufdringlicher Journalist etwas von der Sache mitbekommen und machte sich erste Notizen. Er begann mit einem ausschweifenden Interview. Die beiden Eltern gaben natürlich sofort Antworten, wie es sich für Nattifftoffen gehört. So kam es, dass sich das Kind langsam erholte, als am nächsten Morgen alle zamonischen Zeitungen über ein verwahrlostes Kind in einem schäbigen Kaufhaus berichteten. „Trauma in Warenhaus!“, oder „Kindesmisshandlung zwischen Teddybären und Brettspielen!“, lauteten die Schlagzeilen. Das löste natürlich eine heftige Debatte über die Sicherheit von Kaufhäusern aus. Sehr zum Nachteil des Geschäftsinhabers. Sein Geschäft wurde geschlossen, ein starker Konflikt zwischen Dreas Eltern und dem Chef entbrannte. So bekamen die Zeitschriften zahllose Leserbriefe von einer aufgeregten Leserschaft zugesandt. Nun herrschte Zwietracht. Ein Jahr später war Gras über die Sache gewachsen. Drea konnte schon seit ein paar Monaten sprechen. Sie sagte ihrer Mutter, wie es sich tatsächlich zugetragen hatte: „Mami, weißt Du noch, vor einem Jahr, da war ich doch in diesem Laden. Ich habe Krea da gehauen und dann hat sie zurückgehauen, dann hat sie sich vor mich gestellt und ich bin über sie gefallen. Ich bin gar nicht gestolpert. Ihre Mutter ging sofort zu einer Zeitung, diese verbreitete die Nachricht und alle Zamonier waren wieder fröhlich. Seitdem feiert man den Jahrestag „Einheit, Zwietracht und Dreirad“. Jedes Jahr wird ein Bühnenstück, das den Titel „Dreas Abenteuer im Spielwarenladen“ hat und die oben beschriebene Entstehung enthält, aufgeführt. Nun entwickelte sich daraus ein Fest mit einer jährlichen Parade durch die Straße, in der das inzwischen wieder eröffnete Geschäft steht. Zu Tausenden strömen die Bewohner Atlantis jährlich dort hin. Eine prima Gelegenheit für alle Spielwarenhersteller, dort ihre neuesten Kreationen zu präsentieren. Aufwendige Wägen werden dekoriert, Handzettel verteilt, Ankündigungen der Parade finden sich in Zeitungen und auf Plakaten. Dampfbier und alkoholfreie Getränke werden kostenlos ausgeschenkt. Wie kann es da zu Ausschreitungen kommen? Einige kinder-, spielwaren-, und einige paradenfeindliche Bürger rotten sich zusammen und schrecken nicht davor zurück, jedes Jahr von einem Aufgebot zamonischer Polizeikräfte mit Gewalt an soziales Benehmen erinnert zu werden. Spät abends endet dann ein ereignisreicher Tag, der den meisten in guter, dem Rest in weniger guter Erinnerung bleiben wird.

Wieso können Dämonenschwerter denken?

Ein Dämonenschwert besteht zu 99% aus Erz und zu einem Prozent aus Dämonengehirn. Einige Klingen sollen so intelligent sein, dass sie komplexe mathematische Rechnungen binnen weniger Sekunden lösen. Doch jeder Besitzer der Dämonenschwerter versucht dem Schwert keine Mathematik, sondern vielmehr Kampftaktiken beizubringen.
Das Dämonengehirn wurde nach einer großen Schlacht in winzige Bestandteile gemahlen. Dann wurde es mit Erz vermischt. So entstanden die berühmten Dämonenschwerter. Doch wieso stirbt die Gehirnfunktion nicht ab? Warum können die Dämonenschwerter denken?
Beim Schmieden der Klingen werden also Gehirn und Erz in einem Schwert vereint. Das Gehirn war schon längst abgestorben, doch durch rasche Schläge mit dem Schmiedehammer, der Vereinigung mit Erz und der Erhitzung durch Feuer werden die Gehirnpartikel wie in einem Dämonenkopf zum Leben erweckt.
Der Volksmund sagt, der erste Gedanke eines Dämonenschwertes gilt der Schlacht. Ideale Kriegsmaschinen also. Durch spezielle Schmiedekunst gelangt genug Sauerstoff zur Gehirnmasse, während der Schlachten gelangt mit dem Blut der Feinde genug Nahrung an das Gehirn. Die Dämonenschwerter trinken das Blut also buchstäblich. Damit ist die Grundlage zur Gedächtnisleistung also gelegt. Doch wie kommuniziert das Schwert per Gedankenübertragung mit jemandem? Die Fähigkeit der Gedankenübertragung ist in Zamonien ja keine Seltenheit. Die Grundvoraussetzung dazu ist natürlich, dass alle am Gedankengespräch Beteiligten auch in der Lage sind, zu denken. Nur einer der Beteiligten muss in der Lage sein, Gedanken übertragen zu können, die anderen werden eine innere Stimme hören, und können zurückdenken. Da Dämonen diese Gabe besitzen können folglich auch die Schwerter mit anderen gedanklich kommunizieren.

Auf welche Weise schaden positive Gefühle Klabautergeistern?

Die Klabautergeister gehören zu den unbeliebten Lebewesen in Zamonien, kommen allerdings nur auf abgeschiedenen Inseln im zamonischen Ozean vor, gehäuft auch auf der Klabauterinsel. Sie ernähren sich von negativen Gefühlen, ein Seufzer kommt einem Trüffel gleich, eine Träne, sofern sie keine Freudenträne ist, einem Mouse au Chocolat, ein Schreikrampf einem ganzen Drei-Gänge-Menü. Da sich auf solchen Inseln im weiten Ozean selten größere Lebewesen verirren, ernähren sie sich spärlich von den negativen Gefühlen der Insekten, Schlangen oder kleineren Säugetieren auf der Insel.
Die Verarbeitung der „Nahrung“ geschieht über ein ähnliches System, wie bei den Wolpertingerwelpen, die sich durch Zuneigung, also durch positive Gefühle ernähren. Negative Gefühle schaden den Wolpertingerwelpen genauso wie positive den Klabautergeistern. Daher ist das Zusammenleben dieser beiden unterschiedlichsten Kreaturen undenkbar. Es ist ein Segen für die Wolpertingerwelpen, dass sie schön anzusehen sind, von gutmütigem Charakter und einfach goldig sind. Andere Daseinsformen empfinden positive Gefühle. Auch für die Klabautergeister ist ihr Erscheinungsbild, genauso wie beim Wolpertingerwelpen für die Ernährung wichtig. Ihr Aussehen ist schrecklich, somit empfinden andere Wesen negative Gefühle. Genau wie bei den Schrecklichen Buchlingen, erfolgt die Nahrungsaufnahme bei Wolpertingerwelpen und Klabautergeistern durch das Auge oder die Haut. So wird beim Lesen eines Buches, bei einem eiskalten Schauer oder einem Angstschrei ein Sättigungsgefühl eingestellt, dies geschieht auch beim Welpen, meist durch Handstreiche oder Lächeln. Der Fettanbau ist bei diesen drei Daseinsformen trotzdem häufig ausgeprägt, wie er genau funktioniert vermag ich leider nicht zu sagen.

Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Schweinsbarbar. Beschreiben Sie einen typischen Tagesablauf!

Ich schlafe von 0- 8 Uhr. Dann stehe ich mit einem Muskelkater auf, kratze mich erst einmal am ganzen Körper streife mir einen schäbigen ungewaschenen Stofffetzen über und gehe an den Frühstückstisch. Dort esse ich zuerst ein uraltes Graubrot belegt mit Salami, meiner Lieblingsbrotauflage. Dazu trinke ich einige Schlucke Leitungswasser.
Ich gehe zu meinem Arbeitgeber, dem Besitzer einer Spuckhalle. Ich begrüße ihn kurz und mache mich dann an die Arbeit, den Speichel der Gäste zu entsorgen. Ein anderer Schweinsbarbar ist mein Arbeitskollege und Freund. Ich habe mich inzwischen an unsere Besucher gewohnt, er kommt noch nicht ganz damit klar, dass die meisten nur kommen, um das Reinigungspersonal anzuspucken. Man verdient natürlich nicht viel als Putzbarbar, doch es genügt, um mich zu ernähren. Von 8:30-14:00 Uhr arbeite ich dort. 7 Tage die Woche, 364 Tage im zamonischen Jahr.
Nach der Arbeit gehe ich normalerweise im Barbaria, dem größten zamonischen Barbaren-Restaurant essen. Alle meine Kollegen essen auch dort. Es gibt die Auswahl zwischen vegetarischem und fleischlichem Essen, was ich für unnötig halte, da nur Barbaren in das Restaurant dürfen und Barbaren nie Vegetarier sind. Daher wählt auch niemand die vegetarische Kost.
Nach dem Essen langweile ich mich zu Hause. Diese Langeweile wurde zu meinem Hobby. Warum weiß ich selbst nicht. Später am Abend treffe ich mich mit meinen Kumpels in einer Barbarenbar. Barbar-Bar heißt sie. „Barbarbar – bitte bar zahlen“, steht in der Getränkekarte. Das verstehe ich nie. Mittlerweile bin ich dort Stammkunde. Mitten in der Nacht dann taumele ich besoffen aber glücklich nach Hause und finde immer irgendwie den Weg ins Bett. Na dann gute Nacht.

Beschreiben Sie die Essgewohnheiten von Nattifftoffen!

Nattifftoffen. Die edelsten Geschöpfe Zamoniens wünschen also zu speisen? Nun gut, ich habe mich auf die Lauer gelegt, um die Nattifftoffen beim Speisen zu beobachten. Ich sitze im „Nattifftoffa“, also im teuersten Restaurant der Stadt, welches sich nur Nattifftoffen leisten können, weshalb ich auch nur ein Wasser und das billigste Gericht, welches 95 Pyras kostet, bestelle. An meinen Nachbartisch setzen sich vier Nattifftoffen, gut gekleidet, circa ein Meter fünfundsiebzig groß und wohlgenährt. Der Kellner kommt vorbei und sie bestellen mit zarter Stimme ein Vier-Gänge-Menü und jeweils ein Glas Wasser.
Nattifftoffen trinken grundsätzlich keine alkoholischen Getränke, da sonst ihre politische Karriere in Gefahr ist. Sie trinken meistens Wasser, da sie jegliche Erfrischungsgetränke aufgrund ihres hohen Zuckeranteils verschmähen. Auch Fruchtsaftgetränke verabscheuen sie, da diese mit schlechtem Arbeitsklima hergestellt wurden, denn die Obstbauern und deren Gehilfen arbeiteten grundsätzlich für sehr wenig Geld. Die ganze Presse bekäme davon Wind, dass dieser Nattifftoffe diese Arbeitsverhältnisse mit einem Glas Apfelsaft unterstütze. Auch so wäre die Karriere des jeweiligen Nattifftoffen beendet. Daher bleibt ihnen nichts anderes übrig, als Wasser zu trinken. Der Kellner bringt also vier Gläser Mineralwasser, welche bis zum ersten Gang unangetastet bleiben. Es schickt sich nicht in Nattifftoffenkreisen vor der festen Nahrungsaufnahme den Durst zu stillen. Auch das Besteck wurde von keinem der Nattifftoffen bisher berührt, nur die Serviette wurde fein säuberlich in den Kragen gesteckt, nun wurde sich pfleglich unterhalten. Es geht um Politik, Kunst, den neuesten Tratsch, das Wetter und um neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Die Artikulation befindet sich hierbei auf höchstem Niveau, die Stimme ist zart und leise, nicht aufdringlich, eher mit leichter Zuneigung verbunden.
Nach dem Gespräch kommt der erste Gang. Serviert wird von einem herausgeputzten Tabakhütchen, welches die mit Kaviar bedeckten Silberteller behutsam auf dem Tisch platziert. Mit leisen Schritten verschwindet der Ober wieder, nicht ohne vorher mit einer leichten Verbeugung seine Ergebenheit zu signalisieren. Die Nattifftoffen sprechen nun einen auswendig gelernten Spruch zu Ehren Atlantis und nehmen die mit Wasser gefüllten Kristallgläser in die Hände. Ein Nattifftoffe bringt einen Toast aus, zu Ehren des Geburtstags eines anderen, sie deuten den Zusammenstoß ihrer Gläser an und nehmen ein Schlückchen, dann stellen sie die Gläser wieder ab. Sie nehmen nun Messer und Gabel in die Hand und schaufeln langsam ein Fischei nach dem anderen auf die Gabel, welche sie nun langsam zum Mund führen. Sie kauen ein wenig, immer darauf achtend, dass sie beim Konsumieren der Speisen nicht den Mund öffnen, sodass ein peinlicher Ton entstünde. Dann schlucken sie die zerkleinerte Nahrung so leise wie nur irgend möglich hinunter, ohne die Aufmerksamkeit wegen schlechter Tischmanieren auf sich zu lenken. So nimmt der erste Gang seinen Lauf, jeder verhält sich so leise wie es ging, das Kratzen des Bestecks oder sonstiges gilt es zu vermeiden. Die Gläser werden während dieser Vorspeise nicht angerührt.
Als das Tabakhütchen sieht, dass der Kaviar verspeist ist, fragt es, ob die Herren mit dem Essen fertig seien und ob es geschmeckt habe, beides wird bejaht und das nimmt der Kellner als Zeichen, dass es Zeit ist, die Teller abzuräumen und den Hauptgang zu servieren. In der Zwischenzeit unterhalten sich die Nattifftoffen über die Qualität und den Geschmack des gerade zu sich genommenen Mahls. Dies tun sie grundsätzlich in positiver Ausdrucksweise, auch wenn es ihnen nicht zusagt, da die Köche oder die Kellner Wind davon bekommen könnten und sie dann schlimmstenfalls Hausverbot erteilt bekommen könnten. Während sie also über das Schmeicheln des Gaumens durch den zamonischen Kaviar sprechen, wird in der Küche bereits ihre Hauptspeise zubereitet: Hummer an Schokoladensoße mit zamonischem Edeltrüffel. Zamonische Ernährungswissenschaftler hatten nämlich herausgefunden, dass Salziges wie etwa Hummer in Verbindung mit Süßem wie etwa Schokolade zu einem deliziösen geschmacklichen Gesamteindruck des gesamten Menüs führt. Denn der Nachgeschmack dieses Gangs beschäftigt die Geschmacksnerven besonders lange. Der Trüffel dient der Optik und einem edlen Aroma, welches allerdings schnell verfliegt. Der Kellner trägt nun den zweiten Gang herbei, die Nattifftoffen bedanken sich artig und genehmigen sich einen weiteren Schluck Wasser. Geschickt hantieren sie an dem Schalentier herum, in kurzer Zeit haben sie den Hummerpanzer geknackt und schneiden ein Stück Hummerfleisch ab und tunken es in die Schokoladensoße. Das Fleisch wird vorsichtig zum Mund geführt, wo es bedächtig zerkaut wird. Der Trüffel rundet die Geschmacksimpression ab. Der Hummerpanzer bleibt auf dem Teller liegen. Er wird abgeräumt und der Kellner fragt, ob alles recht gewesen sei. Die Nattifftoffen nicken und antworten dem Tabakhütchen, es könne dem Koch ein großes Lob überbringen. Ich sehe, wie die Augenbraue eines der Nattifftoffen zuckt, ein Zeichen dafür, dass es lügt. Die Zubereitung der ersten Nachspeise, flambiertes zuckerloses Eis, gerät in die „heiße“ Phase. Es wird gerade flambiert und der Kellner bringt die Teller leicht schwitzend zum Tisch der Nattifftoffen. Sie prosten sich zu, nehmen einen Schluck und warten darauf, dass die Flammen aufhören zu brennen. Dann nehmen sie Gabel und Löffel in die Hand, schieben mit der Gabel die inzwischen schmelzende Masse auf den Löffel und führen diesen zum Mund. Auch nach diesem Gang kommt die Servicekraft des Restaurants, räumt die Teller ab und fragt, wie es gemundet hat. Als nächstes kommt eine Käsevariation mit cremigen, wohl gereiften Edelschimmelkäsen, aber auch mit frischem Käse aus hauseigener Produktion. Dazu serviert man frisches Ciabattabrot, knusprig und unglaublich delikat. Dazu wird ein Käsemesser gereicht, um den feinen Käse mit einem sauberen Schnitt in mundgerechte Portionen zu bringen. Diese legen die Nattifftoffen mit einer Gabel auf die Brotscheibe. Dann wird das Brotstück zerschnitten und mithilfe einer Gabel zum Mund geführt. Am Ende dieses Ganges trinken sie das Wasser leer, die Teller, sowie die Gläser werden weggetragen, das Tabakhütchen erkundigt sich erneut über die Qualität, dieses Mal des ganzen Mahls. Die Nahrung wird als „vortrefflich“ befunden, der Ober bringt die Rechnung in einem Lederetui auf einem Nurnenholztablett. Alle bieten sich an, die anderen jeweils einzuladen, am Ende zahlt der am ältesten aussehende Nattifftoffe, der heute Geburtstag hat. Die anderen bedanken sich mindestens fünf Mal bei ihm für dessen Großzügigkeit. Er quittiert die dankenden Worte, „Innigsten Dank für diese exzellente Tafel!“, oder „Hiermit bekunde ich Ihnen (Die Nattifftoffen siezen sich grundsätzlich) meinen größtmöglichen Dank!“ mit Worten wie „Für Sie ist das Beste gerade gut genug!“, oder „Ohne Ihre Präsenz wäre dieses Dinner nach nattifftoffischem Ermessen nicht halb so erfolggekrönt gewesen“ , wobei seine Mimik den Eindruck macht, dass er dies auch wahrhaftig ernst meint und nicht, wie kurz zuvor ein anderer Nattifftoffe in der Runde den Kellner aufgrund höflichen Erscheinens belog, um nicht eines der ungeschriebenen Nattifftoffengesetze zu brechen, welche sich einige Nattifftoffen zum Zeitvertreib vor einigen Jahrzehnten ausdachten, als Nattifftoffen in Atlantis und auch in ganz Zamonien noch nicht so weit verbreitet waren wie heute.

Wieso wurden die Buntbären einst auf der Moloch gefangen gehalten?

1.Grund:
Das Zamomin brauchte Sklaven aller Art und die Moloch legte gerade an der „Bärenbucht“ am „Großen Wald“ an. Dort stiegen einige der Molochsklaven aus, prügelten die Buntbären nieder und nahmen sie mit auf die Moloch. Dort wachten sie einige Zeit später auf und arbeiteten an den Öfen der Moloch. Schnell fand man heraus, dass die Buntbären wenige Pausen benötigten und ewig arbeiten konnten. Daher behielt man sie bei den Öfen.
2. Grund:
Sie waren stark und loyale Männer, die nie an Aufstände dachten, sie sogar niederschlugen. Sie konnten neuen Gefangenen schnell die Spielregeln beibringen, falls diese versuchten von der Moloch zu fliehen. 3. Grund: Sie waren die geborenen Gefängniswärter. Es gab einige Gefangene, die die Befehle des Zamomins nicht befolgten. Diese wurden auf das Schiffsgefängnis gebracht, die Buntbären bewachten sie. Die Bären brachten den Gefängnisinsassen Brot und Wasser, gerade genug um nicht zu Verhungern oder zu Verdursten. Wenn jemand versuchte, auszubrechen, wurde er von einem Bären mit einer massiven Metallkette nieder geprügelt. 4. Grund: Hätte man die Buntbären freigelassen, hätten sie allen von der Moloch erzählt und eventuell eine Armee gegründet, um die Moloch untergehen zu lassen. Das Risiko eines Angriffs, selbst auf ein solches Riesenschiff, wollte das Zamomin auf gar keinen Fall eingehen. 5. Grund: Das Zamomin wollte das Denken der Buntbären kontrollieren, um einen eventuellen Angriff von außerhalb des Schiffs abwehren zu können. Sie hätten sogar den Angriff einer hundertköpfigen Armee abwehren können. 6.Grund: Die Buntbären waren sehr geschickt und konnten sämtliche Wartungen am Schiff vornehmen. Außerdem schrubbten sie das Deck und die Kaminschlote. Ausfall eines Schornsteins – ein Buntbär war zur Stelle. Ein verunreinigter Schlot – ein Buntbär schrubbte. Ein Buntbär war für alles zuständig. Er widersprach nie – er sprach eigentlich überhaupt nicht.

Wie kamen die Bolloggs nach Zamonien?

Die Geburtsstunde der Bolloggs war vor 10.634 Jahren, als der verrückte Wissenschaftler zwei Riesenarten miteinander kreuzte. Es entstand der Riesenbollogg, der auch einen Eingang zu Atlantis mit seinem Kopf blockierte. Dies geschah in Yhôll, der Bollogg hielt sich später in Amerika, Europa und Asien auf, bis ihm auffiel, dass sein Kopf irgendwo abgefallen war. Fortan suchte er den Kopf. Aus dem Kopf krochen aber neue kleine Riesenbolloggs. Wie sich die Bolloggs fortpflanzen ist nicht ganz klar, jedenfalls tun sie es allein, schließlich kreierte der Wissenschaftler nur einen Bollogg. Die Babyriesenbolloggs beschlossen auf Zamonien zu bleiben, um dort nach ihren Köpfen zu suchen, die sie bald verloren haben.

Macht eine Suppe, die man aus dem Schleim einer Midgardschlange kocht, wirklich unsterblich? Zitieren Sie aus der einschlägigen Schrecksenliteratur.

Den Midgardschlangen sagt man nach, sie seien unsterblich. Bisher scheint diese Theorie zu stimmen, da noch nie eine der circa 150 Midgardschlangen, die in Zamonien leben, gestorben ist. Dem Schleim sagt man eine gewisse Heilkraft nach, daher wird er auch besonders häufig in Schrecksenkreisen verwendet.
Noppes Pa schreibt in ihrem Werk „Unsterblichkeit nach Noppes Pa’scher Art“:
„Spinnenbein und Schlangenhaut, Flederwein und Schwertkraut, sind die Grundzutaten flötigt, die zum Brauen man benötigt (Die Schrecksenliteratur ist komplett in Reimen geschrieben, Wörter wie flötigt, die keinen Sinn haben, dienen ausschließlich zur Reimbildung).
Dazu kommen Froschschenkel und Lieblingsenkel und immer schön Rühren und den Kochlöffel führen. Rasch im Kreis, hier entlang dort heran. Das Wichtigste das fehlt, ohne das nichts seelt ist, ich sag’s im Reim der wertvolle Midgardschlangenschleim. Ohne das ist’s nichts wert, so wurd’s uns gelehrt. Zum Würzen, das kann man auch wegkürzen, etwas Druckerschwärze, wahlweise auch Medikamente der Ärzte. Das Ganze vermengt man nun und wird sogleich belohnt für sein Tun: Er verfärbt sich der Trank und muss eine Woche in den Schrank. Nun kann man ihn trinken und der Unsterblichkeit zuwinken. Trinken aber nicht in Massen, davon würde ich ablassen. Sonst ist’s aus mit der Unsterblichkeit, das schwöre ich selbst unter Eid.“ Natürlich kostete ich selbst von der Suppe, wie eine Forschungspuppe, die alles tut, selbst wenn sie später selig ruht. Nach dem Verzehr drehte sich’s so sehr, das ich nichts erkennen konnte mehr, in meinem Kopf war alles leer. „Wenn’s hilft“ dachte ich mir, sah mich um und lachte irr. Wie Sie lesen, war das Geld samt Spesen gut investiert, denn jetzt bin ich mit der Unsterblichkeit liiert. Ich kann nicht sagen ob’s für immer funktioniert, doch ich fühl mich nicht verwirrt, nein, klar seh ich’s, mein Leben wird sicher länger sein.



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